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Monday, 17th Nov 2008ForexHint
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Economical News | Technical Analysis | Wild Card | Market Trend | Indicators

G-20-Gipfel stärkt USD und sichert Freie Marktwirtschaft.

Die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der 20 der Industrie- und Schwellenländer haben sich bei ihrem Treffen am vergangenen Samstag zu kurzfristigen Maßnahmen bei der Planung einer neuen Weltfinanzarchitektur verpflichtet. Diese umfassen unter anderem den Ausbau einer „soliden“ Regulierung für alle Finanzprodukte, Märkte und Marktteilnehmer sowie mehr Transparenz und Verantwortlichkeit.

Economical News

USD

Nach verhältnismäßig positiven Wirtschaftsdaten bereits zu Beginn der neuen Woche, scheint der USD seine Stärke nach den Abwärtstendenzen der vergangenen Woche wieder gefunden zu haben. Am frühen Morgen legte der Dollar über 100 Punkte gegenüber dem EUR zu. Auch zum Schweizer Franken konnte die amerikanische Währung Boden gutmachen. Den Dollar stützten dabei jüngste Wirtschaftsdaten aus den USA. Derzeit wird der USD bei 1,2600 zum EUR gehandelt. Er steigert sein Momentum fortlaufend.

Am Wochenende hatten sich die Staats- und Regierungschefs der größten Wirtschaftsmächte in Washington D.C. getroffen, um die derzeitige Finanzkrise zu besprechen. Dieses Treffen galt als eines der letzten der Bush-Regierung bevor sich in Zukunft sein Nachfolger Barack Obama mit an den Verhandlungstisch setzen wird.

Insbesondere die Schwellenländer verließen das G-20-Treffen fast enttäuscht, da nur eine Grundsatzerklärung ohne konkrete Beschlüsse geschafft wurde. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wies auf die Unerlässlichkeit neuer weltweiter Mechanismen hin und verlangte, dass die Staats- und Regierungschefs sich nach der Premiere in Washington künftig regelmäßig treffen sollten.

Für heute stehen, beginnend mit dem regionalen Konjunkturbericht des Fed-Distriktes New York, einige wichtige Veröffentlichungen auf der Agenda. Des Weiteren werden diese Woche folgende Indikatoren ausgegeben: Erzeugerpreisindex, Verbraucherpreisindex, Baugenehmigungen, der Bericht zum US-Bundeshaushalt (TIC) sowie die Arbeitslosenanträge. In dieser Woche ist ein volatiler Handel für den USD zu erwarten. Ein Großteil der Indikatoren wird als rückläufig prognostiziert. Somit könnte sich sogar eine Trendwende für den USD einstellen.

EUR

Der EUR setzt auch heute seinen Kampf gegen die vorherrschende Finanzkrise fort. Bereit zu Handelsbeginn ergaben sich für Europas Währung Abwärtstendenzen gegenüber den Hauptwährungen. Dabei verlor der EUR über 100 Punkte gegen den USD, 20 Punkte gegen den Britischen Pfund sowie 80 Punkte gegenüber dem Schweizer Franken und markierte die zunehmende Schwäche der 15-Nationen-Währung. Der EUR schwankt derzeit um die 1,2600 zum USD. Ein Umschwung scheint nicht in Sicht.

Nach dem G-20-Treffen am vergangenen Wochenende blickt die Eurozone nun auf ihre größten Industriestaaten, Frankreich und Deutschland, um einen Hinweis auf die zukünftige Wachstumspolitik zu erhalten. Beide Länder scheinen momentan jedoch immer tiefer in eine Rezession zu rutschen. Eine der fünf Prinzipien auf die sich am Samstag beim Gipfel geeinigt wurde war die Förderung der Integrität der Finanzmärkte. Marktmanipulation, Betrug, Interessenkonflikte und die Unterstützung krimineller Aktivitäten sollen verhindert werden. Hinzu kommen die Stärkung einer besseren internationalen Zusammenarbeit und die Reform von internationalen Finanzinstitutionen.

