US-ISM-Index, verarbeitendes Gewerbe, bestimmt den heutigen Trend.
Für den US-Dollar wird hohe Volatilität nach Ausgabe des ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA um 16:00 Uhr erwartet. Darüber hinaus werden Daten aus Japan und Großbritannien die Währungspaare des Dollars beeinflussen.
Economical News
USD
Der US-Dollar verbuchte Kursgewinne insbesondere gegen den japanischen Yen sowie weiteren Hauptwährungen am Donnerstag, nachdem deutlich wurde, dass die Zahl der US-Arbeitslosenerstanträge zurückgegangen ist. Dies könnte ein weiterer Hinweis dafür sein, dass die Rezession in den USA ein Ende gefunden hat. Gegen den EUR stieg der USD um 0,2% auf $1,3235, während er gegen den Yen um 0,9% auf 99,00 Yen kletterte.
Die wöchentlichen Arbeitslosenerstanträge in den USA waren jüngst zurückgegangen. Diese Entwicklung steht im Gegensatz zu den Daten der dauerhaften Arbeitslosenunterstützung, die ein neues Rekordhoch erreichten. Einige Marktteilnehmer deuteten dies als Zeichen einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes. Analysten behaupten, dass der US-Dollar, angesichts der jüngst anhaltenden Stabilisierung der US-Wirtschaft sowie unterstützt durch ein ansteigendes Interesse an Dollar-Anlagen, bereits in naher Zukunft beginnen könnte, wieder deutlich Boden gutzumachen.
Die US-Notenbank sieht mittlerweile ebenfalls erste Anzeichen für eine mögliche Stabilisierung der Konjunktur - dies trotz schwacher Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt der USA. Demnach schrumpfte die US-Wirtschaft im ersten Quartal um 6,1%, was einen massiven Einbruch der Wirtschaftsleistung in den USA bedeutet. Die Marktteilnehmer beobachteten gestern außerdem, wie US-Automobilhersteller Chrysler Insolvenz anmeldete. Der Großkonzern will seine Arbeit jedoch nur für kurze Zeit unter Gläubigerschutz weiterführen und währenddessen sanieren. Durch die Allianz mit dem italienischen Hersteller Fiat, soll Chrysler im Anschluss wieder auf Erfolgskurs zusteuern. Der Insolvenzantrag des US-Autobauers könnte allerdings die Attraktivität der US-Währung für Anleger stark reduzieren. Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig, sollte Chrysler Pleite gehen, könnte dies den Druck auf den Dollar erheblich steigern.
EUR
Die europäische Währung verlor ihre anfänglichen Kursgewinne zum Dollar am Donnerstag Morgen wieder im weiteren Handelsverlauf und erreichte einen kurzfristigen Abwärtstrend. Während eines insgesamt volatilen Handels rutschte der EUR um 0,2% auf 1,3224 ab. Zwischenzeitlich erreichte die Währung ein Tief bei $1,3190.
Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im März sprunghaft auf 8,9% gestiegen. Das ist der höchste Stand in über drei Jahren. Die Quote legte von revidiert 8,7% im Vormonat Februar zu und bestätigte, dass Europas Wirtschaft nach wie vor geschwächt bleibt. Auf der anderen Seite blieb die Inflation in der Eurozone im April stabil und erreichte ein Rekordtief bei 0,6% auf Jahressicht. Die Europäische Zentralbank, wird am 7. Mai ein weiteres Mal über den Leitzinssatz debattieren. Eine Phase sinkender Preise dürfte sich, laut Experten, jedoch nicht längerfristig einstellen. Trotzdem bleibt die Teuerung voraussichtlich noch für einige Zeit zumindest unterhalb der Preisstabilitätsnorm der EZB von 2%. Dementsprechend erwartet ein Großteil der Marktteilnehmer für die kommende Woche eine weitere Zinssenkung auf 1,0%.
