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Monday, 29th Sep 2008ForexHint
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Economical News | Technical Analysis | Wild Card | Market Trend | Indicators

Ein Durchbruch in den Verhandlungen um das US-Rettungspaket könnte den heutigen Tag zu einem spannenden Börsengang werden lassen.

US-Notenbankchef Ben Bernanke und Finanzminister Henry Paulson drängen auf eine schnellstmögliche Verabschiedung ihres Rettungspakets für die US-Wirtschaft. Anleger konnten in der vergangenen Woche richtungslose Markttendenzen beobachten und auch Experten hatten ihre Schwierigkeiten, Prognosen zu erstellen. Der $700 Mrd. Rettungsplan ist das größte finanzielle Hilfsprogramm seit der Weltwirtschaftskrise der, falls er durchgesetzt wird, der Währungskrise ein Ende setzen und Anleger veranlassen wird, ihrem regulären Handel wieder nachzugehen. Analysten sind sich jedoch inzwischen unsicher, wird der Rettungsplan Segen oder Unheil bringen?

Economical News

USD

Nachdem der USD in der vergangenen Woche so einige Verluste hinnehmen musste, zeichnen sich inzwischen leichte Anzeichen einer Erholung ab. Getrübt von einem Wochenbeginn voller Unbestimmtheiten und angespannten Märkten, litt der USD täglich unter den weiteren Ausführungen der US-Regierung in Bezug auf das Rettungspaket sowie unter schlechter als erwartet ausgefallenen Wirtschaftsindikatoren. Diese Entwicklungen haben jedoch nun ein Ende gefunden, nachdem Washington bekannt gab, dass über das Wochenende ein Durchbruch erzielt wurde und der Rettungsplan kurz vor seiner Verabschiedung stünde. Demnach soll durch eine umfassendere Befugnis seitens des US-Finanzministeriums größere Transparenz und mehr Regulierung der Finanzmärkte geschaffen werden, was wiederum eine Stabilisierung der Märkte zur aktuell anhaltenden Finanzkrise erzielen soll.

Bei geringer Marktvolatilität waren in der vergangenen Woche keine eindeutigen Tendenzen zu erkennen und Experten hatten ihre Schwierigkeiten, Prognosen zu erstellen. Der $700 Mrd. Rettungsplan ist das größte finanzielle Hilfsprogramm seit der Weltwirtschaftskrise der, falls er durchgesetzt wird, der Währungskrise ein Ende setzen und Anleger veranlassen wird, ihrem regulären Handel wieder nachzugehen. US-Notenbankchef Ben Bernanke und Finanzminister Henry Paulson drängen auf eine schnellstmögliche Verabschiedung ihres Rettungspakets für die US-Wirtschaft. Analysten sind sich jedoch inzwischen unsicher, wird der Rettungsplan Segen oder Unheil bringen?

Experten behaupten, dass der Rettungsplan eine potentielle Korrigierung der momentanen Schieflage der heutigen Finanzmärkte schaffen könnte, das US-Finanzsystem jedoch in Richtung Sozialismus bringen und einen Niedergang des amerikanischen Kapitalismus herbeiführen würde. Die Analysten-Meinungen sind gespalten in Bezug auf kurz- und langfristige Kosten bzw. Nutzen, die sich aus dem Paket ergeben könnten. Kommt Zeit, kommt Rat.

Für heute können Anleger von minimalen USD-Schwankungen ausgehen, da nur einige wenige Indikatoren erwartet werden und das US-Rettungspaket nach wie vor diskutierte wird. Solange keine bedeutende Entscheidung im Laufe der Verhandlungen getroffen wird, bleibt der USD voraussichtlich stabil gegenüber seinen Währungsgegnern. Im weiteren Wochenverlauf, sollten Anleger ab Mittwoch mit verstärkter Volatilität der Märkte rechnen. An diesem Handelstag werden die ADP Non-Farm Payrolls sowie die effektiven Zahlen der Non-Farm Payrolls am Freitag herausgegeben. Beide Indizes erzeugen normalerweise ein hohes Handelsvolumen sowie Marktvolatilität. Anleger sollten sich bereits zu Beginn der Woche überlegen, welche Positionen für sie im weiteren Wochenverlauf auf dem Forex-Markt von Vorteil sein könnten.

