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Monday, 8th Mar 2010ForexHint
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Economical News | Technical Analysis | Wild Card | Market Trend | Indicators

Marktruhe scheint zum Ende zu kommen.

Nach einer verhältnismäßig ruhigen Handelswoche erwartet die Marktteilnehmer sehr viel mehr Marktvolatilität in den kommenden Tagen. Dabei stellt sich vielen die Frage, werden die US-Konjunkturdaten weiterhin so positiv wie bisher ausfallen und werden die Sorgen um das hoch verschuldete Griechenland letztendlich abnehmen? Die Antworten zu diesem Fragen könnten sich unterschiedlich auf das Marktgeschehen auswirken.

Economical News

USD

In der vergangenen Woche ergab sich für den USD ein recht ruhiger Handel gegen die Hauptwährungen. Dabei verblieb die US-Währung überwiegend um die Marke von 1,3650 zum EUR sowie um 1,5100 zum Pfund Sterling. Lediglich zum Yen ergaben sich Aufwärtstendenzen. USD/JPY handelt aktuell um 90,00.

Die Dollar-Stabilität gegen die Hauptwährungen ergab sich überwiegend aus soliden Fundamentaldaten, wie dem NFP-Bericht. Dieser verdeutlichte, dass im vergangenen Monat 36.000 Stellen weniger in den USA abgebaut wurden. Die Arbeitslosenrate wurde mit 9,7% ausgegeben. Beide Ergebnisse übertrafen die Erwartungen der Experten, nahmen jedoch wenig Einfluss auf die Märkte. Die Zahl der Arbeitlosen spiegelte keine wirkliche Erholung am US-Arbeitsmarkt wider, da insgesamt mehr Arbeitsnehmer im Februar ihren Job verloren hatten, als im Monat zuvor. Einen positiven Ausblick bestätigte jedoch die Arbeitslosenrate, die unter der 10%-Marke lag.

In der kommenden Handelswoche stehen einige wichtige Veröffentlichungen aus den USA auf der Agenda. USD-Händler sollten dabei unbedingt die US-Handelsbilanz, die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen, die Einzelhandelsumsätze und Berichte zur Verbraucherstimmung im Land im Auge behalten. Den ruhigen Dollar-Handel führten viele Händler darauf zurück, dass Anleger auf deutlichere Signale einer Konjunkturerholung in den USA warte. Anleger sollten demnach die Bewegungen der US-Währung nicht aus den Augen verlieren, nach denen sich die Tendenzen zum Wochenauftakt bestimmen lassen.

EUR

Der EUR konnte sich in der vergangenen Handelswoche gegen USD und Pfund Sterling behaupten. Zunächst wertete die Gemeinschaftswährung zu Wochenbeginn gegen den Dollar ab, konnte im weiteren Wochenverlauf jedoch einige Verluste ausgleichen. Darüber hinaus ergaben sich für den EUR Aufwärtstendenzen gegen Japans Yen. EUR/JPY wird aktuell um 123,50 gehandelt.

Der EUR blieb gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen in der letzten Woche aus zwei Gründen stabil. Einerseits lassen die Anlegersorgen um das hoch verschuldete EU-Mitgliedsland Griechenland mittlerweile etwas nach. Dabei wurde zwar seitens der Eurozone kein Rettungsplan für die Griechen veröffentlicht, jedoch gaben die Staatschefs, unter anderem Frankreichs Premier Nicolas Sarkozy, bekannt, bereits zu sein, Athen unter die Arme zu greifen, falls sich die Lage verschlimmern sollte. Dies hielt die europäische Gemeinschaftswährung von einem freien Fall ab. Des Weiteren stützten positive Konjunkturdaten aus der Eurozone den EUR. Überwiegend stabile Konjunkturdaten, wie beispielsweise Deutschlands Einzelhandelsumsätze, wurden veröffentlicht. Diese blieben unverändert seit vergangenem Dezember, während Europas BIP im letzten Quartal um knappe 0,1% anstieg. Hier fand der EUR weitere Unterstützung, um sich gegen die Hauptwährungen zu behaupten.

In dieser Woche sollten Händler auf jegliche Nachrichten, die in Zusammenhang mit weiteren Entwicklungen aus Griechenland stehen achten. Diese werden den EUR-Trend auch in dieser Woche erneut bestimmen. Möglicherweise ergeben sich für die europäische Gemeinschaftswährung weitere Aufwärtstendenzen, sollte Athen seine Schuldenkrise in den Griff bekommen. Falls sich die Lage verschlechtern sollte, könnte der EUR unter starken Abwärtsdruck geraten. Anleger sollten außerdem auf Leitindikatoren aus Deutschland und Frankreich Acht geben, die in der Regel die größte Wirkung auf den EUR-Kurs haben.

JPY

Am vergangenen Freitag wertete der japanische Yen gegen die Hautgegenwährungen ab. Nach einer verhältnismäßig ruhigen Handelswoche rutschte der Yen seit dem Wochenende um nahezu 100 Punkte gegen den USD sowie um 200 Punkte gegen den EUR ab.

