USD aufwärts vor Non-farm-Employment-Zahlen.
Heute steht für den USD ein äußerst aktiver Handelstag an, da eine Menge Wirtschaftsdaten aus den USA erwartet werden. Eine der ersten Nachrichten wird der Wechsel ADP Non-farm Employment sein.
Economical News
USD
Der Dollar hatte gestern gegenüber seinen Hauptwährungsgegnern Abwärtstrends zu verzeichnen, nachdem eine Reihe schlechter als erwartet ausgefallener Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht wurden. Der USD ging zurück, veränderte seine bisherige Position und fiel von seinem Monatshoch auf 1,5701 gegenüber dem EUR. Gegenüber dem JPY verlor der USD 0,3% und sank im vorabendlichen Handel von 108,38 auf die107,75-Marke. Dennoch konnte der Dollar die meisten seiner vorausgegangenen Verluste zurückgewinnen, so dass er zu später Stunde, mithilfe positiverer Wirtschaftsdatenveröffentlichungen wieder auf die Füße kam. Diese setzten sich zusammen aus Daten über die Geschäftaktivität in der Region Chicago, die im Juli einen Zuwachs von 50,8, entgegen den Erwartungen, erreichte sowie der bestimmende Faktor Rohöl, dessen Termingeschäfte um mehr als $2 Dollar zurückgingen und ebenfalls eine Erholung des USD unterstützten.
Der zeitige Rückgang des USD von seinem jüngsten Momentum während der vorangegangenen Tage wurde durch die enttäuschenden Zahlen des Bruttoinlandsprodukt eingeleitet, das lediglich um 1,9% gestiegen war, verglichen mit einem vorherigen Anstieg um 2,4%. Dies führte zu der Annahme einer Herabsetzung der Zinssatzerhöhung durch die US-Notenbank. Die Zahlen machten auf die momentanen Märkte aufmerksam und steigerten die Besorgnis um die Verfassung eines der globalen Hauptwirtschaftssysteme.
Heute steht für den USD ein äußerst aktiver Handelstag an, da eine Menge Wirtschaftsdaten aus den USA erwartet werden. Eine der ersten Nachrichten bilden die Arbeitsmarktentwicklungen ADP Non-farm Employment Change, die erwartungsgemäß einen Verlust um 75.000 Arbeitsplätze gegenüber der vorausgegangenen Messung von 62.000 Arbeitsplätzen, ausweisen werden. Darüber hinaus wird die Arbeitslosenquote heute erwartet, die voraussichtlich von 5,5% im Vormonat auf 5,6% leicht ansteigen wird. Der ISM Manufacturing Index, der Einkaufsmanager-Indizes für den Industrie- und
den Dienstleistungsbereich, der den Aktivitätsgrad misst (Neue Aufträge, Produktion,
Lieferungen, Lagerbestände und Beschäftigung) soll sich ebenfalls reduzieren - von 50,2 auf 49,4. Allen Voraussagen nach, werden sich alle veröffentlichten Zahlen verschlechtern und könnten daher das USD-Momentum vergangener Nacht empfindlich treffen.
EUR
Der EUR zog gestern gegenüber dem USD wieder an. Das Währungskreuz testete seinen Handel über der 1,57-Marke. Sowohl enttäuschende Wirtschaftsdaten aus den USA als auch ein Rekordhoch der Inflationsrate von 4,1% in der Eurozone trugen im Wesentlichen zur Stärkung des EUR bei. Gegenüber dem JPY kletterte der EUR von 168,28 auf 168,56. Nachdem die EZB sich die Senkung der Zinssätze auf 2% zum Ziel gesetzt hatte, stellt sich nun bei einem derartigen Anstieg der Inflationsrate die Frage, ob dieses Vorhaben sich als eher ungünstig herausstellen könnte und die Zinssätze bis Jahresende bei 4,25% verbleiben sollten.
Trotz der anfänglichen Rally, verlor der EUR im weiteren Tagesverlauf an Boden und gab infolge Meldungen aus ungenannten Quellen der EZB nach, die darauf deuteten, dass die Zinssätze der Eurozone eine Obergrenze erreicht haben könnten, die dem EUR in ihrer Konsequenz schadet.
