ISM-Einkaufsmangerindex, verarbeitendes Gewerbe, wird heute veröffentlicht.
Gestern konnte der USD einen zinsbullischen Handel gegenüber den meisten seiner Währungsgegner verzeichnen. Dabei machte sich der Dollar den Rückgang der Rohölpreise, die ein Viermonatstief erreichten sowie leichte Abwärtstendenzen der Währungskontrahenten zu Nutze.
Mit dem Blick auf die heutigen Veröffentlichungen aus den USA stehen gleich drei Indikatoren um 2:00 GMT an. Bedeutendster Index darunter der ISM Manufacturing PMI (ISM-Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes).
Economical News
USD
Gestern konnte der USD einen zinsbullischen Handel gegenüber den meisten seiner Währungsgegner verzeichnen. Dabei machte sich der Dollar den Rückgang der Rohölpreise, die ein Viermonatstief erreichten sowie leichte Abwärtstendenzen der Währungskontrahenten zu Nutze. Gegen den EUR erreichte der USD ein Rekordhoch der letzten sechs Monate. Das Paar wurde unter 1,46 gehandelt. Der größte Wertzuwachs war jedoch gegen den GBP zu beobachten. USD/GBP notierten unter 1,79.
Aufgrund des Labor Day Feiertages und der daher geschlossenen Aktienmärkte wurden am gestrigen Handelstag keine Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht. Dennoch verhielt sich der USD äußerst schwankend. US-Notenbank-Gouverneur Randall Kroszner bemerkte in seiner gestrigen Ansprache, dass die Auswirkungen der US-Immobilienmärkte mit ihren finanziellen Problemen auf die konjunkturellen Schwächen anderer Nationen zeigten, in wie weit die Weltmärkte miteinander verflochten seien. Ferner machte er deutlich, dass die Theorie von einer vom Rest der Welt unabhängigen US-Wirtschaft unzutreffend sei. Weitere Ursache für die Kursschwankungen des USD war der heftige Sturz der Rohölpreise, der bei über $4 lag und sich als Reaktion auf den Hurrikan "Gustav" einstellte, der das US-amerikanische Festland leichter traf als erwartet. Der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal, erklärte, dass ungefähr ein fünftel der Öl- und Erdgas-Produktion bereits zum Wochenende wieder anlaufen könnten. Bislang hielten sich die Schäden der Ölkonzerne in Grenzen.
Richten wir unseren Blick auf die heutigen Veröffentlichungen aus den USA: Hier werden gleich drei Indikatoren um 2:00 GMT erwartet. Bedeutendster Index darunter, der ISM Manufacturing PMI (ISM-Einkaufsmangerindex, verarbeitendes Gewerbe). Der PMI-Index ist ein Diffusions-Index, ein Stimmungsindikator, der auf der landesweiten Befragung von Einkaufsmanagern aus verschiedenen Bereichen des verarbeitenden Gewerbes basiert. Voraussichtlich wird dieser Indikator leicht zurückgehen, wie auch der zweite heute anstehende Index, die ISM Manufacturing Preise. Als dritter Indikator für heute sollen die Construction Spending (Ausgaben im Baugewerbe) erwartungsgemäß, verglichen mit dem Vormonat, geringfügig ansteigen. Insgesamt sollten Anleger Hurrikan "Gustav" weiterhin im Auge behalten sowie die Ergebnisse der drei anstehenden Indizes aufmerksam verfolgen, da diese den Dollar-Kurs voraussichtlich weiterhin ins Schwanken bringen könnten.
EUR
Nach der einflussreichen Veröffentlichung der deutschen Einzelhandelsumsätze am gestrigen Morgen, die sogleich einen EUR-Abwärtstrend einführte, verblieb es zum weiteren Tagesverlauf eher ruhig. Insgesamt wurden am gestrigen Handelstag zwei Indikatoren veröffentlicht. Zum einen, wie bereits erwähnt, die deutschen Einzelhandelsumsätze, die weit unter den Erwartungen lagen und den EUR empfindlich trafen. Dennoch schienen andere Währungen gestern geschwächter als der EUR zu sein. GBP und CHF verhielten sich äußert rückläufig, so dass der EUR diesen Währungen gegenüber Aufwärtstendenzen verzeichnen konnte. Dabei wurde das EUR/GBP-Paar bei einem Rekordhoch auf mittlerem 0,81-Level gehandelt. Gegenüber dem USD verlor der EUR an Boden. Dies war sowohl auf die schlecht ausgefallenen EUR-Daten als auch auf Hurrikan "Gustav" zurückzuführen, der die USA schwächer traf als erwartet und somit dem USD Aufschwung brachte. Wieder einmal scheint es, als würde der EUR sich ähnlich dem Trend der Rohölpreise in Bezug auf den USD verhalten: Während die Rohölpreise gestern fielen, ging auch der EUR zurück, und dass sogar bis auf unter 1,46.
