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Wednesday, 3rd Sep 2008ForexHint
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Economical News | Technical Analysis | Wild Card | Market Trend | Indicators

USD scheint Neunmonatshoch gegen EUR anzustreben.

Der USD fiel um 0,6% und schloss unter 1,4520 gegenüber dem EUR. Im Laufe des gestrigen Handelstages ergaben sich sogar Notierungen unter 1,45. Laut Prognosen könnten sich EUR/USD auf die 1,4400-Marke zu bewegen.

Dieser bedeutende USD-Aufwärtstrend resultierte überwiegend aus einem heftigen Sturz der Rohölpreise sowie der fortdauernden Besorgnis um die konjunkturelle Situation der übrigen Wirtschaftssysteme, die Investoren dazu verleiteten, Dollar-Positionen aufzustocken.

Economical News

USD

Der USD verzeichnete gestern einen äußerst zinsbullischen Handel und steigerte seinen Wert gegenüber all seinen Hauptwährungsgegnern. Gegen den EUR verbesserte sich der Dollar um 0,6% und schloss bei 1,4520. Im Laufe des Handelstages ergaben sich sogar Notierungen unter 1,45. Auch gegen den GBP konnte der USD an Boden gewinnen. Dabei erreichte das Paar gestern seinen tiefsten Stand innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre bei $1,7784 bevor es letztendlich bei $1,7832 schloss.

Dieser bedeutende Aufwärtstrend resultierte überwiegend aus einem heftigen Sturz der Rohölpreise sowie der fortdauernden Besorgnis um die konjunkturelle Situation der übrigen Wirtschaftssysteme, die Investoren dazu verleiteten, Dollar-Positionen aufzustocken. Das wichtigste Thema an den Finanzmärkten war der gestrige früh morgendliche Preisfall des Rohöls bis auf $105,46 pro Barrel. Dieser ergab sich, nachdem deutlich wurde, dass Hurrikan Gustav die Infrastruktur der US-amerikanischen Ölproduktion am Golf von Mexiko weniger Schaden zufügen werde als erwartet. Des Weiteren ging der US-Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes (Manufacturing PMI) von 50,0 im Monat Juli auf 49,9 im August leicht zurück. Auf diesem Level befindet sich der Manufacturing PMI genau zwischen Entwicklung und Abnahme. Gleichzeitig war ein leichter Rückgang des inflationären Drucks zu verspüren. Der Manufacturing PMI entsprach den Erwartungen, so dass er keinen allzu großen Einfluss auf den Dollarkurs nahm. Größere Auswirkungen hatten vielmehr die negativen Zahlen aus der Eurozone.

Für heute stehen einige Veröffentlichungen auf dem US-Wirtschaftskalender. Wichtigste Stellung nehmen dabei um 14:00 GMT die Auftragseingänge der Industrie ein. Die Veröffentlichung der Industrieaufträge beinhaltet die Auftragseingänge, Auslieferungen, Auftragsrückstellungen und Lagerbestände der heimischen Hersteller. Die Industrie-Auftragseingänge beeinflussen die Märkte in der Regel wenig, da sie ähnliche Informationen und Zahlen enthalten, wie die Vorveröffentlichung der langlebigen Wirtschaftsgüter eine Woche zuvor. Der zweite anstehende Index, die PKW Umsatzzahlen, soll laut Experten im Vergleich zu seiner Vormessung leicht ansteigen, sich jedoch ebenso wenig auf die Märkte auswirken.

EUR

Der EUR beendete den gestrigen Handel bei gemischten Ergebnissen gegenüber seinen Währungskontrahenten. Die Währung der 15 Nationen fiel gegen den USD um 0,6%. Bereits zu Handelsbeginn ging der EUR auf unter $1,45 zurück. Dies war der niedrigste Stand seit dem Monat Februar und $0,15 unter dem erreichten Rekordhoch zur Mitte des Monats Juli. Auch gegen den JPY erfuhr der EUR ähnliche Entwicklungen. Das Paar verschlechterte sich bis Handelsschluss von 157,65 auf 158,43. Lediglich gegen den GPB verzeichnete der EUR einen Aufwärtstrend und schloss bei 0,8142.

Der einzige Indikator, der gestern aus der Eurozone veröffentlicht wurde, war der Erzeugerpreisindex. Die Erzeugerpreise des Monats Juli stiegen, aufgrund der Rekordölpreise weniger an als erwartet. Dieses Ergebnis wird der EZB voraussichtlich Sorgen bereiten und die Aussichten auf ein Herabsetzen der Zinssätze mindern. Im Gegensatz zum erwarteten Anstieg von 1,3%, steigerte sich der Erzeugerpreisindex lediglich um 1,1%.

