USD erwartet Aufwärtstrend nach Einzelhandelsumsätzen.
Der Dollar beendete den gestrigen Handel bei gemischten Ergebnissen gegenüber seinen Hauptwährungsgegnern. Zum ersten Mal in den vergangenen fünf Tagen ging der USD gestern gegen den EUR zurück und das so oft gehandelte Paar fiel auf die 1,4911-Marke. Auch gegen den JPY unterlief der Dollar eine ähnliche Entwicklung. Dieses Paar fiel zum Tagesende von 110,27 auf 109,12. Gegen den GPB wiederum blieb der USD zinsbullisch, gewann an über 100 Punkten und schloss bei 1,8955.
Economical News
USD
Der Dollar beendete den gestrigen Handel bei gemischten Ergebnissen gegenüber seinen Hauptwährungsgegnern. Zum ersten Mal in den vergangenen fünf Tagen ging der USD gestern gegen den EUR zurück und das so oft gehandelte Paar fiel auf die 1,4911-Marke. Auch gegen den JPY unterlief der Dollar eine ähnliche Entwicklung. Dieses Paar fiel zum Tagesende von 110,27 auf 109,12. Gegen den GPB wiederum blieb der USD zinsbullisch, gewann an über 100 Punkten und schloss bei 1,8955.
Der gestrige Handelstag brachte eine überraschend verbesserte US-Handelsbilanz für den Monat Juni, deren Defizit mit -56,8 Mrd. US-Dollar knapp 3 Mrd. US-Dollar weniger auswies als der Vormonat. Diese unerwartete Erholung könnte im Zusammenhang mit dem Export an US-Waren sowie Dienstleistungen stehen, die sich schneller steigerten als der Importsektor. Im Anschluss an den veröffentlichten Bericht stieg der USD kurzzeitig gegen den EUR an, nachdem er bei nur 1,4900 gehandelt wurde. Dennoch rutschte er bis zum Ende des Tages wieder ab und beendete seine Aufwärts-Rallye der letzten fünf Tage. Daraufhin sicherten Anleger ihre Gewinne, bevor die nächsten Daten im weiteren Wochenverlauf veröffentlicht werden. Der Dollar hatte in diesem Monat gegen den EUR bereits um 4% angezogen. Diese Entwicklung wurde von fallenden Ölpreisen sowie einer wachsenden Besorgnis ausgelöst, dass die Wirtschaft weltweit noch lahmender sei, als in den Vereinigten Staaten. Für heute werden die wichtigsten finanzwirtschaftlichen Daten aus den USA die Einzelhandelsumsätze sein. Experten erwarten, dass diese unverändert, bei einem 0,1%igen Anstieg, wie auch im Vormonat ausfallen werden. Auch die Kern-Umsätze werden im Juni voraussichtlich wieder ansteigen - um 0,5%. Anleger sollten ihr Augenmerk unbedingt auf die heutige Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze richten. Sollten sie besser als erwartet ausfallen, könnte sich für den Dollar eine zinsbullische Korrigierung einstellen.
EUR
Gegenüber seinen Hauptwährungskontrahenten beendete der EUR den gestrigen Handel wieder mit gemischten Ergebnissen. Gegen den USD gewann die 15-Nationen-Währung während des Tagesverlaufs an Boden, bevor die asiatischen Märkte dem Dollar wieder Auftrieb gaben. Kursschwankungen ergaben sich gegenüber JPY, CHF und GBP, da sich die meisten Marktbewegungen gestern auf den Dollar konzentrierten. Darüber hinaus wurden bis auf Frankreichs BIP keine weiteren Wirtschaftsdaten aus der Eurozone veröffentlicht. Dabei lag das französische Bruttoinlandsprodukt bei -0,2%, was 0,1% weniger als vorausgesagt war. Zu späterer Stunde des New Yorker Börsenhandels, zog die europäische Währung langsam an, steigerte sich um 0,1% und schloss letztendlich bei 1,4922, nachdem zuvor bei 1,4814 gegen den USD notierte wurde. Der EUR/USD-Abstoß ließ einige Experten davon ausgehen, dass der Dollar schlussendlich seinen langfristigen Abwärtstrend gegenüber dem EUR beendet. Für heute steht lediglich ein Indikator aus der Eurozone an: Die Zahlen der Industrieproduktionen, die früh veröffentlicht werden. Industrieproduktionen haben tendenziell einen eher geringeren Einfluss auf die Märkte, da Deutschland und Frankreich, die ungefähr die Hälfte der Eurozonenwirtschaft ausmachen, ihre Daten bereits vorher veröffentlichen. Sollte sich hier ein Aufwärtstrend abzeichnen, kann das nur einen positiven Effekt auf die EUR-Währung haben. Um die EUR-Positionen heute einschätzen zu können, sollten Anleger unbedingt die Reaktionen der Aktienmärkte auf den steigenden JPY beobachten. Entsprechend diesen Marktbewegungen sollten Anlegern ihren Handel bestimmen.