Heute sollte es hinsichtlich des EUR-Handels ziemlich ruhig bleiben, da nur ein Indikator aus der Eurozone auf der Wirtschaftagenda steht. Der monatliche PPI (Erzeugerpreisindex), der die durchschnittlichen Veränderungen der Verkaufspreise heimischer Hersteller für ihre Produktion misst soll, laut Experten, verglichen mit dem Vormonat verstärkt ansteigen und einen neuen Aufwärtstrend des EUR einleiten. Allzu große Kursschwankungen werden sich heute auf den Märkten voraussichtlich nicht ergeben. Anleger sollten ihr Augenmerk auf den EUR richten, der einen starken Handel erleben könnte.
JPY
Für den JPY ergaben sich gestern gemischte Ergebnisse. Trotz Anstieg des USD/JPY-Paares, der dem JPY leichte Abwärtstendenzen brachte, erfuhr der JPY gute Impulse gegen die übrigen Währungsgegner. Dabei verhielt sich der Yen wie auch alle anderen Währungen: Dem USD konnte gestern keine Währung standhalten, während vom Abwärtstrend des GBP jede profitierte. Die Kursschwankungen von GBP/JPY brachten das Paar bis unter die 194-Marke. Zu später Stunde wurde die Monetary Base-Rate veröffentlicht, die zwar nach wie vor negativ, jedoch besser als im Jahr zuvor ausfiel. Der JPY verhält sich wiederum ähnlich dem USD: Der Preisfall des Rohöls brachte der Export orientierten japanischen Wirtschaft neuen Aufschwung.
Da der JPY heute vom Wirtschaftskalender abwesend ist, sollten Anleger darauf achten, dass die Tendenzen der japanischen Währung hauptsächlich von ihren Währungsgegnern bestimmt werden. Masaaki Shirakawa, Präsident der Bank of Japan, wird jedoch eine Rede an der Nagoya Universität in Nagoya halten. Shirakawas Ansprache könnte als einziges nationales Ereignis JPY-Kursschwankungen verursachen.
Technical Analysis
EUR/USD
Mit dem Durchbruch der 1,4560-Marke hat dieses Paar seinen Abwärtstrend wieder vollständig aufgenommen. Momentan bewegen sich alle Oszillatoren in rückläufigen Bereichen. Ein weiterer Handelstag voller Abwärtstendenzen steht bevor. Verkaufen könnte für heute die richtige Entscheidung sein.
GBP/USD
Dieses Paar gibt weiterhin einheitlich rückläufige Signale aus und wird mittlerweile um die 1,7930-Marke gehandelt. Auf der Tages-Chart ist zu erkennen, dass der aktuelle Preis bis unter den niedrigen Bereich der Bollinger Bands gefallen ist. Dies könnte bedeuten, dass das Paar ein weiteres Mal stürzt. Auch hier könnte Verkaufen die richtige Strategie sein.
USD/JPY
Nachdem der Kurs dieses Paares bereits mehrere Tage infolge gefallen war, scheint ein Tiefstand bei 107,61 erreicht zu sein. Alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart sind aufwärts gerichtet, so dass sich eine zinsbullische Korrigierung unmittelbar einstellen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte heute für dieses Paar eine gute Strategie sein.
USD/CHF
Das Paar schwankt nach wie vor innerhalb eines begrenzten Preisniveaus und konnte bislang keinen bedeutenden Durchbruch erzielen. Dennoch verdichten sich die Bollinger Bands auf der Tages-Chart, was darauf hindeutet, dass sich eine heftige Preisbewegung ergeben könnte. Anleger sollten diesen Durchbruch abwarten, um anschließend dem Markt beizutreten.