Vorausschauend werden die wichtigsten Nachrichten aus der Eurozone heute die deutschen Einzelhandelsumsätze sein, die ein starkes Indiz für das inländische Verbraucherverhalten der größten Wirtschaftlichkeit in der Eurozone darstellen. Diese werden bei -0,5% im Vergleich zu den vorausgegangenen 0,5% erwartet. Sollten sich diese Voraussagen als richtig erweisen, wird der heutige Tag dem EUR weitere Verluste bereiten. Darüber hinaus steht der Manufacturing Purchasing Manager's Index (PMI) auf dem Wirtschaftskalender, der den Aktivitätsgrad von Einkaufsmanagern in der verarbeitenden Industrie misst. Anleger sollten ihr Augenmerk auf den deutschen Einzelhandel und die Bewegungen des USD richten, die die Entwicklungen des EUR beeinflussen sollten.
JPY
Japans Yen hatte gegenüber seinen Währungsgegner gemischte Ergebnisse zu verzeichnen. Während jedes Währungskreuz unter dem Einfluss seiner lokalen Nachrichten stand, bestimmte der JPY seinen eigenen Trend nicht. Die Average Cash Earnings (durchschnittliches Nettoeinkommen) wurde gestern bei -0,6% festgesetzt, was 1,2% unter der vorherigen Messung lag. Einen weiteren veröffentlichten Indikator stellten die Housing Starts (Baubeginne) dar, die als maßgebliche Kennziffer für die wirtschaftliche Verfassung des Landes gelten und einen Rückgang von 16,7% im Vergleich zu den Bausausführungen im Monat Juni zu verzeichnen hatten.
Heute bleibt es in Japan erwartungsgemäß wirtschaftlich ruhig. Es werden keine Veröffentlichungen erwartet. Die Entwicklung des Yen wird wieder von den Tendenzen seiner Währungskontrahenten bestimmt werden. Da sowohl für USD als auch EUR heute Kursschwankungen erwartet werden, bekommen dies voraussichtlich auch die entsprechenden Kreuzkurse mit dem JPY zu spüren. Anleger sollten Nachrichten aus den USA und der Eurozone aufmerksam beobachten, die sich entscheidend auf den Yen auswirken werden.
Technical Analysis
EUR/USD
Nach einem starken Rückgang in den vergangenen Tagen, hat sich dieses Paar gestern wieder leicht erholt. Der Kreuzkurs wird wiederholt die 1,5600 anvisieren, während alle Indikatoren heute weiterhin rückwärtig bleiben. Wird diese Marke durchbrochen werden, könnte sich ein noch deutlicherer Aufwärtstrend abzeichnen.
GBP/USD
Der RSI und das Momentum der Tages-Chart sind negative geneigt und deuten darauf hin, dass noch Potential für den Abwärtstrend dieses Paares besteht. Dennoch scheint die 4-Stunden-Chart leicht zinsbullisch. Daher könnte eine gute Strategie auf kurze Sicht gesehen sein, bei Tiefständen zu kaufen, da die Tagestendenz eher rückwärtig ist.
USD/JPY
Auf der Tages-Chart bildet sich eine deutlich rückwärtige Handelsspanne heraus, in deren Mitte das Paar momentan schwankt. Alle Oszillatoren verdeutlichen ein Momentum, Tendenz fallend, während die Bollinger Bands auf der 4-Stunden-Chart sich verdichten und andeuten, dass eine weitere Abwärtsentwicklung bevorsteht. Der nächste Richtpreis könnte bei 107,00 liegen.
USD/CHF
Dieses Paar hat die Fibonacci-Schlüsselmarke von 1,0310 durchbrochen. Alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart weisen auf einen fortlaufenden Aufwärtstrend hin. Die Bollinger Bands der Stunden-Charts zeigen an, dass der Preis seine obere Grenze mittlerweile überwunden hat, was wiederum ein Anzeichen dafür ist, dass der momentane Trend sich fortsetzen sollte. Der neue Richtpreis könnte hier bei 1,0550 liegen.
