Bundesbankpräsident Weber setzt sich für EUR ein. Ist dies der Anfang eines größeren USD-Rückgangs?
Heute wird ein aktiver Handelstag für den USD mit insgesamt positiven Wirtschaftsdaten erwartet. Dabei steht das vorläufige vierteljährliche BIP im Vordergrund. Wird es dem USD neue Impulse verleihen?
Economical News
USD
Der Dollar verzeichnete gestern gemischte Ergebnisse gegenüber seinen Währungsgegnern. Dabei konnte die US-amerikanische Währung ihre erst kürzlich erreichten Gewinne gegen andere Währungen nicht aufrechterhalten. Der Dollarkurs ging, hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Rohölpreise sowie erneut auftretenden Sorgen um das US-Gesundheits- und Bankwesen wieder zurück. Der USD konnte die Verluste jedoch auf ein Minimum beschränken, nachdem deutlich wurde, dass die Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter im Monat Juli um 1,3% gestiegen waren. Direkt nach Veröffentlichung dieses Berichts zog der USD etwas an. Trotz positiven Zahlen setzte der Dollar seinen Rückgang im weiteren Tagesverlauf fort, insbesondere nachdem zinsbullisch geprägte Aussagen von einigen EZB-Führungskräften dem EUR aus seinem 6-Monatstief gegen den Dollar auf die Beine verhalfen.
In den vergangenen Tagen konnte der USD einen Wertzuwachs erlangen, was weitestgehend von der Angst um eine globale Verschlechterung der Wirtschaft getragen wurde. Dies wiederum könnte die Zentralbanken der betroffenen Nationen dazu veranlassen, ihre Zinssätze herunterzusetzen. Im Gegensatz dazu erwarten die Experten eine Zinssatzerhöhung der US-Notenbank zwecks Lockerung des Inflationsdrucks.
Heute wird sich ein äußerst aktiver Handelstag für den USD ergeben, da einige wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA erwartet werden. Der erste Indikator auf der Wirtschaftsagenda ist das vorläufige BIP des zweiten Quartals, das sich laut Prognosen um 0,7%, im Vergleich zu seinem Vormonatsergebnis verbessern soll. Des Weiteren wird die Arbeitslosenquote erwartet. Diese Rate zählt zu einer der einflussreichsten Indikatoren des USD. Sie soll sich voraussichtlich von 432.000 Anträgen in der Vorwoche um 5.000 Anträge reduzieren. Die Berichte zum vorläufigen BIP-Preisindex sowie zu den Naturgasbeständen werden den USD erwartungsgemäß weniger beeinflussen. Insgesamt werden positive Daten aus der US-Wirtschaft erwartet - vor allem die Zahlen des vorläufigen BIP, zweites Quartal, könnten dem USD neue Impulse verleihen.
EUR
Gegenüber den meisten seiner Währungsgegner konnte der EUR gestern Aufwärtstendenzen verzeichnen. Dieser Trend ist auf die zinsbullisch geprägte Ansprache des Bundesbankpräsidenten Axel Weber zurückzuführen, in der Weber erläuterte, dass jegliche Spekulationen um einen niedrigeren Zinssatz in der Eurozone voreilig seien.
Am Dienstag erlitt der EUR große Verluste, nachdem die Veröffentlichung der Ifo-Geschäftserwartungen ein Rekordtief der letzten drei Jahre ausgab. Infolgedessen ging der EUR auf 1,4570 gegenüber dem USD zurück. Gestern konnte der EUR etwas Boden gegenüber dem USD gutmachen. Die 15-Nationen-Währung verzeichnete einen Wertzuwachs um 0,6% und wurde um 11:13 GMT bei 1,4750 gehandelt.
Die gestern veröffentlichten Wirtschaftsdaten der Eurozone verdeutlichen, dass Deutschlands Importpreise um 0,6% im Vergleich zum Vormonat gestiegen sind und dabei leicht über den Erwartungen von 0,5% lagen. Deutschlands Verbraucherpreisindex hingegen verschlechterte sich in diesem Monat um 0,3%, lag jedoch 3,1% über den Ergebnissen zum selben Zeitraum des Vorjahres.
Analysten zufolge könnten sich die Daten aus der Eurozone in naher Zukunft weiterhin verschlechtern, was wiederum Erwartungen steigert, nach denen die EZB, im Gegensatz zu Webers Aussage, doch eine Kürzung der Zinssätze in Betracht ziehen könnte.
