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Thursday, 25th Sep 2008ForexHint
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Economical News | Technical Analysis | Wild Card | Market Trend | Indicators

US-Immobilienmarkt weiterhin unter Druck?

Sowohl das Rettungspaket für die US-Wirtschaft als auch die Zahlen zu den Eigenheimverkäufen bringen Unruhe in die Märkte. Gestern verzeichnete der Dollar einen volatilen Börsengang gegenüber den meisten seiner Währungsgegner. Heute steht der Bericht zu den Verkäufe der Hausneubauten auf der Agenda, den Anleger aufmerksam verfolgen sollten. Rückläufige Zahlen werden die bestehenden Probleme des US-amerikanischen Immobiliensektors verstärkt hervorheben und den USD weiter schwächen.

Economical News

USD

Das US-Rettungspaket von Bernanke und Paulson sowie die Zahlen der Eigenheimverkäufe aus dem Bestand bringen Unruhe in die Märkte. Gestern verzeichnete der Dollar einen volatilen Börsengang gegenüber den meisten seiner Währungsgegner. Während der Handel zu Beginn des gestrigen Börsengangs eher ruhig blieb, fiel der USD-Kurswert um 14:00 GMT blitzartig, nachdem der Indikator Eigenheimverkäufe aus Bestand veröffentlicht wurde und schlechter ausfiel als erwartet. Im Anschluss an die Anhörungen von US-Notenbankchef Bernanke und US-Finanzminister Paulson zum US-Rettungsplan erholte sich der Dollar wieder bis Handelsschluss. Die US-amerikanische Währung notierte gegen den EUR bei 1,4670 und verbesserte sich leicht im Vergleich zum Vortag.

Die erfahrenen Abwärtstendenzen und die USD-Volatilität zu Handelsbeginn stellten sich ein, als Anleger erkannten, dass die US-Regierung leichte Zweifel an ihrem Finanzrettungsplan hegte. Gestern hatte der Chef der US-Notenbank, Ben Bernanke, vor einem Senatsausschuss über die Krise auf dem Finanzmarkt Stellung bezogen. Bei seinen Aussagen vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des Kongresses betonte er, dass die Finanzmärkte unter extremen Druck stehen und die bereits schwache US-Wirtschaft zusätzlich gefährden. Darüber hinaus wies Bernanke darauf hin, dass Kreditgeber sich nach wie vor vorsichtig in Hinsicht auf die Ausgabe von Krediten an Haushalte und Unternehmen verhielten und beschrieb düstere Aussichten für die nahe Zukunft der US-amerikanische Wirtschaft. Bernankes Drängen vor dem Kongress, die Durchsetzung des Rettungspakets zu erlangen, reichte aus, um dem USD im weiteren Handelsverlauf ansteigen zu lassen. Diese zinsbullischen Tendenzen wurden zusätzlich von beständig fallenden Rohölpreisen gestützt, die gestern bis auf $105 pro Barrel zurückgingen, nachdem das Rohöl zuvor noch bei $109 pro Barrel gehandelt wurde.

Für heute steht eine ganze Reihe von Veröffentlichungen aus der US-Wirtschaft an. Solange noch keine ausschlaggebende Entscheidung in Hinsicht auf das Rettungspaket getroffen ist, werden diese Wirtschaftsdaten für heute den aktuellen Trend des USD bestimmen. Besonderes Augenmerk sollten Anleger dabei auf die Verkäufe von Hausneubauten richten. Rückläufige Zahlen werden die bestehenden Probleme des US-amerikanischen Immobiliensektors verstärkt hervorheben und den USD weiter schwächen. Des weiteren werden heute veröffentlicht: die Kernrate der Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter sowie die Arbeitslosenerstanträge. Beide Indizes werden jeweils ihren Einfluss auf die Märkte nehmen.

EUR

Der EUR erfuhr gestern einen ziemlich volatilen Handelstag gegenüber den Hauptwährungen. Dabei konnten Anleger hohe Kursschwankungen während des gesamten Tagesverlaufs beobachten. Trotz eines schwankenden USD, verlor der EUR der US-amerikanischen Währung gegenüber mehr als 100 Pips. Zu Handelsschluss kletterte der EUR jedoch wieder bis auf seine vorherige Marke. Die Eurozone liefert weiterhin negative Zeichen für ihre Wirtschaft. Bis sich die globalen Märkte nicht stabilisieren und die US-Wirtschaft deutlichere Signale ausgibt, wird der EUR seine Kursschwankungen voraussichtlich fortsetzen, ohne einen bedeutenden Durchbruch zu erzielen.