Die Wirtschaftslage der Eurozone wird sich auch in dieser Woche nicht erholen. Gerade in der anstehenden Woche werden nur wenige Wirtschaftsindikatoren erwartet. Anleger sollten ihr Augenmerk dabei durchaus auf die beiden Ansprachen von EZB-Präsident t Jean-Claude Trichet am Dienstag und Freitag richten, dessen Worte in der Regel eine erhöhte Volatilität auslösen können. Allem Anschein nach wird jedoch der USD in dieser Woche die einflussreichste Währung sein. Anleger sollten daher USD-Entwicklungen aufmerksam verfolgen.

JPY

Trotz der einer leichten JPY-Kurssteigerung zu Handelsbeginn heute morgen, gerät Japans Wirtschaft immer stärker unter Druck. Der JPY wird mittlerweile bei nur 97,50 zum USD gehandelt. Die Erklärung, dass Japan sich tatsächlich seit 2001 zum ersten Mal in einer Rezession befände, überraschte die Experten. Diese waren von einem leichten Anstieg der Wirtschaftsaktivität im vierten Quartal ausgegangen. Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal überraschend zum zweiten Mal in Folge geschrumpft. Weitere Leitzinssenkungen werden bereits in Betracht gezogen.

Vor dem Hintergrund einer Verlangsamung der Entwicklung der Weltwirtschaft, wird von einer weiteren Abwärtsbewegung der Binnenwirtschaft in Japan ausgegangen. Da die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde nach Regierungsangaben erneut geschrumpft ist, hat sich der Abschwung der japanischen Wirtschaft also auch im dritten Quartal fortgesetzt. JPY-Anleger sollten die Entwicklungen des USD in dieser Woche nicht aus dem Auge verlieren. Auch aus Japan werden in den kommenden Tagen nur einige wenige Wirtschaftsdaten erwartet.

Technical Analysis

EUR/USD

Dieses Paar gibt weiterhin gemischte Signale aus und wird nun um die 1,25-Marke gehandelt. Auf der Stunden-Chart ist seit gestern so gut wie keine Bewegung zu erkennen. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt nicht ein Cross aus und weist auf ein Anhalten des Abwärtstrends hin. Verkaufen könnte hierbei heute von Vorteil sein.

GBP/USD

Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf der 4-Stunden-Chart setzen sich fort. Sowohl RSI als auch Slow Stochastic der Stunden-Chart schwanken im neutralen Bereich. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits auf "überkauftem" Territorium. Allem Anschein nach könnte sich hier als nächstes ein Aufwärtstrend einstellen. In diesem Fall sollten Anleger erst nach einem Durchbruch einsteigen.

USD/JPY

Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie auf deutlichere Signale auf der Stunden-Chart.

USD/CHF

Die Tages-Chart zeigt, dass sich dieses Paar nach wie vor in einer zinsbullischen Anordnung befindet. Auch hier bewegt sich der RSI bereits im "überkauftem" Bereich. Trotzdem ergibt sich ein rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart. Die nächste Bewegung könnte ein Abwärtstrend sein. Demnach sollten Anleger auch bei diesem Kurspaar vorerst einen Durchbruch abwarten.

Wild Card

Rohöl

Auf der Tages-Chart ist nach wie vor eine rückläufige Anordnung zu erkennen. Dies deutet darauf hin, dass das Momentum noch abwärts gerichtet ist. Der RSI bestätigt die Annahme, dass der Trend noch nicht beendet ist. Dennoch bewegt sich der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart in Richtung "überkauftes" Territorium, was hier wiederum bedeuten könnte, dass sich eine minimale Korrigierung einstellt, bevor sich der Abwärtstrend fortsetzt. Auch heute könnten Forex -Anleger ihre Gewinne erneut maximieren, indem sie bei Höchstständen verkaufen und sich den allgemeinen Abwärtstrend zu Nutze machen.