Wild Card
Gold
Die äußerst präzise zinsbullische Handelsspanne wurde durchbrochen. Nun befindet sich das Gold inmitten eines sich rückwärtig korrigierenden Trends. Alle Oszillatoren der Tages-Chart deuten darauf hin, dass der Goldpreis weiterhin fallen wird. Somit bietet sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit, in einen viel versprechenden Abwärtstrend einzusteigen.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
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| Weekly Trend | ![]() |
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| Resistance | 1.5640 | 1.9910 | 108.45 | 1.0570 | 0.9410 | 0.7925 |
| 1.5620 | 1.9890 | 108.25 | 1.0550 | 0.9390 | 0.7905 | |
| 1.5590 | 1.9860 | 107.95 | 1.0520 | 0.9360 | 0.7875 | |
| Support | 1.5530 | 1.9800 | 107.35 | 1.0460 | 0.9330 | 0.7815 |
| 1.5500 | 1.9770 | 107.05 | 1.0430 | 0.9300 | 0.7785 | |
| 1.5480 | 1.9740 | 106.85 | 1.0410 | 0.9280 | 0.7765 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008-08-01 | 00:30 | AUD | TDMI Inflation Gauge | m/m | 0.5% | * | ![]() |
TDMI Inflation GaugeThe TD Securities Melbourne Institute (TDMI) Inflation Gauge measures the rate of inflation experienced by consumers when purchasing goods and services. The Melbourne Institute, in conjunction with TD Securities, releases this indicator monthly. This is a much more timely indicator then the official quarterly CPI. | |||||||
| 2008-08-01 | 06:00 | EUR | German Retail Sales | 0.5% | -0.5% | ![]() | |
German Retail SalesMeasures the value of sales at the retail level. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because Retail Sales make up a large portion of consumer spending, which is a major driver of the economy and has a sizable impact on GDP. Traders pay close attention to Retail Sales because it is usually the first significant indicator of the month that relates to consumer behavior and is susceptible to surprises. | |||||||
| 2008-08-01 | 06:30 | AUD | Index of Commodity Prices | y/y | 36.1% | - | ![]() |
Index of Commodity PricesMeasures the rate of inflation for commodities such as wheat, wool, rice, sugar, aluminum, copper, and gold. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. Commodities account for more than half the nation's export earnings, and exports make up roughly 20% of total domestic income, so inflation of commodity prices is a positive sign for the nation's exporters and the Trade Balance. THe index is priced in SDR terms. | |||||||
| 2008-08-01 | 08:00 | EUR | Manufacturing PMI (r) | 47.5 | 47.5 | ![]() | |
Manufacturing PMI (r)The Manufacturing Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the manufacturing sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||
| 2008-08-01 | 08:30 | GBP | Manufacturing PMI | 45.8 | 45.5 | ![]() | |
Manufacturing PMIThe Manufacturing Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the manufacturing sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||
| 2008-08-01 | 12:30 | USD | Nonfarm Employment Change | -62K | -75K | ![]() | |
Nonfarm Employment ChangeMeasures the number of new jobs created in the previous month, excluding the farming industry. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. The number of new jobs being created is one of the most important indicators of the economy's health because consumer spending, which is highly correlated with labor conditions, makes up a large portion of GDP. This report is the first of the month that relates to labor conditions, making it susceptible to big surprises. | |||||||
| 2008-08-01 | 12:30 | USD | Unemployment Rate | 5.5% | 5.6% | ![]() | |
Unemployment RateMeasures the percentage of the total work force that is unemployed and actively seeking employment. A falling trend has a positive effect on the nation's currency. Working people tend to spend more, and consumer spending is a major driver of the economy. However, unemployment usually draws little attention because traders view it as a lagging indicator. | |||||||
| 2008-08-01 | 12:30 | USD | Average Hourly Earnings | m/m | 0.3% | 0.3% | ![]() |
Average Hourly EarningsMeasures the rate of inflation found in the wages paid to nonfarm jobholders. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When businesses pay more for labor, they are likely to pass the higher costs to the consumer, so traders view wage inflation as a leading indicator of consumer inflation. | |||||||
| 2008-08-01 | 14:00 | USD | ISM Manufacturing Index | 50.2 | 49.8 | ![]() | |
ISM Manufacturing IndexThe Institute of Supply Management (ISM) Manufacturing Index measures the activity level of purchasing managers in the manufacturing sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||
| 2008-08-01 | 14:00 | USD | Construction Spending | m/m | 0.0% | -0.3% | ![]() |
Construction SpendingMeasures the monthly change in value of new construction projects | |||||||
| 2008-08-01 | 14:00 | USD | ISM Manufacturing Prices | 91.5 | * | ![]() | |
ISM Manufacturing PricesThe Institute of Supply Management (ISM) Manufacturing Prices measures the monthly inflation experienced by manufacturing organizations when purchasing materials and services. The ISM surveys 400 firms to produce this index | |||||||









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