Gestern ging der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex, wie auch in den vergangenen sieben Monaten, erneut zurück und wurde bei 92,9 ausgegeben. Laut Prognosen erwarteten Experten seine Messung bei 94,2. Hier wird der konjunkturelle Abschwung der deutschen Wirtschaft besonders deutlich. Der Ifo-Geschäftsklimaindex lag im Monat März noch bei 104,8 und fiel seither ununterbrochen. Die Eurozone wird hauptsächlich von der deutschen sowie der französischen Wirtschaft beeinflusst. Die schlecht ausgefallenen Zahlen beider Länder ergaben einen starken Abwärtstrend für den EUR in den letzten zwei Monaten, der lediglich durch die Turbulenzen der US-Wirtschaft in der vergangenen Woche unterbrochen wurde.

Derzeit werden die EUR-Tendenzen jedoch größtenteils von den Entwicklungen der US-Wirtschaft bestimmt, da momentan alle Augen auf die nächsten Schritte im US-Rettungsplan gerichtet sind. Bis eine Entscheidung getroffen wird, könnte der EUR von der aktuellen Lage profitieren, während der USD sehr viel stärker von den Unsicherheiten der globalen Märkten betroffen ist. Trotzdem könnten negative Daten aus der Eurozone den EUR beeinträchtigen, so dass der insgesamt volatile EUR-Handel sich vorerst fortsetzen wird.

JPY

Gegenüber den Hauptwährungen durchlief der JPY gestern einen erheblich rückläufigen Handel. Nachdem der Yen starke Abwärtstendenzen verzeichnete, konnte er sich im weiteren Tagesverlauf wieder erholen.

Mittlerweile beginnt auch die japanische Wirtschaft, ihren Schaden durch die US-Konjunkturflaute zu erleiden. Dies war an den gestern veröffentlichten Exportzahlen deutlich zu erkennen: Ausfuhren in die USA gingen um 19,1% im Monat August zurück, was den niedrigsten Stand seit Januar 2006 bildete. Diese Zahlen ergaben eine der Ursachen für Japans Handelsbilanzdefizit von -0,11T im Monat August. Den Monat Januar ausgenommen, wenn das japanische Exortvolumen angesichts einer gemäßigten Produktion bedingt durch die Feiertage zum Jahreswechsel abnimmt, hatte Japans Handelsbilanz seit 1982 nicht mehr ins Minus gedreht.

Für heute wird aus Japan die Kernrate des Tokio-Verbraucherpreisindexes erwartet, die derzeit hauptsächlich für die allumfassende Inflation der japanischen Nation verantwortlich zeichnet. Experten prognostizieren jedoch einen Anstieg um 1,5%. JPY-Anleger sollten diesen Indikator nicht aus den Augen verlieren. Sollten die Zahlen über den Erwartungen liegen, könnte sich für den Yen ein Aufwärtstrend einstellen. Eine hohe Inflationsrate wiederum könnte die japanische Regierung dazu treiben, ihren Leitzins anzuheben. Dieser Tatsache sind sich Investoren äußerst bewusst. Darüber hinaus sollten Anleger die Entwicklungen im US-Rettungsplan heute weiterhin aufmerksam beobachten, da neue Details die Tendenzen der Märkte bestimmen werden.

Technical Analysis

EUR/USD

Die 4-Stunden-Chart gibt aus, dass dieses Paar sich nach wie vor innerhalb einer zinsbullischen Handelsspanne bewegt. Der RSI der Tages-Chart hat die 80-Marke überquert, was bedeuten könnte, dass der Markt "überkauft" ist. Dennoch verdeutlicht ein neu entstandenes zinsbullisches Kreuz des Slow Stochastic, dass ein Abwärtstrend bevorstehen könnte. Hier könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

GBP/USD

Dieses Paar bewegt sich inmitten eines starken Aufwärtstrends und testet täglich neue Höhen. Das äußerst starke Widerstandslevel von 1,8600 wurde durchbrochen und eine Fortsetzung des Aufwärtstrends ist wahrscheinlich. Der nächste Richtpreis könnte somit bei 1,8700 liegen.