JPY
Gersten ergab sich für den JPY ein zinsbullischer Handelstag. Die asiatische Währung konnte sich gegenüber allen Hauptwährungsgegner verbessern. Der JPY stieg um 0,7% an und schloss unter 109,33 gegen den USD, nachdem der JPY ein Hoch der letzten sieben Monate bei 110,40 erreichte. Zusätzlich fiel der EUR gegen den JPY um 0,5%. Dieses Paar notierte bei 163,16.
Die auf den Export basierende japanische Wirtschaft hat sich den Rückgang der Rohölpreise zu Nutze gemacht, der sich positiv auf die Transportkosten japanischer Güter weltweit auswirkt.
Der wichtigste Indikator aus Japans Wirtschaft war gestern das vorläufige BIP, das sich, verglichen mit dem vorangegangenen Quartal, um 0,6% verschlechterte. Der etwas trübe Ausblick der japanischen Wirtschaft könnte die BoJ (Bank of Japan) dazu zwingen, eine Anpassung der langjährigen Richtgröße ihres Zinssatzes in Betracht zu ziehen.
Für heute steht lediglich ein Indikator auf dem japanischen Wirtschaftskalender: zu späterer Stunde wird der Tertiary Industry Activity Index veröffentlicht, der die Entwicklungen des Dienstleistungssektors beschreibt. Sollte sich hier ein aufsteigender Trend ergeben, könnte sich dies im äußerst Positiven auf den JPY auswirken, da ca. die Hälfte der japanischen Arbeitnehmer im Dienstleistungsbereich angestellt ist. Hohe Ausgaben innerhalb des Dienstleistungssektors weisen nicht nur auf ein Anzeichen größerer Beschäftigungszahlen hin, sondern können ebenso ein Zeichen für zukünftig verbesserte Verbraucherausgaben darstellen. Das Rohöl bleibt auch heute ein großer Einflussfaktor auf den JPY. Japan erwartet ein Fortdauern des Rohölpreisrückgangs, der den JPY weiter stärken wird.
Technical Analysis
EUR/USD
Nach drei Wochen Abwärtstrend infolge, scheint das Momentum zum Stillstand zu kommen. Der RSI der Tages-Chart hat seinen Höhepunkt im "überkauften" Bereich erreicht, was darauf hinweist, dass ein Umschwung bereits bevorsteht. Für heute könnte es richtig sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Nach einem lang anhaltenden Abwärtstrend hat sich dieses Paar mittlerweile um die 1,9870-Marke konsolidiert. Alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart sind aufwärts gerichtet und deuten auf eine zinsbullische Korrigierung hin. Eine gute Strategie für heute könnte hierbei lauten: Kaufen.
USD/JPY
Gestern erfuhr dieses Paar einen sehr starken Abwärtstrend und fiel um 150 Pips. Der Slow Stochastic der Tages-Chart weist ein rückläufiges Kreuz aus, was bedeuten könnte, dass das fallende Momentum noch Potential in sich trägt. Eventuell ist es am besten zu verkaufen.
USD/CHF
Nach einigen Wochen voller zinsbullischer Entwicklungen, scheint sich dieses Paar nun um die 1,0840 zu konsolidieren. Dabei verdeutlicht das rückläufige Kreuz des Slow Stochastic einen bevorstehenden Umbruch. Anleger sollten auf einen Durchbruch warten und erst anschließend einsteigen.
