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Monday, 18th Aug 2008ForexHint
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Economical News | Technical Analysis | Wild Card | Market Trend | Indicators

Rohöl bestimmt das Markttempo dieser Woche.

Der USD verzeichnete in der vergangenen Woche eine gute Handelswoche. Die US-amerikanische Währung konnte ihren Wertzuwachs für die vierte Woche infolge fortsetzen. Da die veröffentlichten Daten der US-Wirtschaft jedoch eher gemischt ausfielen, war dieser Aufwärtstrend umso bemerkenswerter. Dennoch ging der USD bei einer weiteren Woche fallender Rohölpreise erneut als Sieger unter den Währungen hervor.

Economical News

USD

Der USD verzeichnete in der vergangenen Woche eine gute Handelswoche. Die US-amerikanische Währung konnte ihren Wertzuwachs für die vierte Woche infolge fortsetzen. Diese Wertsteigerung war gegenüber dem EUR am deutlichsten zu spüren. Das so oft gehandelte Paar verlor bis zum Wochenende 360 Pips und schloss bei 1,4675. Darüber hinaus verbesserte sich der USD beachtlich auch gegen den GBP. Der Dollar legte fast 550 Pips zu und brachte den Pfund auf seinen tiefsten Stand seit knapp einem Jahr.

Da die veröffentlichten Daten der US-Wirtschaft jedoch eher gemischt ausfielen, war dieser Aufwärtstrend umso bemerkenswerter. Dennoch ging der USD bei einer weiteren Woche fallender Rohölpreise erneut als Sieger unter den Währungen hervor.

Diese Woche sollte mit eher leichten Kursschwankungen für den USD beginnen, da für heute keine wichtigen Wirtschaftsdaten auf dem US-Kalender stehen. Zum späteren Wochenverlauf werden bedeutungsvollere Veröffentlichungen erwartet, die neue Bewegungen für den USD entfachen könnten. Insbesondere am Dienstag werden eine Reihe Markt bewegender Indikatoren, wie Erzeugerpreisindex, Kern-Erzeugerpreisindex, Baubeginne und -genehmigungen erwartet. Während die vorgenannten Indizes, laut Experten, weniger viel versprechend für Dollar-Anleger ausfallen werden, könnte sich die Ansprache des FOMC-Mitglieds Fisher, bei der es um das Thema "Geld- und Währungspolitik in einer von Technologie bestimmten Welt" gehen wird, gegenteilig auswirken. Sollte Fisher sich dabei zinsbullisch äußern, könnte dies den US-Dollar wiederum stärken. Am Mittwoch werden die Entwicklungen der Rohölpreise die Märkte bestimmten, da die Zahlen der Rohölbestände anstehen, die jüngst an großer Bedeutung für die globalen Märkte gewonnen haben. Am Donnerstag stehen die Arbeitslosenquote und der Philadelphia Fed Manufacturing Index auf dem Terminkalender, die erwartungsgemäß positiv ausfallen werden. Zum Abschluss der Woche wird US-Notenbank-Präsident Bernanke am Freitag eine Rede halten, bei der er sich zur finanziellen Stabilität äußern wird.

Für heute steht aus den USA lediglich der NAHB Immobilienmarkt Index an, der voraussichtlich etwas Bewegung in die Märkte bringen wird. Anleger sollten jedoch ebenso auf veröffentlichte Daten der USD-Währungsgegner achten, bevor sie ihre Handelsgeschäfte abschließen.

EUR

Der EUR verschlechterte sich gegenüber den meisten seiner Währungsgegner in der letzten Woche. Gegen den USD verlor die europäische Währung fast 350 Punkte und schloss vergangenen Freitag unter der 1,47-Marke. Gegen den GBP wiederum konnte der EUR am Mittwoch bei 0,7988 einen leichten Anstieg verzeichnen, bevor das Paar zum Wochenende bei 0,7871 schloss. Dieser überwiegende Kursrückgang ist auf eine Reihe schwacher Wirtschaftsindikatoren zurückzuführen, die in der vergangenen Woche aus der Eurozone veröffentlicht wurden. Industrieproduktion sowie BIP aus Frankreich, Deutschland und der Gesamt-Eurozone ergaben allesamt Ergebnisse, die unter den Erwartungen lagen. Dies bestätigte nur die negative Konjunkturprognose von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, der einen Rückgang des Wirtschaftswachstums voraussagte.