Den wichtigsten heutigen Index, stellen die Einzelhandelsumsätze der gesamten Eurozone dar. Experten zufolge werden diese Zahlen besser ausfallen als zum Vormonat. Anleger sollten ihr Augenmerk unbedingt auf diesen Indikator richten. Sollten die Umsätze die Prognosen übersteigen, könnte sich ein neuer EUR-Aufwärtstrend einstellen.

JPY

Abgesehen von leichten Abwärtstendenzen gegen den USD, ergab sich für den JPY gestern ein zinsbullischer Handelstag. Gegen den USD fiel der JPY um 0,7% und schloss bei 108,85. EUR/JPY gingen von 157,91 auf 157,08 zurück.

Die auf den Export ausgerichtete japanische Wirtschaft machte sich den Sturz der Rohölpreise zu Nutze, der wiederum die Transportkosten japanischer Wirtschaftsgüter weltweit reduzierte. Das einzige Ereignis am gestrigen Tag war eine Ansprache von BoJ-Gouverneur Shirakawa, der wiederholt verkündete, dass Japans Wirtschaft eine angemessene Wachstumsrate wieder aufnehmen wird und aller Wahrscheinlichkeit nach keinen drastischen Einsturz erleben wird. Diese Worte sollten dem Yen neuen Aufschwung geben. Darüber hinaus beruhigte Shirakawa mit seiner zinsbullisch geprägten Rede die Finanzwelt ein wenig, nachdem Ministerpräsident Fukuda überraschend zurückgetreten war. Viele Anleger haben die Befürchtung, dass ein erneuter Wechsel innerhalb der japanischen Regierung Probleme in Bezug auf das vereinbarte „Impulspaket“ ergeben könnten, das Japan vor der drohenden Konjunkturflaute retten soll.

Auch heute bleibt der JPY wieder abwesend vom Wirtschaftskalender. Anleger sollten die globalen Entwicklungen im Auge behalten, da USD und EUR den Trend des JPY bestimmen werden.

Technical Analysis

EUR/USD

Dieses Paar setzt seinen Abwärtstrend in vollem Umfang fort und hat die 1,4420-Marke inzwischen durchbrochen. Auf der Tages-Chart lässt sich erkennen, dass der aktuelle Preis bis unter den unteren Bereich der Bollinger Bands gefallen ist. Dies könnte wiederum bedeuten, dass der Abwärtstrend weiteres Potential in sich trägt. Verkaufen könnte heute eine gute Strategie sein.

GBP/USD

GBP/USD geben ausschließlich rückläufige Signale aus. Das Paar wird bereits um die 1,7730 gehandelt. Alle Oszillatoren der Tages-Chart sind aufwärts gerichtet, während sich der Abwärtstrend voraussichtlich fortsetzen wird. Der nächste Richtpreis könnte dabei um 1,7640 liegen.

USD/JPY

Diese Paar hat das äußerst starke Widerstandslevel von 108,80 durchbrochen und erweitert seinen Aufwärtstrend. Ein zinsbullisches Kreuz des Slow Stochastic auf der Tages-Chart deutet darauf hin, dass USD/JPY ihr zinsbullisches Momentum beibehalten sollten. Kaufen könnte heute die richtige Entscheidung sein.

USD/CHF

Auf der Tages-Chart lässt sich eine eindeutige zinsbullische Handelsspanne erkennen, in deren Mitte sich dieses Paar mittlerweile bewegt. Aktuell deuten sowohl RSI als auch Slow Stochastic der Tages-Chart auf ein Fortbestehen dieser Aufwärtstendenz hin. Auch hier könnte Kaufen eine gute Strategie sein.

Wild Card

Rohöl

Seit dem Durchbruch der $111,50-Marke pro Barrel, fallen die Rohölpreise beständig. Da sich die Bollinger Bands auf der Tages-Chart verengen, könnte dies ein Hinweis auf einen weitern Abwärtstrend sein. Dabei könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, sich einem gefragten Trend anzuschließen.