Für heute stehen zwei Indikatoren aus der Eurozone auf dem Wirtschaftskalender. Die Entwicklungen und Veränderungen der Struktur der Arbeitslosigkeit in Deutschland sollen erwartungsgemäß eine Fortsetzung der Verbesserung der stärksten Anstellungsbedingungen innerhalb der Eurozone widerspiegeln. Experten erwarten einen Rückgang von 10.000 Anträgen, nach einer bereits im Juli erfolgten Verringerung um 20.000 Anträge. Die Geldmenge M3 wird voraussichtlich weniger zurückgehen als bei ihrer vorherigen Messung. Jüngst ergeben sich für die Währungsgegner des EUR eher nachteilige Daten, was den EUR während des heutigen Handels stärken könnte.
JPY
Der JPY erreichte gestern lediglich rückläufige Ergebnisse gegenüber den meisten seiner Währungsrivalen. Dabei war der JPY vorwiegend von den Tendenzen der übrigen Währungen beeinflusst, da während des gestrigen Handels keine Daten aus Japan veröffentlicht wurden. Größtenteils schwankte der Kurs des Yen gegenüber dem USD, insbesondere nachdem der Bericht über die Bestellungen langlebiger US-Wirtschaftsgüter positiv ausgefallen war. Dem EUR gegenüber baute der JPY eher ab. Die zinsbullisch geprägt Ansprache von Bundesbankpräsident Weber brachte das Paar in den 162,00 Bereich.
Für heute stehen einige Veröffentlichungen aus Japan an: Beginnend mit dem Einkaufsmanagerindex Manufacturing PMI, setzt sich der Tag mit der Kernrate des Tokio Verbraucherpreisindexes sowie der Kernrate des Nationalen Verbraucherpreisindexes fort.
Laut Innenministerium soll Japans Kernrate des Verbraucherpreisindexes um 1,7% ansteigen. Sollte dieses Ergebnis eintreten, ergibt sich ein Zuwachs von vier Monaten infolge. Dieser Indikator spiegelt den Preisanstieg von Importöl sowie weiteren Rohstoffen wider und erhöht den Preisdruck der Lebensunterhaltskosten in Japan. Dabei stellen Rekordpreise von Gold und Rohöl die Hauptursache inflationärer Sorgen innerhalb der japanischen Bevölkerung dar. Die Bank of Japan, die bislang eine Politik der gleich bleibenden Zinsraten ausführte, ist wieder einmal dem Druck ausgesetzt, ihren Zinssatz in naher Zukunft herabzusetzen. Die BoJ befürchtet jedoch, dass sich infolge dieser Maßnahme ein Ansteigen der Inflationsrate einstellen könnte.
Technical Analysis
EUR/USD
Nachdem sich EUR/USD auf dem niedrigen Niveau von 1,4560 stabilisiert haben, werden mittlerweile Anzeichen einer Korrigierung deutlich. Eine positive Neigung des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart unterstützt diese Tendenz. Auch auf der Tages-Chart lässt sich ein neu entstandener zinsbullischer Impuls erkennen. Ein Antesten der Schlüsselmarke Fibonacci bei 1,4890 könnte unmittelbar bevorstehen. Eine gute Entscheidung könnte hierbei lauten: Kaufen.
GBP/USD
Wie auf der Tages-Chart zu erkennen, durchläuft dieses Paar einen äußerst starken Abwärtstrend. Allem Anschein nach ist Potential für ein Weiterbestehen dieser Tendenz vorhanden. Die 4-Stunden-Chart verdeutlich außerdem, dass das nach unten gerichtete Momentum nach wie vor stark ist. Derweil verdichten sich die Bollinger Bands, was auf einen bevorstehenden Umschwung hindeutet. Bei Höchstständen zu verkaufen könnte die richtige Strategie für heute sein.
USD/JPY
Die gestrigen Kursschwankungen des USD/JPY-Paares setzen sich auch heute fort, während das Paar richtunglos, sowohl auf der Stunden- als auch auf de 4-Stunden-Chart schwankt. Alle Oszillatoren bewegen sich nach wie vor im neutralen Bereich. Auf der Tages-Chart scheint sich zwar ein gemäßigtes zinsbullisches Momentum herauszubilden, jedoch sollten Forex-Anleger deutlichere Signale abwarten und erst anschließend diesem Markt beitreten.
USD/CHF
Auf der Tages-Chart lässt sich erkennen, dass dieses Paar bereits seit einiger Zeit starken Kursschwankungen unterliegt. Auch auf der 4-Stunden-Chart lassen sich keine eindeutigen Signale einer Ausrichtung erkennen. Sowohl RSI als auch Slow Stochastic bewegen sich in neutralen Bereichen. Auch für dieses Paar gilt: eindeutige Signale abwarten.