Wild Card
Gold
Die zinsbullische Korrigierung dieses Rohstoffs scheint mittlerweile begrenzt zu sein. Vielmehr deutet ein rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der Tages-Chart darauf hin, dass die Goldpreise wieder einmal fallen könnten. Hier bietet sich Forex -Anlegern eine exzellente Handelsgelegenheit, sich dem Trend zu einem sehr frühen Stadium anzuschließen.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
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| Weekly Trend | ![]() |
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| Resistance | 1.4648 | 1.7978 | 108.93 | 1.1133 | 0.8536 | 0.8218 |
| 1.4621 | 1.7954 | 108.67 | 1.1106 | 0.8511 | 0.8195 | |
| 1.4594 | 1.7927 | 108.41 | 1.1082 | 0.8483 | 0.8169 | |
| Support | 1.4526 | 1.7851 | 107.75 | 1.1005 | 0.8409 | 0.8412 |
| 1.4503 | 1.7823 | 107.49 | 1.0978 | 0.8382 | 0.8377 | |
| 1.4480 | 1.7798 | 107.24 | 1.0951 | 0.8356 | 0.8351 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008-09-02 | 00:00 | GBP | Stimulus Package Annoucement | * | * | ![]() | |
Stimulus Package AnnoucementPrime Minister Gordon Brown and Chancellor of the Exchequer Alistair Darling are expected to annouce an economic stimulus package intended to boost the housing market. | |||||||
| 2008-09-02 | 01:00 | JPY | BOJ Governor Shirakawa Speaks | - | - | ![]() | |
BOJ Governor Shirakawa SpeaksBank of Japan (BOJ) Governor Masaaki Shirakawa will hold a press conference in Tokyo following the Monetary Policy Committee (MPC) interest rate announcement. The MPC's announcement is void of commentary, so traders look to Shirakawa's press conference for clues on future monetary policy action. Heavy market volatility is sometimes experienced during this press conference as traders attempt to decipher Shirakawa's clues. As head of the central bank's governing body, which is responsible for setting the nation's short term interest rate, his speeches can sometimes cause market volatility as traders react to clues regarding future monetary policy. | |||||||
| 2008-09-02 | 01:30 | AUD | Building Approvals | 2.2% | 0.3% | ![]() | |
Building ApprovalsMeasures the number of new construction intentions. This data is a leading indicator for the construction industry since the issuance of a building permit is one of the first steps in the construction process. | |||||||
| 2008-09-02 | 04:30 | AUD | Cash Rate | 7.25% | 7.00% | ![]() | |
Cash RateMeasures interest rate for overnight money market deposits. Short term interest rates are the paramount factor in currency valuation - traders look at most other indicators merely to predict how rates will change in the future. | |||||||
| 2008-09-02 | 04:30 | AUD | RBA Rate Statement | * | * | ![]() | |
RBA Rate StatementThe Central Bank Governing Council releases an Interest Rate Statement each month. The statement contains the latest decision regarding changes to the countries short term interest rate ("minimum bid rate"). A rising trend has a positive effect on the nation's currency. Short term interest rates are the paramount factor in currency valuation; traders look at most other indicators merely to predict how interest rates may change in the future. What makes interest rates so important is that high rates attract foreigners looking for the best "risk-free" return on their money, which significantly increases demand for the nation's currency. The primary objective of the central bank is to achieve price stability; when inflation rises above an annualized rate of approximately 2%, they will respond by raising interest rates in an attempt to bring prices down. This is what makes inflation-predicting indicators so important. Traders know that rising prices will lead the central bank to raise interest rates, which ultimately leads to a more valuable currency. | |||||||
| 2008-09-02 | 05:45 | CHF | CPI | m/m | -0.4% | -0.1% | ![]() |
CPIMeasures Change in the price of goods and services purchased by consumers; Usual Effect Actual > Forecast = Good for currency; Frequency Released monthly, about 15 days after the month ends; FF Notes The 'Previous' listed is the 'Actual' from the CPI Flash Estimate and therefore the 'History' data will appear unconnected. This is considered the Eurozone's most important inflation data because it's used as the central bank's inflation target, but it tends to have a relatively mild impact as the CPI Flash Estimate and German Prelim CPI are released about 15 days earlier; Why Traders Care Consumer prices account for a majority of overall inflation. Inflation is important to currency valuation because rising prices lead the central bank to raise interest rates out of respect for their inflation containment mandate; Acronyms Consumer Price Index (CPI); | |||||||