EUR

In der vergangenen Woche erlebte der EUR einen wechselhaften Handel mit gemischten Ergebnissen gegenüber den Hauptwährungen. Dabei legte die 15-Nationen-Währung beachtliche 200 Pips gegen den USD zu und schloss bei 1,4665. Auch gegen den GBP machte der EUR große Schritte. Gegenüber dem JPY wiederum erfuhr der EUR, im Zuge positiver Datenveröffentlichungen aus der asiatischen Wirtschaft, leichte Volatilität. Der Aufwärtstrend des EUR gegenüber dem USD wurde größtenteils durch die Ereignisse in den USA ausgelöst, während Anleger weltweit die Entwicklungen zum Rettungsplan der US-Wirtschaft beobachteten.

Europäische Indikatoren wiederum, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurden, geben weitere Anzeichen auf die größte Befürchtung der EZB aus: eine Rezession in der Eurozone. Der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex erweiterte seinen siebenmonatigen Rückgang und wurde bei 92,9 ausgegeben. Die Prognosen lagen bei 94,2. Da Deutschlands Wirtschaft eine wichtige Rolle in Europa spielt, nehmen deren Indikatoren großen Einfluss auf die gesamte Eurozone. Obwohl die EUR-Indizes weiterhin negative Signale ausgeben, wird die europäische Währung vorerst, ohne bedeutenden Preisdurchbruch schwanken, solange die anderen Hauptwährungen, insbesondere die der USA, keine deutlichen Entwicklungen zeigen.

In dieser Woche werden wichtige Indikatoren aus der Eurozone erwartet: unter anderem Deutschlands Arbeitsmarktentwicklungen sowie der CPI Flash Estimate. Darüber hinaus wird EZB-Präsident Jean-Claude Trichet gleich zweimal eine Rede halten. Trichet wird nach Erhalt der Auszeichnung "Beste Bank in Zentral- und Osteuropa", European Banker of the Year Award, öffentlich sprechen. Des Eeiteren wird er bei der Debatte über die Rolle der Lohnpolitik in Bezug auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen der Konferenz der europäischen Handelsunion zu hören sein. Anleger sollten sich in diesem Zusammenhang auf hohe Kursschwankungen gefasst machen, da Investoren versuchen werden, zukünftige Entwicklungen in Bezug auf die Zinssätze zu ermitteln. Da für heute wenig ausschlaggebende Wirtschaftsdaten aus der Eurozone erwartet werden, wird der Kurs des EUR hauptsächlich von globalen Wirtschaftsnachrichten bestimmt werden.

JPY

Die vergangene Woche war für den JPY äußerst ereignisreich. Der JPY durchlebte dabei heftige Kursschwankungen. Im Verlauf der Woche ergaben sich für die asiatische Währung überwiegend Abwärtstendenzen gegenüber den Hauptwährungen. Erst zum Ende der Woche erholte sich der Yen leicht. Dabei legte Japans Währung über 100 Pips gegenüber dem USD zu und notierte zum Handelsschluss am Freitag bei 105,95, nachdem ihr Wert während des gesamten Wochenverlaufs gefallen war. Die geschwächte US-Wirtschaft war dabei Hauptursache der rückläufigen japanischen Wirtschaft. Darüber hinaus hatte der starke Preisanstieg des Rohöls eine entgegengesetzte Wirkung auf den JPY. Die vorgenannten Entwicklungen wurden besonders deutlich, als das japanische Exportvolumen in die USA im Monat August um 19,1% fiel und somit seinen tiefsten Stand seit Januar 2006 erreichte. Anleger, die bislang davon überzeugt waren, dass die japanische Wirtschaft von den Auswirkungen der jüngsten Krise verschont bleiben würde, verloren ihr Vertrauen in den Yen.