Market Trend

  EUR/USD GBP/USD USD/JPY USD/CHF AUD/USD EUR/GBP
Daily Trend down down up no no no
Weekly Trend down down no up down up
Resistance 1.4553 1.7831 109.64 1.1178 0.8381 0.8228
1.4518 1.7805 109.36 1.1153 0.8359 0.8203
1.4491 1.7782 109.07 1.1129 0.8336 0.8179
Support 1.4412 1.7702 108.40 1.1061 0.8261 0.8105
1.4389 1.7679 108.15 1.1034 0.8237 0.8082
1.4364 1.7653 107.92 1.1008 0.8214 0.8056

Indicators

DateTime GMT$€£¥EventPeriodPrev.ForecastImp
2008-09-0300:00USD

Total Vehicle Sales[?]

12.6M13.0M1

Total Vehicle Sales

Annualized number of imported and domestically produced cars and trucks sold during the previous month

2008-09-0301:30AUD

GDP[?]

q/q0.7%0.4%5

GDP

Gross Domestic Product (GDP) measures the total value of all goods and services produced by the economy. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. GDP is the broadest measure of activity and the primary gauge of the economy's health. To foreign investors, a strong economy is viewed favorably because it spurs investment opportunities in the domestic stock and bond markets. More importantly, the central bank is more likely to raise interest rates in the face of a strong and growing economy. The combination of these effects can have a large impact on the demand for the nation's currency.

2008-09-0303:00NZD

ANZ Commodity Price Index[?]

1.8%*1

ANZ Commodity Price Index

Measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) for the nation's seventeen main commodity exports. ANZ, one of New Zealand's leading banking and financial services firms, releases this indicator monthly.

2008-09-0308:00EUR

Final Services PMI[?]

m/m48.248.21

Final Services PMI

Level of a diffusion index based on surveyed purchasing managers in the services industry

2008-09-0308:30GBP

Services PMI[?]

47.447.05

Services PMI

The Services Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the services sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance.

2008-09-0309:00EUR

Retail Sales[?]

m/m-0.6%0.0%3

Retail Sales

Measures Change in the total value of inflation adjusted sales at the retail level; It's the primary gauge of consumer spending, which accounts for a majority of overall economic activity Usual Effect Actual > Forecast = Good for currency; Frequency Released monthly, about 14 days after the month ends; FF Notes This is the earliest and broadest look at vital consumer spending data; Why Traders Care It's the primary gauge of consumer spending, which accounts for a majority of overall economic activity; Also Called Advance Retail Sales;

2008-09-0309:00EUR

Revised GDP[?]

q/q-0.2%-0.2%1

Revised GDP

Measures the change in the value of all goods and services produced by the economy.The 'Previous' listed is the 'Actual' from the Flash release and therefore the 'History' data will appear unconnected. There are three versions of GDP released about 15 apart - Flash, Revised, and Final. The Flash release is the earliest and thus tends to have the most impact. The Final is not included for lack of significance

2008-09-0309:30GBP

BRC Shop Price Index[?]

y/y3.2%*1

BRC Shop Price Index

The British Retail Consortium (BRC) Shop Price Index measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) at surveyed retailers.

2008-09-0311:30USD

Challenger Job Cuts[?]

y/y140.8%*1

Challenger Job Cuts

The Measures the change in number of job cuts. This indicator is released by Challenger, Gray & Christmas, a private placement firm

2008-09-0313:00CAD

BOC Rate Statement[?]

**4

BOC Rate Statement

It's the primary tool the Bank of Canada uses to communicate with investors about monetary policy. It contains the outcome of their decision on interest rates and commentary about the economic conditions that influenced their decision. Most importantly, it projects the economic outlook and offers clues on the outcome of future rate decisions.

2008-09-0313:00CAD

Overnight Rate[?]

3.00%3.00%4

Overnight Rate

Measures the interest rate at which major financial institutions borrow and lend overnight funds among themselves. Short term interest rates are the paramount factor in currency valuation - traders look at most other indicators merely to predict how rates will change in the future.

2008-09-0314:00USD

Factory Orders[?]

m/m1.7%1.0%3

Factory Orders

Measures the value of new purchase orders placed with domestic manufacturers for durable and non-durable goods. Factory Orders tend to have a low impact because it reports much of the same information contained in the Durable Goods Orders report released over a week earlier.

2008-09-0318:00USD

Beige Book[?]

**3

Beige Book

Provides a look at how regional Federal Reserve branches view the economy in their area. It is produced two weeks before the monetary policy meetings of the Federal Open Market Committee (FOMC), who uses the book's anecdotal evidence to help determine the path for interest rates.

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