Wild Card
Gold
Gold befindet sich zurzeit inmitten eines äußerst starken Aufwärtstrends. Alle Indikatoren der Tages- sowie 4-Stunden-Chart sind aufwärts gerichtet. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart gibt ebenfalls ein gegenwärtiges zinsbullisches Momentum aus. Auch auf der Tages-Chart lässt sich diese Tendenz deutlich erkennen. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, sich einem viel versprechenden zinsbullischen Trend anzuschließen.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
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| Weekly Trend | ![]() |
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| Resistance | 1.4896 | 1.8490 | 110.14 | 1.0927 | 0.8766 | 0.8143 |
| 1.4866 | 1.8460 | 109.84 | 1.0897 | 0.8736 | 0.8113 | |
| 1.4836 | 1.8430 | 109.54 | 1.0867 | 0.8706 | 0.8083 | |
| Support | 1.4756 | 1.8350 | 108.84 | 1.0787 | 0.8626 | 0.8003 |
| 1.4726 | 1.8320 | 108.54 | 1.0757 | 0.8596 | 0.7973 | |
| 1.4696 | 1.8290 | 108.24 | 1.0727 | 0.8566 | 0.7943 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008-08-28 | 00:00 | AUD | Leading Index | m/m | -0.1% | * | ![]() |
Leading IndexMeasures overall economic health by combining ten leading indicators including average weekly hours, new orders, consumer expectations, housing permits, stock prices, and interest rate spreads. The index is published monthly by The Conference Board, a leading private US research group, but traders tend to pay little attention because the components that make up the index are reported at an earlier date. | |||||||
| 2008-08-28 | 01:30 | AUD | Private New Capital Expenditure | q/q | -2.5% | 2.0% | ![]() |
Private New Capital ExpenditureMeasures the total amount of new capital expenditures by private businesses. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because high levels of business investment are a sign of a strong economy. | |||||||
| 2008-08-28 | 06:00 | GBP | Nationwide HPI | m/m | -1.7% | -1.5% | ![]() |
Nationwide HPIMeasure the change in the selling price of homes with mortgages backed by Nationwide | |||||||
| 2008-08-28 | 07:15 | CHF | Employment Level | 3.90M | 3.91M | ![]() | |
Employment LevelMeasures the change in the number of employed people during the previous quarter. Job creation is an important leading indicator of overall economic health because consumer spending is highly correlated with labor conditions. | |||||||
| 2008-08-28 | 07:55 | EUR | German Unemployment Change | -20K | -10K | ![]() | |
German Unemployment ChangeMeasures the change in the number of unemployed people actively seeking employment during the previous month. Although it's generally viewed as a lagging indicator, the number of unemployed people is an important signal of overall economic health because consumer spending is highly correlated with labor conditions. | |||||||
| 2008-08-28 | 08:00 | EUR | M3 Money Supply | y/y | 9.5% | 9.1% | ![]() |
M3 Money SupplyMeasures the annual change in currency outstanding. Higher levels of currency can have a devaluing effect on the currency. | |||||||
| 2008-08-28 | 10:00 | GBP | CBI Distributive Trades Realized | -36 | -30 | ![]() | |
CBI Distributive Trades RealizedThe Confederation of British Industry (CBI) Distributive Trades Realized Survey measures the health of the retail sector by asking executives if their firm experienced an increase or decrease in sales compared to a year ago. A positive number indicates that more retailers reported an increase. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because Retail Sales make up a large portion of consumer spending, which is a major driver of the economy. | |||||||
| 2008-08-28 | 12:30 | CAD | Current Account | 5.6B | 8.0B | ![]() | |
Current AccountMeasures the quarterly difference in value between imported and exported goods, services, income flows, and unilateral transfers. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. The Current Account is a comprehensive accounting of the nation's trade with other countries. It includes the previously reported Trade Balance (which covers trade of goods and services), so traders focus on the income flows and unilateral transfer portions of the report. | |||||||
| 2008-08-28 | 12:30 | USD | Prelim GDP | q/q | 1.9% | 2.6% | ![]() |
Prelim GDPMeasures the annualized change in the value of all goods and services produced by the economy. It's the broadest measure of economic activity and the primary gauge of the economy's health | |||||||
| 2008-08-28 | 12:30 | USD | Unemployment Claims | 432K | 427K | ![]() | |