Auch in dieser Woche werden entscheidende Indikatoren dem EUR eine weitere rückläufige Woche bereiten. Bei einem steigenden USD und schwachen Wirtschaftdaten aus der Eurozone wird es für den EUR schwer werden, Boden gut zu machen. Sowohl am Montag als auch am Mittwoch wird es auf der europäischen Seite eher ruhig bleiben. An den übrigen Wochentagen jedoch stehen ausschlaggebende Daten an. Für den Dienstag wird der deutsche Erzeugerpreisindex erwartet, der einen weiteren Monat an Zuwächsen verzeichnen soll. Diese positiven Zahlen könnten allerdings vom ZEW-Sentiment aus der Eurozone und Deutschland wieder ausgeglichen werden. Am Donnerstag könnten die Manufacturing PMI Indizes aus Frankreich, Deutschland und der Gesamt-Eurozone entscheidend für die Erholung des EUR werden. Allerdings sagen Experten voraus, dass sich keine Veränderung in Bezug auf den Vormonat ergeben werden.

Am heutigen Handelstag stellt die einzige Zahl aus der Eurozone die bereits am frühen Morgen veröffentlichte Handelsbilanz dar. EUR-Anleger sollten zur Bestimmung ihrer Aktivitäten auf die Reaktionen des gesamten Marktes in Bezug auf die EUR/USD-Verkäufe der letzten Woche achten.

JPY

Der Yen konnte in der vergangenen Woche einen zinsbullischen Handel gegenüber manchen seiner Hauptwährungsgegner verzeichnen. Gemischte Ergebnisse ergaben sich gegenüber dem USD. Bis zum Ende der Woche verloren USD/JPY 30 Pips. Das Paar schloss bei 110,55. Gegenüber dem EUR erreichte der JPY einen bemerkenswerten Zuwachs, das bereits die dritte Woche infolge. Das Paar notierte bei 162,24, der Kreuzkurs fiel um 350 Punkte. Die zinsbullische Entwicklung des Yen bildete sich trotz schwacher Wirtschaftsdaten heraus. Der vorläufige BIP und Tertiary Industry Activity Index waren rückläufig und wurden bei -0,6% und -0,8% ausgewiesen, nahmen jedoch wenig Einfluss auf die JPY-Tendenz.

Für diese Woche stehen um so mehr Zahlen auf Japans Wirtschaftsagenda, die voraussichtlich Kursschwankungen des JPY auslösen werden. Gemischte Ergebnisse werden sich erwartungsgemäß für die Overnight Call Rate, Japans Leitzins, den All Industries Activity Index und die Handelsbilanz ergeben. Anleger sollten ihr Augenmerk auf die anstehende Pressekonferenz der BoJ richten. Jede zinsbullische Entwicklung des Monatsberichts der BoJ sowie der Monetary Policy Meeting Minutes, könnten großen Einfluss auf die Bewegungen des JPY dieser Woche nehmen.

Da ein insgesamt ruhiger Tag für den heutigen Devisenhandel erwartet wird, sollten JPY-Anleger die Entwicklungen auf den Aktienmärkten aufmerksam beobachten, um die Bewegungen des JPY einschätzen zu können.

Technical Analysis

EUR/USD

Nachdem dieses Paar in der vergangenen Woche einen Tiefstand von 1,4658 erreicht hatte, wird auf der Tages-Chart eine starke zinsbullische Korrigierung deutlich. Dennoch weist das rückläufige Kreuz des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart darauf hin, dass sich der Abwärtstrend bald wieder einstellen könnte. Daher könnte verkaufen, bei eng gesetzten Stopps, die richtige Strategie für heute lauten.

GBP/USD

Auf der 4-Stunden-Chart ist zu erkennen, dass die stark ausgeprägte Abwärtstendenz dieses Paares mittlerweile unterbrochen wurde und sich seit Wochenbeginn ein Aufwärtstrend entwickelt hat. Des Weiteren sind alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart aufwärts gerichtet. Kaufen könnte heute die richtige Entscheidung sein.

