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Monday, 25th Aug 2008ForexHint
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Economical News | Technical Analysis | Wild Card | Market Trend | Indicators

USD kommt wieder auf die Füße - Rohöl auf dem Abwärtstrend.

Die vergangene Woche war für den USD eher unbeständig. Insgesamt ergaben sich für die US-amerikanische Währung gemischte Ergebnisse mit Gewinnen gegenüber den meisten Währungsgegnern, den EUR jedoch ausgenommen. Diese Woche wird voraussichtlich sogleich mit einigen Kursschwankungen für den USD beginnen, da heute der maßgebende Existing Home Sales Index (Eigenheimverkäufe aus dem Bestand) auf dem Wirtschaftskalender steht.

Economical News

USD

Die vergangene Woche war für den USD eher unbeständig. Insgesamt ergaben sich für die US-amerikanische Währung gemischte Ergebnisse mit Gewinnen gegenüber den meisten Währungsgegnern, den EUR jedoch ausgenommen. Gegen diesen stellte sich ein leichter Verlust ein, während sich der Dollar äußerst zinsbullisch gegenüber dem GBP verhielt, insbesondere zum Ende der Handelswoche. Bei schwach ausgegebenen Wirtschaftsdaten des Sterlings, einschließlich eines Rückgangs des BIP, im Vergleich zu seinen Vorzahlen, brachte der USD das Währungskreuz bis auf die1,85-Marke. Aus der US-Wirtschaft wurden mehr positive als negative Daten veröffentlicht. Besonders positiv fielen dabei der Erzeugerpreisindex, die Arbeitslosenquote und die am Freitag gehaltene Ansprache von US-Notenbank-Präsident Bernanke aus. Bernanke betonte, dass die US-Notenbank weiterhin, mithilfe der zuletzt rückläufigen Öl- und Rohstoffnotierungen, in der Lage sein sollte, an dem derzeit niedrigen Leitzinsniveau festzuhalten, um die nach wie vor existierenden Inflationsgefahren zu reduzieren. Anleger sollten jedoch beachten, dass die konjunkturelle Perspektive laut Bernanke noch immer „äußerst ungewiss“ sei.

Diese Woche wird voraussichtlich sogleich mit einigen Kursschwankungen für den USD beginnen, da heute der maßgebende Existing Home Sales Index (Eigenheimverkäufe aus dem Bestand) auf dem Wirtschaftskalender steht. Dieser wird erwartungsgemäß, verglichen mit dem Vormonat, ansteigen. Außerdem steht noch eine Reihe weiterer Indizes aus den Vereinigten Staaten in dieser Woche bevor. Die wichtigsten werden dabei sein: die Neubauverkäufe, die Kernrate der Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter, das vorläufige BIP und die „Personal Spending“ der amerikanischen Haushalte. Im Vergleich zu ihren Vorzahlen, werden diese Indikatoren gemischt ausfallen. Zu erwarten ist dabei, dass die Neubauverkäufe unverändert bleiben und das vorläufige BIP sich verbessern soll. Die beiden anderen Indizes werden erwartungsgemäß zurückgehen.

Tageshändlern wird geraten, die Wirtschaftsdaten aus den USA aufmerksam zu beobachten, da der USD-Handel in dieser Woche äußerst schwankend ausfallen könnte.

Für heute steht, wie bereits erwähnt, zunächst eine Veröffentlichung aus den USA an. Die Neubauverkäufe könnten dabei dem Dollar einen leichten Aufwärtstrend bescheren. Dieser Index wird den heutigen Handel jedoch maßgeblich bestimmen, da sowohl USD, EUR als auch GBP heute keine weiteren Veröffentlichungen hervorbringen werden.

EUR

In der vergangenen Woche konnte der EUR zinsbullische Ergebnisse gegenüber all seinen Kreuzwährungen verzeichnen. Dabei stieg der EUR insbesondere gegenüber dem GBP und CHF an. Auch gegen den USD erholte sich der EUR von seinem Abwärtstrend im Laufe der letzten Woche, verlor dieser jedoch am Freitag wieder an Kursgewinnen, nachdem ein Rückgang der Leistungsbilanz deutlich wurde und US-Notenbank-Präsident Bernanke erneut seine zinsbullisch geprägte Rede hielt. EUR/USD beendeten den Handel zum Ende der Woche unter 1,48.