Unemployment ClaimsMeasures The number of individuals who filed for unemployment insurance for the first time during the past week; Usual Effect Actual < Forecast = Good for currency; Frequency Released weekly, 5 days after the week ends; FF Notes This is the nation's earliest economic data. The market impact fluctuates from week to week - there tends to be more focus on the release when traders need to diagnose recent developments, or when the reading is at extremes; Why Traders Care Although it's generally viewed as a lagging indicator, the number of unemployed people is an important signal of overall economic health because consumer spending is highly correlated with labor conditions; Also Called Jobless Claims, Initial Claims; | |||||||
| 2008-08-28 | 12:30 | USD | Prelim GDP Price Index | q/q | 1.1% | 1.1% | ![]() |
Prelim GDP Price IndexMeasures the annualized change in the price of all goods and services implied by GDP. It's the broadest measure of inflation, encompassing all activities included in GDP, and is one of the primary instruments the central bank uses to assess inflation. | |||||||
| 2008-08-28 | 14:35 | USD | Natural Gas Storage | 88B | 84B | ![]() | |
Natural Gas StorageMeasures Change in the number of cubic feet of natural gas held in underground storage during the past week; Usual Effect No clear effect, there are both inflationary and growth implications; Frequency Released weekly, 5 days after the week ends; FF Notes While this is a US indicator, it most affects the loonie due to Canada's massive oil sands; Acronyms Energy Information Administration (EIA); Also Called Nat Gas Stocks, Nat Gas Inventories; Why Traders Care It influences the price of petroleum products which affects inflation, but also impacts growth as many industries rely on oil to produce goods; | |||||||
| 2008-08-28 | 22:45 | NZD | Building Consents | m/m | -20.1% | * | ![]() |
Building ConsentsMeasures the change in the number of new construction intentions. This data is a leading indicator for the construction industry since the issuance of a building permit is one of the first steps in the construction process. | |||||||
| 2008-08-28 | 23:01 | GBP | GfK Consumer Confidence | -39 | -41 | ![]() | |
GfK Consumer ConfidenceLevel of a diffusion index based on surveyed consumers | |||||||
| 2008-08-28 | 23:15 | JPY | Manufacturing PMI | 47.0 | * | ![]() | |
Manufacturing PMIThe Manufacturing Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the manufacturing sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||
| 2008-08-28 | 23:30 | JPY | Tokyo Core CPI | y/y | 1.6% | 1.7% | ![]() |
Tokyo Core CPIMeasures the change in the price of goods and services purchased by consumers in Tokyo, excluding fresh food. Consumer prices account for a majority of overall inflation. Inflation is important to currency valuation because rising prices lead the central bank to raise interest rates out of respect for their inflation containment mandate | |||||||
| 2008-08-28 | 23:30 | JPY | National Core CPI | y/y | 1.9% | 2.3% | ![]() |
National Core CPIMeasures Change in the price of goods and services purchased by consumers, excluding fresh food; Usual Effect Actual > Forecast = Good for currency; Frequency Released monthly, about 27 days after the month ends; FF Notes This data garners much of the media spotlight, but tends to be overshadowed by the Tokyo CPI data which is released a month earlier; Also Called Core CPI, National CPI Ex Fresh Food; Acronyms Consumer Price Index (CPI); | |||||||
| 2008-08-28 | 23:30 | JPY | Overall Household Spending | y/y | -1.8% | -1.8% | ![]() |
Overall Household SpendingMeasures the total amount spent by households on goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because consumer spending is a major driver of the economy, accounting for about half of GDP. | |||||||
| 2008-08-28 | 23:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.1% | 4.1% | ![]() | |
Unemployment RateMeasures the percentage of the total work force that is unemployed and actively seeking employment. A falling trend has a positive effect on the nation's currency. Working people tend to spend more, and consumer spending is a major driver of the economy. However, unemployment usually draws little attention because traders view it as a lagging indicator. | |||||||
| 2008-08-28 | 23:50 | JPY | Prelim Industrial Production | m/m | -2.2% | -0.5% | ![]() |
Prelim Industrial ProductionChange in the total inflation-adjusted value of output produced by manufacturers, mines, and utilities | |||||||
| 2008-08-28 | 23:50 | JPY | Retail Sales | y/y | 0.3% | 1.3% | ![]() |
Retail SalesMeasures Change in the total value of inflation adjusted sales at the retail level; It's the primary gauge of consumer spending, which accounts for a majority of overall economic activity Usual Effect Actual > Forecast = Good for currency; Frequency Released monthly, about 14 days after the month ends; FF Notes This is the earliest and broadest look at vital consumer spending data; Why Traders Care It's the primary gauge of consumer spending, which accounts for a majority of overall economic activity; Also Called Advance Retail Sales; | |||||||










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