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Monday, 21st Jul 2008ForexHint
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Economical News | Technical Analysis | Wild Card | Market Trend | Indicators

Der US-Dollar bleibt weiterhin unter Druck.

Economical News

USD

Wirft man einen Blick auf eine der Wochen-Charts der vergangenen Monate, so entsteht der Eindruck, dass die Marktentwicklungen der letzten Woche äußerst normal sind. Der Dollar beendete die vorangegangene Handelswoche gegenüber seinen Hauptwährungsrivalen geradezu unverändert, im Vergleich zum Wochenanfang. Genauer betrachtet, zeigt sich jedoch ein anderes Bild auf. Der US-Dollar hatte gegenüber dem EUR Rekordtiefen zu verzeichnen und durchbrach die 1,6035-Marke bevor er fast 200 Pips bis Wochenende zurück gewann. Dasselbe galt für das Paar USD/JPY: 106 zum Ende der Woche, bei vorangegangenen 103,80 Punkten. Auch der GBP trug zu den Kursschwankungen bei. Die Marktvolatilität der letzten Woche wurde durch einige Schlüsselereignissen hervorgerufen - am bemerkenswertesten der plötzliche Sturz der Ölpreise, der zur Mitte der Woche stattfand. Am Dienstag nachmittag wurde Light Sweet Crude Oil bei $146 pro Barrel verkauft und das EUR/USD-Paar brach alle Rekorde mit über 1,60. Am Ende des Tages fielen die Ölpreise um mehr als $10 pro Barrel und der EUR/USD wurde wieder innerhalb der 1,58-Marke gehandelt. Die Aussage von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke vor dem Bankenausschuss des US-Senats und die zeitgleiche Wirtschaftsansprache von US-Päsident George W. Bush drückten die Rohölpreise und brachten dem US-Dollar einen Aufwärtstrend, der sich bis zum Wochenende fortsetzte. Zum Wochenabschluss am Freitag, hatte der US-Dollar gegenüber der Vorwoche wieder an Boden gewonnen und das Rohöl fast $20 seines Preises verloren.

Diese Woche sollte mindestens genauso interessant werden, Anleger spekulieren, ob die USA es tatsächlich aus ihrem „Konjunkturrückgang“ der letzten Zeit heraus geschafft haben. Wie bereits in der Vergangenheit erlebt, könnte ein zinsbullischer Trend des Dollars über die Voraussagen grundlegender sowie technischer Daten hinausgehen, in der Regel aufgrund von Erwartungen seitens der Anleger, dass der Dollar sich stets erholen würde. Auf der Grundlage enttäuschender Zahlen der Wohnungsbau- sowie Kreditmärkte bleibt es jedoch schwierig, eine folgerechte positive Entwicklung des Dollars zu bestimmen.

In dieser Woche bleibt der Dollar bis zum Donnerstag sowie Freitag fern von bedeutungsvollen und marktbestimmenden Veröffentlichungen. Zum Ende der Woche werden dann die Arbeitslosenanträge, die Verkäufe bestehender Häuser (Existing Home Sales), Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders) und Neubauverkäufe (New Home Sales) erwartet. Diese Zahlen werden nahezu sicher zur Volatilität des Marktes beitragen. Jeglicher positiver Wert sollte umso mehr marktumfassende Dollar-Aufwendungen entfachen. Am heutigen Tag werden für den US-Dollar, bis auf den Leading-Index, keine Veröffentlichungen erwartet. Erst morgen werden Finanzminister Henry Paulson und der Notenbank-Präsident von Philadelphia Charles Plosser eine Rede halten. Es kann davon ausgegangen werden, dass es auf den Märkten heute ruhig bleibt und eher geringe Marktentwicklungen sich abzeichnen werden.