Obwohl eine ganze Reihe an Wirtschaftsdatenveröffentlichungen für diese Woche anstehen, befinden sich darunter keine wesentlichen Indikatoren. Die meisten Daten werden dabei aus Deutschland, Europas größter Wirtschaftlichkeit stammen. Dabei werden das Deutsche Verbrauchervertrauen, der Deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex sowie der vorläufige Deutsche Verbraucherpreisindex alle drei schlechter als ihre vorherigen Ergebnisse erwartet. Allgemeine EUR-Veröffentlichungen umfassen diese Woche die jährliche erste Einschätzung (Flash Estimate) des Verbraucherpreisindexes, das Verbrauchervertrauen sowie die Arbeitslosenquote. Diese Indikatoren werden am Freitag ausgegeben und voraussichtlich unverändert bleiben. Allem Anschein nach werden die meisten Indikatoren, die Einfluss auf die Märkte nehmen werden, in dieser Woche aus den USA kommen. Es sei mit hoher Volatilität, hervorgerufen durch den Dollar, zu rechnen.

Für heute bleibt der EUR fern vom Wirtschaftskalender und insgesamt wird ein eher ruhiger Handel auch für die übrigen Währungen erwartet. Einzig bestimmender Faktor für den heutigen Handelstag werden die US- Neubauverkäufe darstellen. Anleger sollten beobachten, ob der prognostizierte Anstieg dieses Indexes den EUR tatsächlich empfindlich treffen wird.

Die EZB wird sich voraussichtlich weiterhin im Hintergrund zeigen, da die eingetretene Kombination aus schwachen Beschäftigungszahlen und nachgebendem Preisdruck keine Überraschung darstellte. Diese Entwicklung wird sich erwartungsgemäß auch für die kommenden Quartale einstellen. Die EZB wird folglich umso mehr unter Druck geraten, ihren Leitzins herabzusetzen.

JPY

Auch der Yen beendete die vergangene Handelswoche mit gemischten Ergebnissen gegenüber seinen Währungsgegnern. Gegen den USD schwankte der JPY erheblich. Dabei stieg die japanische Währung zu Wochenbeginn zunächst an, beendete die Handelswoche wiederum bei 110, dem gleichen Stand, zu dem der Währungskreuzkurs zu Wochenanfang startete. Gegen den EUR verzeichnete der Yen leichte Abwärtstendenzen, während er gegenüber dem GBP und CHF Gewinne erzielte. Das GBP/JPY-Paar schloss fast um die 203-Marke, was einen Tiefstand (einen Höchststand für den JPY) seit vergangenem Mai bedeutete.

Für diese Woche stehen lediglich am heutigen Handelstag und am kommenden Donnerstag neue Wirtschaftsereignisse an. Am Morgen wird BoJ-Präsident Shirakawa eine Ansprache halten, während der heutige Tag mit dem jährlichen CSPI (Corporate Services Price Index) abgeschlossen wird. Dieser Index soll sich geringfügig verbessern, verglichen mit seinen Vorjahreszahlen. Am Donnerstag wird sich für den Yen ein voraussichtlich zinsbullischer Handelstag ergeben, da eine Reihe positiver Wirtschaftsdaten erwartet werden. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen am Donnerstag zählen die Kernrate des Tokio CPI (Verbraucherpreisindex), die vorläufigen Zahlen der Industrieproduktion sowie die Jahres-Einzelhandelsumsätze. Alle drei Indikatoren werden voraussichtlich erheblich ansteigen, verglichen mir den zuvor ausgegebenen Zahlen. Auch auf den JPY werden die US-Wirtschaftsdaten dieser Woche ihren Einfluss nehmen. Anleger sollten ihr Augenmerk auf sich eventuell dadurch ergebende Kursschwankungen richten.

Wie zuvor erwähnt, sollte sich für den JPY heute Volatilität aus den landeseigenen Veröffentlichungen ergeben, wobei sich durch die positiven Nachrichten ein zinsbullischer Tag für den Yen einstellen sollte. Mit dem erwarteten Anstieg der US- Neubauverkäufe wird sich voraussichtlich ein Aufwärtstrend für den USD abzeichnen, der darüber hinaus auch den JPY gegenüber seinen Währungsgegnern unterstützen wird. Anleger sollten außerdem ihr Augenmerk auf die Auswirkungen von Shirakawas Ansprache richten sowie die anstehenden US-Indizes im Auge behalten.

Technical Analysis

EUR/USD

Die 4-Stunden-Chart verdeutlicht, dass dieses Paar in den vergangenen Wochen hohen Kursschwankungen ausgesetzt war und dabei keinen bedeutenden Durchbruch erzielen konnte. Im frühen Tagesverlauf hatte das Paar heute die 1,4700-Marke angetestet. Sollten EUR/USD unter dieses Level fallen, werden sich voraussichtlich weitere Abwärtstendenzen einstellen, wobei der nächste Richtwert bei 1,4650 liegen könnte.