USD/JPY

Dieses Paar unterlag eine Weile hohen Kursschwankungen, ohne eine erkennbare Richtung einzuschlagen. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren der 4-Stunden-Chart lassen keine eindeutige Tendenz erkennen. Eine gute Strategie könnte heute sein, deutlichere Signale auf der Stunden-Chart abzuwarten.

USD/CHF

Während der letzten Tage schwankte dieses Paar stark um die 1,0800-Marke, konnte dabei jedoch keinen Durchbruch erzielen. Ein rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic sowohl auf der Tages- als auch auf der 4-Stunden-Chart deutet jedoch mittlerweile darauf hin, dass sich ein Abwärtstrend einstellen könnte. Anleger sollten auf einen Durchbruch warten und anschließend dem Markt beitreten.

Wild Card

Rohöl

Allem Anschein nach ist der jüngste, äußerst starke Abwärtstrend des Rohöls verschwunden. Alle Oszillatoren der Tages-Chart geben zinsbullische Signale aus, so dass eine zinsbullische Korrigierung unmittelbar bevorstehen könnte. Hier bietet sich Forex-Anlegern eine ausgezeichnete Gelegenheit, diesem Trend zu früher Phase beizutreten. forex

Market Trend

  EUR/USD GBP/USD USD/JPY USD/CHF AUD/USD EUR/GBP
Daily Trend up up down down up down
Weekly Trend up up down down up up
Resistance 1.4867 1.8700 106.35 1.0876 0.8490 0.7970
1.4835 1.8688 106.08 1.0850 0.8465 0.7959
1.4800 1.8660 105.86 1.0836 0.8430 0.7933
Support 1.4720 1.8600 105.20 1.0792 0.8370 0.7886
1.4692 1.8574 105.00 1.0784 0.8351 0.7860
1.4677 1.8550 104.71 1.0766 0.8333 0.7842

Indicators

DateTime GMT$€£¥EventPeriodPrev.ForecastImp
2008-09-2500:00AUD

CB Leading Index[?]

m/m0.5%*1

CB Leading Index

Measure the change in the level of a composite index based on 7 economic indicators;

2008-09-2501:30AUD

RBA Financial Stability Review[?]

**3

RBA Financial Stability Review

It's an assessment of financial system conditions and potential risks to financial stability - the evidence on strains and imbalances can provide insight into the future of monetary policy.

2008-09-2506:00EUR

GfK German Consumer Climate[?]

1.61.33

GfK German Consumer Climate

Measures the level of a composite index based on surveyed consumers. Financial confidence is a leading indicator of consumer spending, which accounts for a majority of overall economic activity.

2008-09-2508:00EUR

Italian Trade Balance[?]

-1.03B0.50B1

Italian Trade Balance

Measures the difference in value between imported and exported goods and services. A positive Trade Balance indicates that more goods and services were exported than imported over a given period. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When higher levels of exports are sold to the world, demand for the nation's currency is elevated as foreigners convert their native currency to purchase the exports. The Trade Balance also has a sizable impact on GDP because high demand for exports creates increased employment and production, as domestic factories work to fill this demand.

2008-09-2508:00EUR

M3 Money Supply[?]

y/y9.1%9.0%1

M3 Money Supply

Measures the annual change in currency outstanding. Higher levels of currency can have a devaluing effect on the currency.

2008-09-2508:00EUR

Private Loans[?]

y/y9.4%8.9%1

Private Loans

Measures the annual rate of growth of loans disbursed to the private sector.

2008-09-2512:30USD

Core Durable Goods Orders[?]

m/m0.7%-0.5%5

Core Durable Goods Orders

Derivative of Durable Goods Orders that excludes the Transportation components. Orders for aircraft occur in periodic burst and can severely distort the underlying trend, so traders tend to focus more on this indicator than the overall Durable Goods Orders.

2008-09-2512:30USD

Durable Goods Orders[?]

m/m1.3%-1.6%4

Durable Goods Orders

Measures the total value of new purchase orders placed with domestic manufacturers for hard goods with a life expectancy of more than 3 years, such as automobiles, computers, appliances, and airplanes. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because an increased level of purchase orders signals that manufacturers will be busy in the months to come as they work to fill the orders. Traders watch this indicator closely because of it's predictive abilities.