Das Britische Pfund bewegte sich gestern kaum und schloss bei $1,4783. Das britische Verbrauchervertrauen stieg zum dritten Monat infolge im April und setzte laut Marktbericht der GfK NOP eine Erholung vom zuvor im vergangenen Sommer erreichten Rekordtief in Gang.
JPY
Wie erwartet ließ die Bank of Japan ihren Leitzins am Donnerstag unverändert und berichtigte ihre Erwartungen für das Wirtschaftswachstum in 2009 nach unten. Japans Export leidet nach wie vor unter der globalen Wirtschaftskrise. Die japanische Zentralbank erwarte eine Erholung der Wirtschaftslage in Übersee erst zur zweiten Hälfte des Finanzjahres.
Gestern musste die japanische Währung gegenüber einem Großteil der 16 meistgehandelten Währungen, mit Ausnahme des Neuseeländischen Dollar, Verluste hinnehmen. Eine rückläufige Entwicklung im Devisenhandel ermutigte die Marktteilnehmer wieder in Carry Trades zu investieren und den weniger gewinnbringenden Yen dazu zu benutzen, in ertragreichere Währungen anzulegen. Der Yen rutschte gestern um 0,6% auf 130,42 EUR von zuvor 129,61 EUR. Auch gegen den Dollar verlor der JPY 1% und erreichte die 98,72/Marke.
Die Arbeitslosenzahlen für den Monat März markierten Japans schwache Wirtschaft mit einer Quote bei 4,8%, während der Verbraucherpreisindex um 0,1% auf Jahressicht zurückging. Letztere Messung war zum ersten Mal in 18 Monaten rückläufig und könnte ein Anzeichne dafür sein, dass Japan sich in der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg befindet.
Technical Analysis
EUR/USD
Aktuell bewegt sich dieses Paar im "überkauften" Bereich auf der Tages-Chart. Ihr RSI deutet auf eine bevorstehende Aufwärtsausrichtung hin. Die fallende Tendenz der Oszillatoren auf der Tages-Chart bestätigt diesen Trend. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden ist, könnte eine gute Strategie lauten: bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
GBP/USD
Die 4-Stunden-Chart gibt gemischte Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Dennoch hat sich ein zinsbullisches Cross für den Slow Stochastic der Stunden-Chart neu gebildet und bereits in unmittelbarer Zukunft eine zinsbullische Korrektur vermuten lässt. Demnach sollten Anleger bei diesem Kurspaar vorerst einen Durchbruch abwarten.
USD/JPY
Der zinsbullische Trend dieses Paares scheint nachzulassen. Mittlerweile konsolidiert sich USD/JPY um die 98,80-Marke. Der RSI der 4-Stunden-Chart bewegt sich bereits im "überkauften" Bereich, was bedeuten könnte, dass sich der jüngste Aufwärtstrend dem Ende zuneigt und eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Sobald die Überwindung des unteren Bereichs der Handelsspanne vollzogen ist, könnte es auch hier von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/CHF
Die Handelsspanne dieses Paares verengt sich kontinuierlich, während keine deutliche Ausrichtung zu erkennen ist. Aktuell wird USD/CHF um 1,1390 gehandelt. Dennoch wird auf der 4-Stunden-Chart ein neues rückläufiges Cross desSlow Stochastic deutlich. Dies könnte bedeuten, dass sich innerhalb eines kürzeren Zeitrahmens eine Abwärtskorrigierung ergibt. Auch hierbei gilt: Bei eng gesetzten Stopps verkaufen, sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.