| 2008-09-02 | 05:45 | CHF | GDP | q/q | 0.3% | 0.2% | ![]() |
GDPGross Domestic Product (GDP) measures the total value of all goods and services produced by the economy. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. GDP is the broadest measure of activity and the primary gauge of the economy's health. To foreign investors, a strong economy is viewed favorably because it spurs investment opportunities in the domestic stock and bond markets. More importantly, the central bank is more likely to raise interest rates in the face of a strong and growing economy. The combination of these effects can have a large impact on the demand for the nation's currency. | |||||||
| 2008-09-02 | 06:30 | USD | BOJ Governor Shirakawa Speaks | * | * | ![]() | |
BOJ Governor Shirakawa SpeaksBank of Japan (BOJ) Governor Masaaki Shirakawa will hold a press conference in Tokyo following the Monetary Policy Committee (MPC) interest rate announcement. The MPC's announcement is void of commentary, so traders look to Shirakawa's press conference for clues on future monetary policy action. Heavy market volatility is sometimes experienced during this press conference as traders attempt to decipher Shirakawa's clues. As head of the central bank's governing body, which is responsible for setting the nation's short term interest rate, his speeches can sometimes cause market volatility as traders react to clues regarding future monetary policy. | |||||||
| 2008-09-02 | 08:30 | GBP | Construction PMI | 36.7 | 36.0 | ![]() | |
Construction PMIThe Chartered Institute of Purchasing and Supply (CIPS) Construction Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the construction sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||
| 2008-09-02 | 09:00 | EUR | PPI | 0.9% | 1.3% | ![]() | |
PPIThe Producer Price Index (PPI) measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by manufacturers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When manufactures pay more for goods and services, they are likely to pass the higher costs to the consumer, so PPI is thought to be a leading indicator of consumer inflation. PPI is highly regarded, and at extremes will have a market impact equal to that of its CPI counterpart. | |||||||
| 2008-09-02 | 14:00 | USD | Construction Spending | m/m | -0.4% | -0.3% | ![]() |
Construction SpendingMeasures the monthly change in value of new construction projects | |||||||
| 2008-09-02 | 14:00 | USD | ISM Manufacturing PMI | 50.0 | 49.9 | ![]() | |
ISM Manufacturing PMIMeasures Level of a diffusion index based on surveyed purchasing managers in the manufacturing industry; Usual Effect Actual > Forecast = Good for currency; Frequency Released monthly, on the first business day after the month ends; Next Release Oct 1, 2008 FF Notes Above 50.0 indicates industry expansion, below indicates contraction; Why Traders Care It's a leading indicator of economic health - businesses react quickly to market conditions, and their purchasing managers hold perhaps the most current and relevant insight into the company's view of the economy; Derived Via Survey of about 400 purchasing managers which asks respondents to rate the relative level of business conditions including employment, production, new orders, prices, supplier deliveries, and inventories; Also Called Manufacturing ISM Report On Business; Acronyms The Institute for Supply Management (ISM), Purchasing Managers' Index (PMI); | |||||||
| 2008-09-02 | 14:00 | USD | ISM Manufacturing Prices | 88.5 | 82.0 | ![]() | |
ISM Manufacturing PricesThe Institute of Supply Management (ISM) Manufacturing Prices measures the monthly inflation experienced by manufacturing organizations when purchasing materials and services. The ISM surveys 400 firms to produce this index | |||||||
| 2008-09-02 | 16:30 | CHF | Gov Board Member Jordan Speaks | * | * | ![]() | |
Gov Board Member Jordan SpeaksDue to deliver a speech titled "Monetary Policy between Inflation and Growth" at the Swiss Venture Club, in Bern. SNB Governing Board members are responsible for setting the nation's key interest rates and their public engagements are often used to drop subtle clues regarding future monetary policy. | |||||||
| 2008-09-02 | 23:01 | GBP | Nationwide Consumer Confidence | 51 | 49 | ![]() | |
Nationwide Consumer ConfidenceLevel of a composite index based on surveyed consumers; | |||||||
| 2008-09-02 | 23:50 | AUD | AIG Services Index | 42.8 | - | ![]() | |
AIG Services IndexIt measures the level of a diffusion index based on surveyed service-based companies. | |||||||










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