2008-09-2512:30USD

Unemployment Claims[?]

455K450K5

Unemployment Claims

Measures the number of individuals who filed for unemployment insurance for the first time during the past week. A rising trend has positive effect on the nation currency. This is the nation's earliest economic data. The market impact fluctuates from week to week - there tends to be more focus on the release when traders need to diagnose recent developments, or when the reading is at extremes;

2008-09-2512:40GBP

MPC Member Barker Speaks[?]

**3

MPC Member Barker Speaks

External BOE MPC Member Kate Barker

2008-09-2514:00USD

New Home Sales[?]

515K510K5

New Home Sales

Measures the annualized number of new residential buildings that were sold during the previous month. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because the housing market is a leading gauge for the overall economy. A high level of housing activity signals that the construction industry is healthy and that consumers have the capital to make large investments. More importantly, new housing activity creates an economic ripple effect as home owners buy goods such as appliances and furniture for their homes, and builders buy raw materials and hire more workers to meet demand.

2008-09-2514:35USD

Natural Gas Storage[?]

67B-2

Natural Gas Storage

Measures the change in the number of cubic feet of natural gas held in underground storage during the past week; It influences the price of petroleum products which affects inflation, but also impacts growth as many industries rely on oil to produce goods;

2008-09-2517:00CAD

BOC Governor Carney Speaks[?]

**2

BOC Governor Carney Speaks

Bank of Canada (BOC) Governor Mark Carney, along with Senior Deputy Governor Paul Jenkins, will testify before the Standing Senate Committee on Banking, Trade and Commerce, in Ottawa. As head of the central bank's governing body, which is responsible for setting the nation's short term interest rate, his speeches can sometimes cause market volatility as traders react to clues regarding future monetary policy.

2008-09-2517:00USD

FOMC Member Warsh Speaks[?]

**4

FOMC Member Warsh Speaks

Due to speak at the "Credit Market Turmoil of 2007-08: Implications for Public Policy" conference luncheon, in Chicago. Federal Reserve FOMC members vote on where to set the nation's key interest rates and their public engagements are often used to drop subtle clues regarding future monetary policy;

2008-09-2522:45NZD

GDP[?]

q/q-0.3%-0.5%3

GDP

Gross Domestic Product (GDP) measures the total value of all goods and services produced by the economy. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. GDP is the broadest measure of activity and the primary gauge of the economy's health. To foreign investors, a strong economy is viewed favorably because it spurs investment opportunities in the domestic stock and bond markets. More importantly, the central bank is more likely to raise interest rates in the face of a strong and growing economy. The combination of these effects can have a large impact on the demand for the nation's currency.

2008-09-2523:30USD

FOMC Member Fisher Speaks[?]

**3

FOMC Member Fisher Speaks

Due to speak at the Money Marketeers of New York University Dinner, in New York. Federal Reserve FOMC members vote on where to set the nation's key interest rates and their public engagements are often used to drop subtle clues regarding future monetary policy.

2008-09-2523:30JPY

Tokyo Core CPI[?]

y/y1.5%1.5%3

Tokyo Core CPI

Measures the change in the price of goods and services purchased by consumers in Tokyo, excluding fresh food. Consumer prices account for a majority of overall inflation. Inflation is important to currency valuation because rising prices lead the central bank to raise interest rates out of respect for their inflation containment mandate

2008-09-2523:30JPY

National Core CPI[?]

y/y2.4%2.4%2

National Core CPI

Measures Change in the price of goods and services purchased by consumers, excluding fresh food; Usual Effect Actual > Forecast = Good for currency; Frequency Released monthly, about 27 days after the month ends; FF Notes This data garners much of the media spotlight, but tends to be overshadowed by the Tokyo CPI data which is released a month earlier; Also Called Core CPI, National CPI Ex Fresh Food; Acronyms Consumer Price Index (CPI);

2008-09-2523:45USD

FOMC Member Plosser Speaks[?]

**4

FOMC Member Plosser Speaks

Due to speak at the "Credit Market Turmoil of 2007-08: Implications for Public Policy" conference co-sponsored by the Federal Reserve board of Chicago and the ECB, in Chicago.

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