Wild Card
Gold
Der Goldpreis ist erneut am Fallen. Die Unze Gold wird derzeit bei $885 gehandelt. Inzwischen geben alle Oszillatoren der Tages-Chart zinsbullische Signale aus, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass der Ölpreis wieder steigen wird. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine gute Gelegenheit bieten, bei einem äußerst beliebten Trend einzusteigen.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
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| Weekly Trend | ![]() |
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| Resistance | 1.3358 | 1.4878 | 99.80 | 1.1470 | 0.7374 | 0.9070 |
| 1.3330 | 1.4850 | 99.52 | 1.1439 | 0.7346 | 0.9039 | |
| 1.3305 | 1.4821 | 99.25 | 1.1408 | 0.7315 | 0.9010 | |
| Support | 1.3245 | 1.4760 | 98.52 | 1.1345 | 0.7252 | 0.8945 |
| 1.3216 | 1.4732 | 98.24 | 1.1316 | 0.7220 | 0.8914 | |
| 1.3187 | 1.4700 | 97.95 | 1.1285 | 0.7191 | 0.8885 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009-05-01 | USD | Total Vehicle Sales | 9.9M | 9.7M | ![]() | ||
| Total Vehicle Sales The total number of imported and domestically produced automobiles sold over the previous month. The figure is presented on an annualized basis. | |||||||
| 2009-05-01 | 01:30 | JPY | Average Cash Earnings | y/y | -2.4% | -2.7% | ![]() |
| Average Cash Earnings This report measures the monthly change in the amount of money paid to wage-holders. | |||||||
| 2009-05-01 | 06:30 | AUD | Commodity Prices | y/y | 7.6% | * | ![]() |
| Commodity Prices Commodities account for a very large portion of Australia's GDP. As such, commodity prices are a leading indicator of economic health. | |||||||
| 2009-05-01 | 08:30 | GBP | Manufacturing PMI | 39.1 | 40.2 | ![]() | |
| Manufacturing PMI The Manufacturing sector's Purchasing Manager's Index (PMI) is an indicator which measures how much activity the purchasing managers of the manufacturing sector in the economy are experiencing. | |||||||
| 2009-05-01 | 08:30 | GBP | Net Lending to Individuals m/m | m/m | 1.3B | 1.6B | ![]() |
| Net Lending to Individuals m/m This is an indicator which measures the total value of outstanding debt held by private consumers, such as credit card debt and auto loans. It is a month-by-month report. | |||||||
| 2009-05-01 | 08:30 | GBP | Mortgage Approvals | 38K | 39K | ![]() | |
| Mortgage Approvals This report releases information regarding the number of loans issued during the preceding month used to purchase homes. Increased spending in the housing sector usually indicates economic growth and therefore carries a big impact on markets. | |||||||
| 2009-05-01 | 13:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.0% | - | ![]() | |
| Revised UoM Inflation Expectations Measures the inflation of goods and services consumers are expecting over the next 12 months. | |||||||
| 2009-05-01 | 13:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 61.9 | 61.7 | ![]() | |
| Revised UoM Consumer Sentiment The University of Michigan (UoM) releases this report which is a survey of consumer sentiment towards general business conditions and economic health. | |||||||
| 2009-05-01 | 14:00 | USD | ISM Manufacturing Prices | 31.0 | 33.5 | ![]() | |
| ISM Manufacturing Prices The Institute of Supply Management's (ISM) Manufacturing Prices report measures the month-by-month inflation incurred by manufacturers when purchasing materials. | |||||||
| 2009-05-01 | 14:00 | USD | Factory Orders | m/m | 1.8% | -0.7% | ![]() |
| Factory Orders This indicator presents a measure of the value of new orders placed with domestic manufacturers for durable and non-durable goods. It typically has a small impact as the Durable Goods Orders indicator report already signified the primary results on this sector of the economy. | |||||||
| 2009-05-01 | 14:00 | USD | ISM Manufacturing PMI | 36.3 | 38.4 | ![]() | |
| ISM Manufacturing PMI This is an index based on surveyed purchasing managers in the manufacturing industry. A number above 50 indicates an expansion in the manufacturing sector; below 50 signals a contraction. This index is a strong indicator of an economy's general health. | |||||||

