GBP/USD

Für dieses Paar ergab sich während des letzten Wochenendes ein starker Abwärtstrend. GBP/USD werden mittlerweile bei 1,8430 notiert. Alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart sind abwärts gerichtet und das Paar scheint kurz vor einem neuen Tiefstand bei einem Richtpreis von 1,8385 zu stehen.

USD/JPY

Dieses Paar konnte seit letzter Woche über 150 Pips gutmachen und wird nun um die 110,00-Marke gehandelt. Ein zinsbullisches Kreuz des Slow Stochastic deutet auf ein Fortbestehen dieses Aufwärtstrends hin. Eine gute Strategie für heute könnte lauten: Kaufen.

USD/CHF

Dieses Paar befindet sich inmitten eines starken Aufwärtstrends, nachdem es die 1,1010-Marke mittlerweile durchbrechen konnte. Nach einigen erfolglosen Versuchen, die 1,1040 zu überqueren, scheint das Paar nun in der Lage zu sein, dieses Level zu erreichen. Sollte das Paar dabei erfolg haben, werden sich voraussichtlich weitere Aufwärtstendenzen einstellen.

Wild Card

Gold

Nach einer gemäßigten zinsbullischen Korrigierung, lässt das abwärts gerichtete Kreuz des Slow Stochastic auf der Tages-Chart erkennen, dass sich das Gold gerade auf der Schwelle zu seinem allgemein bestehenden Abwärtstrend befindet. Hier könnte sich für Forex -Anleger eine gute Handelsgelegenheit ergeben, diesem Markt zu einem günstigen Einstiegspreis beizutreten.

Market Trend

  EUR/USD GBP/USD USD/JPY USD/CHF AUD/USD EUR/GBP
Daily Trend down down no up down up
Weekly Trend up down down up down up
Resistance 1.4800 1.8520 111.00 1.1085 0.8720 0.8057
1.4780 1.8490 110.70 1.1064 0.8690 0.8030
1.4755 1.8460 110.35 1.1032 0.8665 0.8000
Support 1.4690 1.8400 119.74 1.0970 0.8600 0.7950
1.4655 1.8375 119.48 1.0945 0.8575 0.7920
1.4615 1.8350 119.13 1.0910 0.8542 0.7890

Indicators

DateTime GMT$€£¥EventPeriodPrev.ForecastImp
2008-08-25GBP

Holiday: Summer Bank Holiday[?]

**1

Holiday: Summer Bank Holiday

UK banks will be closed in observance of the Summer Bank Holiday. Low liquidity is expected for the London Forex session.

2008-08-2506:00JPY

BOJ Governor Shirakawa Speaks[?]

**3

BOJ Governor Shirakawa Speaks

Bank of Japan (BOJ) Governor Masaaki Shirakawa will hold a press conference in Tokyo following the Monetary Policy Committee (MPC) interest rate announcement. The MPC's announcement is void of commentary, so traders look to Shirakawa's press conference for clues on future monetary policy action. Heavy market volatility is sometimes experienced during this press conference as traders attempt to decipher Shirakawa's clues. As head of the central bank's governing body, which is responsible for setting the nation's short term interest rate, his speeches can sometimes cause market volatility as traders react to clues regarding future monetary policy.

2008-08-2514:00USD

Existing Home Sales[?]

4.86M4.92M5

Existing Home Sales

Measures the annualized number of existing homes sold in the previous month. Existing Home Sales make up a larger portion of the housing market than New Home Sales, and therefore are an important indicator of trends in the housing market. This indicator is published monthly by the National Association of Realtors.

2008-08-2522:45NZD

Trade Balance[?]

-0.22B-0.53B4

Trade Balance

Measures the difference in value between imported and exported goods and services. A positive Trade Balance indicates that more goods and services were exported than imported over a given period. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When higher levels of exports are sold to the world, demand for the nation's currency is elevated as foreigners convert their native currency to purchase the exports. The Trade Balance also has a sizable impact on GDP because high demand for exports creates increased employment and production, as domestic factories work to fill this demand.

2008-08-2523:50JPY

CSPI[?]

1.2%1.4%1

CSPI

The Corporate Services Price Index (CSPI) measures the rate of inflation experienced by corporations when purchasing services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because when businesses pay more for services, they are likely to pass the higher costs to the consumer.

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