Market Trend

  EUR/USD GBP/USD USD/JPY USD/CHF AUD/USD EUR/GBP
Daily Trend down down up up up down
Weekly Trend down down down up up up
Resistance 1.2655 1.4815 97.80 1.2020 0.6534 0.8605
1.2630 1.4795 97.67 1.2009 0.6515 0.8590
1.2609 1.4777 97.40 1.1996 0.6499 0.8573
Support 1.2560 1.4707 97.00 1.1930 0.6462 0.8533
1.2529 1.4685 96.85 1.1919 0.6429 0.8517
1.2505 1.4660 96.69 1.1903 0.6409 0.8504

Indicators

DateTime GMT$€£¥EventPeriodPrev.ForecastImp
2008-11-1700:01GBP

Rightmove HPI[?]

m/m1.0%*3

Rightmove HPI

Measures the change in the asking price of homes for sale. This is the UK's earliest report on housing inflation, but tends to produce a relatively mild impact because asking prices and selling prices are not always correlated.

2008-11-1700:30AUD

Real Retail Sales[?]

q/q-0.2%0.4%4

Real Retail Sales

Measure the change in the total value of inflation-adjusted sales at the retail level

2008-11-1710:00EUR

Trade Balance[?]

-5.7B-5.7B1

Trade Balance

Measures the difference in value between imported and exported goods and services. A positive Trade Balance indicates that more goods and services were exported than imported over a given period. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When higher levels of exports are sold to the world, demand for the nation's currency is elevated as foreigners convert their native currency to purchase the exports. The Trade Balance also has a sizable impact on GDP because high demand for exports creates increased employment and production, as domestic factories work to fill this demand.

2008-11-1713:30USD

Empire State Manufacturing Index[?]

-24.6-26.03

Empire State Manufacturing Index

Measures level of a diffusion index based on surveyed manufacturers in New York state. Usual Effect: If the actual figures are greater than the forecasted figures, it is good for the currency. The Empire State Manufacturing Index is a leading indicator of economic health. Businesses tend to react quickly to market conditions. Changes in their sentiment can be an early signal of future economic activity such as spending, hiring, and investment. This index is derived via survey of about 200 manufacturers in New York state which asks respondents to rate the relative level of general business conditions. It gets released monthly, around the middle of the month.

2008-11-1714:15USD

Capacity Utilization Rate[?]

76.4%76.4%3

Capacity Utilization Rate

Measures the percentage of available resources being utilized by manufacturers, mines, and utilities; It's a leading indicator of consumer inflation - when producers are nearing full capacity they respond by raising prices, and the higher costs are usually passed on to the consumer;

2008-11-1714:15USD

Industrial Production[?]

m/m-2.8%0.1%3

Industrial Production

Measures the change in the total inflation-adjusted value of output produced by manufacturers, mines, and utilities; if the actual result bigger than the expected result it is good for the currency. It is important because it's a leading indicator of economic health - production reacts quickly to ups and downs in the business cycle, and is correlated with consumer conditions such as employment levels and earnings; Frequency Released monthly, about 45 days after the month ends; Next Release Sep 12, 2008 FF Notes Tends to have a relatively mild impact because Germany and France, which account for about half of the Eurozone's economy, release earlier production data; Why Traders Care It's a leading indicator of economic health - production reacts quickly to ups and downs in the business cycle, and is correlated with consumer conditions such as employment levels and earnings;

2008-11-1723:30USD

Treasury Sec Paulson Speaks[?]

**3

Treasury Sec Paulson Speaks

Speaker US Treasury Secretary Henry Paulson; Due to testify on recent actions regarding Fannie Mae and Freddie Mac, investment banks, and other financial institutions before the Senate Committee on Banking, Housing and Urban Affairs, in Washington DC. It's the Treasury Secretary's job to communicate the government's economic policies, and his speeches are often used to signal policy shifts to the public and foreign governments.

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