Allem Anschein nach belasteten die überraschend positiv ausgefallenen NFP-Daten aus den USA den Yen, der im Anschluss gegen die Hauptwährungen abzuwerten begann. Als Ergebnis dessen erhöhte sich die Risikobereitschaft unter den Anlegern, die auf gewinnträchtige Anlagen setzten. Des Weiteren schwächten Spekulationen um eine weitere mögliche Lockerung der japanischen Währungspolitik seitens der Bank of Japans (BoJ) zur Bekämpfung von Deflationsdruck Japans Währung. Darüber hinaus ist nicht zu vergessen, dass die Bank of Japan mit ihrem Allzeit-Niedrigleitzins den Kurswert des Yen minimal hält, um den japanischen Export anzutreiben.

Wie üblich stehen auch in dieser Woche einige wichtige Indizes auf der japanischen Wirtschaftsagenda. Händler sollten ihr Augenmerk auf die folgenden beiden Indikatoren richten: Kernrate der monatlichen Bestellungen von Werkzeugmaschinen und finales BIP. Analysten prognostizieren einen Rückgang der Maschinenbestellungen um 3,6% im Monat Januar. Im Dezember waren diese um drastische 20% gefallen. Die Prognose für das Endergebnis des BIP, das am Mittwoch ausgegeben wird, beläuft sich auf einen Anstieg um 1,0% für das vergangene Quartal. Dies könnte den Yen wiederum stützen.

Technical Analysis

EUR/USD

Auf der Stunden- und 2-Stunden-Chart hat der RSI in den „überkauften“ Bereich gedreht. Der Slow Stochastic gibt auf der Stunden-, 2-Stunden und auf der 4-Stunden-Chart jeweils ein rückläufiges Cross aus. Hier könnte es heute von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

GBP/USD

Auf der Stunden-, 2-Stunden- und 8-Stunden-Chart bewegt sich der RSI im „überkauften“ Bereich. Der Slow Stochastic gibt auf der 4-Stunden-Chart ein rückläufiges Cross aus. Auf fallende Kurse zu setzten, könnte bei GBP/USD heute die richtige Entscheidung sein.

USD/JPY

Auf der 2-Stunden-, 4-Stunden- und 8-Stunden-Chart schwankt der RSI im „überkauften“ Bereich, während eine Überwindung der oberen Bollinger Bands auf der 8-Stunden-Chart offensichtlich ist. Darüber hinaus ist ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden- und 8-Stunden-Chart nicht zu übersehen. Verkaufen könnte bei USD/JPY heute die richtige Entscheidung sein.

USD/CHF

Auf der 2- und 4-Stunden-Chart zeichnet sich ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic ab. Der RSI der Stunden- und 2-Stunden-Chart bewegt sich bereits im „überkauften“ Bereich. Bei diesem Währungspaar könnte es heute von Vorteil sein, zu kaufen.

Wild Card

AUD/JPY

Auf der 2-, 4- und 8-Stunden-Chart bewegt sich der RSI im „überkauften“ Bereich. Auf der 4- und 8-Stunden-Chart ist eine bevorstehende Überwindung der oberen Bollinger Bands höchst wahrscheinlich. Der Slow Stochastic der 4- und 8-Stunden-Chart gibt ein rückläufiges Cross aus. Forex -Anleger könnten bei diesem Paar heute auf fallende Kurse setzen, um größtmögliche Profite zu erzielen.

Market Trend

  EUR/USD GBP/USD USD/JPY USD/CHF AUD/USD EUR/GBP
Daily Trend up no no down up up
Weekly Trend no no no no no no
Resistance 1.3785 1.5265 91.40 1.0795 0.9210 0.9110
1.3750 1.5230 91.05 1.0760 0.9180 0.9090
1.3720 1.5200 90.75 1.0730 0.9150 0.9055
Support 1.3650 1.5130 90.10 1.0660 0.9080 0.8990
1.3620 1.5100 89.80 1.0630 0.9050 0.8960
1.3585 1.5070 89.50 1.0600 0.9015 0.8925

Indicators

DateTime GMT$€£¥EventPeriodPrev.ForecastImp
2010-03-0805:00JPY
Economy Watchers Sentimenthelp
38.840.21
Economy Watchers Sentiment

This ia a report which measures the level of a diffusion index based on surveyed workers who observe consumer spending by virtue of their job.

2010-03-0806:45CHF
Unemployment Ratehelp
4.1%4.2%1
Unemployment Rate

This figure represents the percentage of potential workers that are currently unemployed and actively seeking a job. This report is typically overlooked as its information is derived from previously released indicators.

2010-03-0808:15CHF
Retail Saleshelp
y/y4.7%1.6%5
Retail Sales

This report is a measure of the change in the total value of retail sales. Positive figures indicate economic growth.

2010-03-0809:30EUR
Sentix Investor Confidencehelp
-8.2-6.31
Sentix Investor Confidence

This is a report which measures investors' confidence towards the Euro-zone economy. A rising trend tends to have a positive effect on the EUR, as it suggests that funds are more likely to invest in European securities.

2010-03-0811:00EUR
German Industrial Productionhelp
m/m-2.6%1.2%3
German Industrial Production

This indicator measures the total value of goods and services produced from the industrial sector of the German economy, including that from mines and utilities.

2010-03-0813:00GBP
MPC Member Barker Speakshelp
**3
MPC Member Barker Speaks

External BOE MPC Member Kate Barker

2010-03-0813:15CAD
Housing Startshelp
186K188K5
Housing Starts

This report is a measure of the number of new residential buildings which began construction during the previous month. It's a leading indicator of economic health because building construction produces a wide-reaching ripple effect. For example, jobs are created for the construction workers, subcontractors and inspectors are hired, and various construction services are purchased by the builder;

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