Die kommende Woche sollte ereignisreich für den JPY werden, da einige wichtige Wirtschaftsindikatoren Anlegern einen Einblick in die momentane gesamtwirtschaftliche Situation Japans gewähren werden. Der JPY konnte bereits einen guten Start in die neue Woche verzeichnen, nachdem die Einzelhandelsumsätze gestern besser als erwartet ausgegeben wurden. Sollten noch weitere Indikatoren diesem Beispiel folgen, könnte der JPY wieder an Stärke gewinnen. Von besonderer Wichtigkeit sind dabei der Tankan Manufacturing Index sowie der Non-Manufacturing Index am Dienstag. Beide Indizes stellen wichtige Maßstäbe für den Zustand der japanischen Wirtschaft dar. Momentan werden diese bei einer negativen Zahl erwartet, was auf einen weiteren Abwärtstrend innerhalb der japanischen Wirtschaft hinweisen würde. JPY-Anleger sollten USD und EUR jedoch nicht aus den Augen verlieren, die in dieser Woche äußerst bestimmende Faktoren der Märkte darstellen.

Technical Analysis

EUR/USD

Dieses Paar hat seinen Abwärtstrend mittlerweile abfangen können und wird derzeit bei 1,4470 gehandelt. Die 4-Stunden-Chart verdeutlicht, dass der aktuelle Preis bis unter die untere Grenze der Bollinger Bands gefallen ist, was wiederum ein Zeichen dafür sein kann, dass sich die Abwärtstendenz fortsetzt. Der nächste Richtpreis könnte bei 1,4350 liegen.

GBP/USD

Nach einer leicht zinsbullischen Korrigierung am Freitag, hat dieses Paar seinen Abwärtstrend in vollem Umfang wieder aufgenommen und fiel um fast 150 Punkte verglichen mit dem Stand zu Wochenbeginn. Alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart sind abwärts gerichtet. Allem Anschein nach, wird sich ein weiterer Abwärtstrend einstellen.

USD/JPY

Dieses Paar gibt weiterhin gemischte Ergebnisse aus, ohne eine genaue Ausrichtung. Trotzdem verdeutlicht ein rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart einen bevorstehenden Abwärtstrend. Verkaufen könnte heute die richtige Strategie sein.

USD/CHF

Auf der Stunden-Chart bildet sich eine eindeutig zinsbullische Handelsspanne heraus, in deren Mitte das Paar mittlerweile schwankt. Allerdings verengen sich die Bollinger Bands auf der 4-Stunden-Chart, was darauf hindeutet, dass ein weiterer Aufwärtstrend bevorsteht, bei einem Richtpreis von 1,1100.

Wild Card

Rohöl

Die Ölpreise schwanken nach wie vor innerhalb eines begrenzten Preisniveaus. Das Barrel Rohöl wird nun um die $105,20 gehandelt. Trotzdem verdeutlicht ein rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart, dass die Preise weiterhin fallen werden. Hier könnte sich Forex-Anlegern eine großartige Handelsgelegenheit bieten, bei einem äußerst gefragten Trend einzusteigen. forex

Market Trend

  EUR/USD GBP/USD USD/JPY USD/CHF AUD/USD EUR/GBP
Daily Trend down down up up down down
Weekly Trend down down up up down down
Resistance 1.4546 1.8370 107.12 1.1057 0.8326 0.7969
1.4511 1.8334 106.88 1.1029 0.8301 0.7951
1.4480 1.8301 106.60 1.1010 0.8275 0.7938
Support 1.4428 1.8240 105.99 1.0952 0.8224 0.7904
1.4399 1.8211 105.61 1.0933 0.8198 0.7883
1.4362 1.8183 105.30 1.0897 0.8172 0.7864

Indicators

DateTime GMT$€£¥EventPeriodPrev.ForecastImp
2008-09-2908:30GBP

Mortgage Approvals[?]