EUR

Der Euro beginnt, die Auswirkungen seiner Rekordhöhen mit anschließenden starken Rückfällen gegenüber seinen Hauptwährungsrivalen zu spüren. Die Währung der 15 Nationen setzte vergangene Woche neue Höhen gegenüber dem USD und dem JPY, jedoch ohne Gewinne, da er nach kürzester Zeit bereits wieder über 200, bzw. 400 Punkte verlor, um dann schwankendem Handel bis zum Wochenende ausgesetzt zu sein. Hier besteht das Problem, dass zu dem ohnehin geringen Verbrauchervertrauen auch schlechte Export-, Herstellungs- sowie Produktionszahlen dem EUR einen momentanen Hieb verpassen. Die Exportkosten für Produktionsteile und Arbeit sind im Vergleich zu anderen stark exportierenden Nationen wie den USA und Japan dramatisch angestiegen, was zum größten Teil auf die inflationäre Währung der Eurozone zurückzuführen ist. Die Zahlen der ZEW-Konjunkturerwartungen sowie die der deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen verdeutlichten beide, dass die Erhöhung der Zinssätze und die hohen Kosten des EUR, den meisten wirtschaftlich solventen Nationen innerhalb der Eurozone einen Schlag versetzt haben. Dies wirkt sich auf gleiche Weise im Gegenzug auf die gesamte Eurozone aus. Der überwiegende Teil der vorwöchentlichen Entwicklungen gegenüber dem USD und dem JPY, die diese Rekordzahlen erbrachten, sind eher auf negativen Daten aus den USA sowie auf die globalen Aktienmärkten, als auf tatsächliche durch den EUR entstandene Bewegung zurückzuführen.

In der bevorstehenden Woche könnten die anstehenden Veröffentlichungen für die Eurozone den Abwärtstrend des EUR vorantreiben: Erwartet werden die französischen Verbraucherausgaben, der deutsche Business Expectations Index sowie die PMI-Daten (Product Manufacturing Information). Des Weiteren werden sowohl Deutschland als auch Frankreich einige wichtige Zahlen herausgeben, die den EUR voraussichtlich wieder enttäuschen werden.

Der EUR bleibt heute abwesend vom wirtschaftlichen Terminkalender. Anleger werden zur Bestimmung der EUR-Entwicklungen ihr Augenmerk auf die Aktienmärkte und die Rohölpreise als Indikatoren richten müssen.

JPY

Japan scheint aus seiner letztlich entstandenen prekären Position nicht heraus zu kommen, insbesondere nachdem schlechte lokale Wirtschaftsdaten zu den bereits bestehenden Bedenken in Hinsicht auf die ohnehin empfindlichen inflationären Probleme des Landes beitragen. Dennoch stieg der JPY innerhalb seiner Kreuze überwiegend als Antwort auf den Anstieg an den US-Aktienmärkten während der zweiten vergangenen Wochenhälfte an. Der JPY hatte ebenfalls starke Kursschwankungen zu verzeichnen, als die Entwicklungen der Rohölpreise an den Aktienmärkten verrückt spielten. Gegenüber dem USD und dem EUR bildeten sich für die japanische Währung Schwankungen bis über 200 Punkte in der vergangenen Woche heraus, bevor der JPY bei einstelligen Höhen der Vorwoche schloss. Die Veröffentlichung der Meeting Minutes der BoJ verdeutlichen, dass Japan einem noch riskanterem Wachstumsrückgang als inflationären Problemen entgegensieht.

Diese Woche wird Japan einige Indikatoren für den Wirtschaftskalender bereitstellen, die erwartungsgemäß zur Volatilität des JPY beitragen werden. Der Tokio Kern-Verbraucherpreisindex (Core CPI), der nationale CPI sowie der CSPI werden voraussichtlich kleine Zugewinne verzeichnen. Jede fallende Entwicklung des USD oder EUR kann Auslöser für einen dringend benötigten Punktanstieg des JPY sein.

Am heutigen Handelstag feiern die Japaner den Tag der Marine (Marine Day) und die örtlichen Märkte werden geschlossen sein. Anleger sollten gut auf die Paare USD/JPY, EUR/JPY und GBP/JPY achten. Für diese drei Paare werden sich diese Woche so einige Entwicklungen ergeben.

Technical Analysis

EUR/USD

Die tendenzlose enge Handelsspanne dieses Paares setzt sich weiterhin fort und ergibt keine Anzeichen einer Entwicklungsneigung. Nachdem es bislang überwiegend Kursschwankungen unterlag, scheint sich das EUR/USD-Paar nun mit abnehmender Volatilität um die 1,5850-Marke zu konsolidieren. Obwohl immer noch viel positives Momentum besteht, geben die Indikatoren eher gemischte Signale aus. Anleger sollten auf deutlichere Signale der Stunden-Charts warten, bevor sie diesem Markt heute beitreten.

GBP/USD

Die Bollinger Bands erweitern sich mit dem Hinweis auf eine verstärkte Volatilität, während sowohl die Stunden- als auch die Tages-Chart einen Abwärtstrend verdeutlichen. Dieses Paar befindet sich, wie auf der 4-Stunden-Chart deutlich zu erkennen, nach wie vor in einer anhaltend rückwärtigen Handelsspanne. Hier scheint die bevorzugte Strategie immer noch Verkaufen zu lauten.