Wild Card
Silber
Allem Anschein nach hat ist der jüngste, äußerst starke Abwärtstrend des Silbers in Luft aufgelöst. Alle Oszillatoren der Tages-Chart geben zinsbullische Signale aus, so dass eine zinsbullische Korrigierung unmittelbar bevorstehen könnte. Hier bietet sich Forex-Anlegern eine ausgezeichnete Gelegenheit, diesem Trend zu früher Phase beizutreten. Forex -Anlegern eine ausgezeichnete Gelegenheit, diesem Trend zu früher Phase beizutreten.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
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| Weekly Trend | ![]() |
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| Resistance | 1.5039 | 1.9076 | 109.52 | 1.0927 | 0.8785 | 0.7963 |
| 1.5015 | 1.9051 | 109.24 | 1.0904 | 0.8761 | 0.7935 | |
| 1.4983 | 1.9029 | 108.99 | 1.0881 | 0.8734 | 0.7908 | |
| Support | 1.4912 | 1.8948 | 108.28 | 1.0809 | 0.8663 | 0.7831 |
| 1.4887 | 1.8922 | 108.03 | 1.0782 | 0.8639 | 0.7804 | |
| 1.4864 | 1.8896 | 107.76 | 1.0758 | 0.8612 | 0.7779 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008-08-13 | 00:30 | AUD | WMI Consumer Sentiment | m/m | -6.7% | - | ![]() |
WMI Consumer SentimentThe Westpac Melbourne Institute (WMI) Consumer Sentiment measures the mood of consumers in regard to economic conditions. The reading is derived from a monthly survey that asks respondents to evaluate the prospects for the economy in the future. | |||||||
| 2008-08-13 | 01:30 | AUD | Wage Price Index | q/q | 0.9% | 1.0% | ![]() |
Wage Price IndexMeasures the change the price businesses and the government pay for labor, excluding bonuses. It's a leading indicator of consumer inflation - when businesses pay more for labor the higher costs are usually passed on to the consumer. | |||||||
| 2008-08-13 | 08:30 | GBP | Claimant Count Change | 15.5K | 17.5K | ![]() | |
Claimant Count ChangeMeasures the change in the number of people claiming unemployment related benefits over the previous month. A falling trend has a positive effect on the nation's currency. Working people tend to spend more, and consumer spending is a major driver of the economy. | |||||||
| 2008-08-13 | 08:30 | GBP | Average Earnings Index +Bonus | y/y | 3.8% | 3.6% | ![]() |
Average Earnings Index +BonusThe Average Earnings Index (AEI) measures the average wage, including bonuses, paid to employees. The indicator reading represents the change in the current quarter when compared to the same quarter in the previous year. | |||||||
| 2008-08-13 | 08:30 | GBP | Unemployment Rate | 5.2% | 5.3% | ![]() | |
Unemployment RateMeasures the percentage of the total work force that is unemployed and actively seeking employment. A falling trend has a positive effect on the nation's currency. Working people tend to spend more, and consumer spending is a major driver of the economy. However, unemployment usually draws little attention because traders view it as a lagging indicator. | |||||||
| 2008-08-13 | 09:00 | EUR | Industrial Production | m/m | -1.9% | 0.3% | ![]() |
Industrial ProductionMeasures the total value of output produced by factories, mines, and utilities. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because high levels of production are a sign of a strong economy. Industrial Production reacts quickly to the ups and downs of the business cycle and can be a leading indicator of manufacturing employment, average earnings, and personal income. Traders pay special attention to Industrial Production because it's one of the few growth indicators that is produced directly by the Federal Reserve. | |||||||
| 2008-08-13 | 09:30 | GBP | BOE Inflation Report | - | - | ![]() | |
BOE Inflation ReportThe Bank of England (BOE) Inflation Report provides detailed economic analysis and an assessment of inflation over the next two years. The report is published quarterly and holds critical insights into the bank's view of inflation and the economic conditions that will effect interest rates in the future. Traders scrutinize this report as it's been known to provide clues about the bank's future monetary policy. | |||||||
| 2008-08-13 | 12:30 | USD | Core Retail Sales | m/m | 0.8% | 0.5% | ![]() |
Core Retail SalesDerivative of Retail Sales that excludes the Automobile Sales component. Automobile Sales make up roughly 25% of Retail Sales, but they can be very volatile from month to month and can distort the picture. Retail Sales with the exclusion of this volatile component is thought to be a better indicator of the underlying trend in consumer spending. | |||||||
| 2008-08-13 | 12:30 | USD | Retail Sales | m/m | 0.1% | 0.0% | ![]() |
Retail SalesMeasures the value of sales at the retail level. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because Retail Sales make up a large portion of consumer spending, which is a major driver of the economy and has a sizable impact on GDP. Traders pay close attention to Retail Sales because it is usually the first significant indicator of the month that relates to consumer behavior and is susceptible to surprises. | |||||||
| 2008-08-13 | 12:30 | USD | Import Price Index | m/m | 2.6% | 1.0% | ![]() |
Import Price IndexMeasures the monthly rate of inflation for imported goods. | |||||||
| 2008-08-13 | 14:00 | USD | Business Inventories | m/m | 0.3% | 0.5% | ![]() |
Business InventoriesMeasures the value of goods held by manufacturers, wholesalers, and retailers. A falling trend has a positive effect on the nation's currency because retailers order more goods when they have depleted inventories. This creates more business for the wholesales, who in turn increase their orders to manufacturers. | |||||||
| 2008-08-13 | 14:35 | USD | Crude Oil Inventories | 1.7M | -0.1M | ![]() | |
Crude Oil InventoriesThe Energy Information Administration's (EIA) Crude Oil Inventories measures the weekly increase in barrels of commercial crude oil held in inventory by US firms. The level of inventories influences the price of petroleum products, which can have an impact on inflation and other economic forces. | |||||||
| 2008-08-13 | 23:50 | JPY | Tertiary Industry Activity Index | m/m | -0.2% | -0.3% | ![]() |
Tertiary Industry Activity IndexMeasures the change in spending for services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because about half of the nation's workers are employed in the service industry. Strong spending in the services sector not only signals higher employment rates, but can also be a sign of strong consumer spending in the future. | |||||||










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