33K30K1

Mortgage Approvals

Measures the number of home loans issued during the previous month. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because large purchases tend to be made by consumers that are optimistic and confident in their financial position. Additionally, consumer borrowing has a high degree of historical correlation with consumer spending, which is a major driver of the overall economy.

2008-09-2908:30GBP

Net Lending to Individuals m/m[?]

m/m4.0B4.0B1

Net Lending to Individuals m/m

Measures the total value of outstanding consumer installment debt, such as credit cards and auto loans. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because historically consumer borrowing and spending have a high degree of correlation.

2008-09-2909:00EUR

Italian Unemployment Rate[?]

6.6%6.7%1

Italian Unemployment Rate

Measures the percentage of total work force that is unemployed and actively seeking employment during the previous quarter.

2008-09-2909:00EUR

Consumer Confidence[?]

-19-191

Consumer Confidence

Measures the mood of consumers in regard to economic conditions. The reading is derived from a monthly survey that asks respondents to evaluate the prospects for the economy in the future. GfK, a leading German market research company, publishes this indicator monthly. Higher readings point to higher consumer optimism. When consumers are optimistic they tend to purchase more goods and services, which stimulates the economy.

2008-09-2912:30USD

Core PCE Price Index[?]

m/m0.3%0.2%3

Core PCE Price Index

The Core Personal Consumption Expenditures (PCE) Price Index measures the rate of inflation experienced by consumers when purchasing goods and services, excluding Food and Energy. Like CPI, it reflects the price change in consumer goods and services. PCE differs slightly from CPI in that it only measures goods and services targeted towards and consumed by individuals. Food and Energy account for roughly 25% of PCE, but they can be very volatile from month to month and can distort the overall picture. PCE with the exclusion of these volatile components is thought to be a better indicator of the underlying inflation trend. Traders watch the Core PCE Price Index closely because it's the Federal Reserve's preferred consumer inflation indicator.

2008-09-2912:30USD

Personal Spending[?]

m/m0.2%0.2%3

Personal Spending

Measures the total amount spent by consumers on goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because consumer spending is a major driver of the economy, accounting for about two-thirds of GDP.

2008-09-2912:30USD

Personal Income[?]

m/m-0.7%0.2%1

Personal Income

Measures the total amount of income received by individuals. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because higher levels of income allow consumers to spend more.

2008-09-2921:45NZD

Building Consents[?]

m/m4.7%*4

Building Consents

Measures the change in the number of new construction intentions. This data is a leading indicator for the construction industry since the issuance of a building permit is one of the first steps in the construction process.

2008-09-2923:01GBP

GfK Consumer Confidence[?]

-36-393

GfK Consumer Confidence

Level of a diffusion index based on surveyed consumers

2008-09-2923:15JPY

Manufacturing PMI[?]

46.9*1

Manufacturing PMI

The Manufacturing Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the manufacturing sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance.

2008-09-2923:30JPY

Household Spending[?]

y/y-0.5%-1.3%1

Household Spending

MEasures the change in the total value of expenditures by consumers. Consumer spending accounts for a majority of overall economic activity. Due to the vast ripple effect consumer buying creates in the economy, it's perhaps the most important gauge of economic health.

2008-09-2923:30JPY

Unemployment Rate[?]

4.0%4.1%1

Unemployment Rate

Measures the percentage of the total work force that is unemployed and actively seeking employment. A falling trend has a positive effect on the nation's currency. Working people tend to spend more, and consumer spending is a major driver of the economy. However, unemployment usually draws little attention because traders view it as a lagging indicator.

2008-09-2923:50JPY

Prelim Industrial Production[?]

m/m1.3%-2.6%3

Prelim Industrial Production

Change in the total inflation-adjusted value of output produced by manufacturers, mines, and utilities

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