USD/JPY

Dieses Paar wird nach wie vor innerhalb einer zinsbullischen Spanne gehandelt, während die Ausrichtung dabei nicht eindeutig ist. Bislang ist kein maßgeblicher Durchbruch in keine der beiden Richtungen erfolgt. Trotzdem lässt sich ein Fingerzeig in Form eines Kreuzes des 4-Stunden-Slow Stochastic erkennen. Die Bollinger Bands auf der Stunden-Chart ziehen an und verdeutlichen, das ein Durchbruch näher rückt. Für heute könnte es empfehlenswert sein, mit engen Stopps zu verkaufen.

USD/CHF

Der gehandelte Kursbereich dieses Paares setzt sich weiter fort - allerdings ohne deutliche Bewegungsrichtung. Die Tages-Chart ergibt gemischte Signale und schwankt überwiegend in neutralem Territorium. Die Stunden-Charts zeigen ein gemäßigtes abfallendes Momentum. Für den heutigen Tag könnte eine gute Strategie lauten: Mit sehr eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

Wild Card

CHF/JPY

Dieses Paar, was versucht hatte, seinen zinsbullischen Trend stark zu korrigieren, wird mittlerweile um die 104,50 gehandelt. Die deutlich abfallende Handelsspanne, die sich an ihrem Höhepunkt befindet sowie das stark abfallende Kreuz des Slow Stochastic weisen auf gute Verkaufsmöglichkeiten hin. Forex

Market Trend

  EUR/USD GBP/USD USD/JPY USD/CHF AUD/USD EUR/GBP
Daily Trend up down down down up up
Weekly Trend down down up down up up
Resistance 1.6050 2.0030 107.60 1.0290 0.9825 0.8035
1.6030 2.0010 107.40 1.0270 0.9805 0.8015
1.6000 1.9980 107.10 1.0240 0.9785 0.7985
Support 1.5840 1.9920 106.50 1.0180 0.9725 0.7925
1.5810 1.9890 106.20 1.0150 0.9695 0.7895
1.5790 1.9870 106.00 1.0130 0.9675 0.7815

Indicators

DateTime GMT$€£¥EventPeriodPrev.ForecastImp
2008-07-2101:30AUD

PPI[?]

q/q1.9%1.6%5

PPI

The Producer Price Index (PPI) measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by manufacturers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When manufactures pay more for goods and services, they are likely to pass the higher costs to the consumer, so PPI is thought to be a leading indicator of consumer inflation. PPI is highly regarded, and at extremes will have a market impact equal to that of its CPI counterpart.

2008-07-2101:30AUD

New Motor Vehicle Sales m/m[?]

1.5%*3

New Motor Vehicle Sales m/m

Measures the unit sales for new vehicles. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because demand for vehicles, as with other expensive durable goods, has historically been a leading indicator of trends in overall consumer spending. Vehicle sales accounting for roughly 25% of total retail sales.

2008-07-2103:00NZD

Credit Card Spending[?]

y/y5.9%*1

Credit Card Spending

Measures the total credit card expenditures for brand name credit cards. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because consumer spending is a major driver of the economy, accounting for about two-thirds of GDP.

2008-07-2107:15CHF

PPI[?]

m/m1.2%*3

PPI

The Producer Price Index (PPI) measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by manufacturers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When manufactures pay more for goods and services, they are likely to pass the higher costs to the consumer, so PPI is thought to be a leading indicator of consumer inflation. PPI is highly regarded, and at extremes will have a market impact equal to that of its CPI counterpart.

2008-07-2114:00USD

Leading Index[?]

m/m0.1%-0.1%2

Leading Index

Measures overall economic health by combining ten leading indicators including average weekly hours, new orders, consumer expectations, housing permits, stock prices, and interest rate spreads. The index is published monthly by The Conference Board, a leading private US research group, but traders tend to pay little attention because the components that make up the index are reported at an earlier date.

2008-07-2123:50JPY

All Industries Activity Index[?]

m/m0.8%*1

All Industries Activity Index

Measures the change in spending for goods and services. This indicator is similar to the Tertiary Industry Activity Index released a few days prior, but it adds data from the primary sector, including fishing, farming, forestry, mining, and manufacturing.

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