USD/JPY

Die 4-Stunden-Chart gibt aus, dass sich das zinsbullische Momentum dieses Paares etwas abgeschwächt hat und eine leicht rückläufige Richtung einschlägt. Das Kreuz des Slow Stochastic mit Tendenz fallend unterstützt diesen Abwärtstrend. Der nächste Richtpreis könnte bei 109,00 liegen.

USD/CHF

Seitdem dieses Paar sein Hoch bei über 1,1000 erreicht hat, lässt sich ausschließlich ein rückläufiges Momentum erkennen. Auch alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart geben rückläufige Signale aus. Ein Durchbruch der 1,0915-Marke würde diese Abwärtstendenz wohl bestätigen, wobei der nächste Richtpreis des Paares bei 1,0860 liegen könnte.

Wild Card

EUR/CHF

Nachdem heftigen Rückgang der letzten Woche, zeigt dieses Paar Potential zum Umschwung. Das zinsbullische Momentum entwickelte sich im unteren Bereich der Bollinger Bands, was bedeuten könnte, dass für diese Entwicklung weiteres Potential besteht. Forex -Anlegern könnte sich hierbei eine gute Gelegenheit bieten, diesem Trend bei einem äußerst günstigen Einstiegspreis beizutreten.

Market Trend

  EUR/USD GBP/USD USD/JPY USD/CHF AUD/USD EUR/GBP
Daily Trend up up down down up no
Weekly Trend down down up up down no
Resistance 1.4825 1.8768 111.13 1.1024 0.8818 0.7981
1.4802 1.8744 110.87 1.0998 0.8791 0.7958
1.4778 1.8719 110.61 1.0976 0.8763 0.7930
Support 1.4705 1.8642 109.86 1.0902 0.8689 0.7854
1.4679 1.8617 109.63 1.0877 0.8664 0.7826
1.4653 1.8593 109.38 1.0841 0.8637 0.7802

Indicators

DateTime GMT$€£¥EventPeriodPrev.ForecastImp
2008-08-1807:15CHF

Retail Sales[?]

y/y7.4%3.2%3

Retail Sales

Measures Change in the total value of inflation adjusted sales at the retail level; It's the primary gauge of consumer spending, which accounts for a majority of overall economic activity Usual Effect Actual > Forecast = Good for currency; Frequency Released monthly, about 14 days after the month ends; FF Notes This is the earliest and broadest look at vital consumer spending data; Why Traders Care It's the primary gauge of consumer spending, which accounts for a majority of overall economic activity; Also Called Advance Retail Sales;

2008-08-1809:00EUR

Trade Balance[?]

-1.5B0.5B1

Trade Balance

Measures the difference in value between imported and exported goods and services. A positive Trade Balance indicates that more goods and services were exported than imported over a given period. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When higher levels of exports are sold to the world, demand for the nation's currency is elevated as foreigners convert their native currency to purchase the exports. The Trade Balance also has a sizable impact on GDP because high demand for exports creates increased employment and production, as domestic factories work to fill this demand.

2008-08-1812:30CAD

Foreign Securities Purchases[?]

10.7B5.5B3

Foreign Securities Purchases

Measures the monthly value of domestic securities, debt, and assets purchased by foreigners. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because foreigners must first convert their domestic currency before they can purchase the nation's assets. This can dramatically elevate currency demand. Traders watch this indicator closely as it provides several insights into international currency flows.

2008-08-1817:00USD

NAHB Housing Market Index[?]

16161

NAHB Housing Market Index

The National Association of Home Builders (NAHB) Housing Market Index (HMI) combines several factors including present sales of new homes, sales of new homes expected in the next six months, and traffic of prospective buyers in new homes. The NAHB produces the index through a survey in which respondents are asked to rate the general economy and housing market conditions.

2008-08-1822:45NZD

PPI Input[?]

q/q2.3%2.6%4

PPI Input

The Producer Price Index (PPI) Input measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by manufacturers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When manufactures pay more for goods and services, they are likely to pass the higher costs to the consumer, so PPI is thought to be a leading indicator of consumer inflation. PPI is highly regarded, and at extremes will have a market impact equal to that of its CPI counterpart.

2008-08-1822:45NZD

PPI Output[?]

q/q1.8%2.1%1

PPI Output

The Producer Price Index (PPI) Output measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by manufacturers when selling goods and services. Manufacturers are unlikely to pass Output inflation to the consumer, so it has much less market impact than its PPI Input counterpart.

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