Wird der EUR/USD die 1.600-Marke durchbrechen?
Economical News
USD
Es scheint, als wenn die Probleme des US-Wohnungswesens gerade erst begonnen haben: An der Wall Street setzen sich die Kurseinbrüche in der neuen Woche fort, nachdem Anleger am Montag darüber besorgt waren, dass auch die für die US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac angedachten Unterstützungshilfen, weitere Probleme der Finanzmärkte nicht abwenden werden können. Die Sorge um Fannie Mae und Freddie Mac führten zu Kursschwankungen, in denen der Dow Jones zum ersten Mal in ungefähr zwei Jahren bis unter die 11.000 Punkte-Marke abfiel.
Diese neueste Besorgnis der Investoren hinsichtlich des Kreditgewerbes fällt in eine Woche, in der viele Finanzgrößen ihre Quartalsberichte veröffentlichen werden und so einige werden vermutlich beträchtliche Abschreibungen misslungener Hypothekenschulden beinhalten. Unter Berücksichtigung dieser Angaben und den am Donnerstag anstehenden Daten des US-Wohnungswesens, kann man durchaus davon ausgehen, dass die US-Zahlen für Baugenehmigungen und Baubeginne sich verschlechtern und sehr viel tiefer als prognostiziert schließen werden.
Der US-Dollar verzeichnete am gestrigen Handelstag gemischte Ergebnisse gegenüber seinen Hauptwährungsgegnern, da durch das Ausbleiben jedweder wesentlicher Daten, die Entwicklung des US-Dollars in den Händen der Marktspekulanten lag. Der EUR/USD fiel innerhalb kurzer Zeit von 1.5961 auf 1.5864, nachdem US-Finanzminister Henry Paulson einen „Rettungsplan“ vorstellte, der strengere Hypothekenregelungen für die scheiternden US-Hypotheken-Giganten Freddie Mac und Fannie Mae vorsieht. Lange benötigte der US-Dollar nicht, um einzubrechen, nachdem auch die US-amerikanischen Aktienmärkte angesichts der schlechten wirtschaftlichen Aussichten nachgaben, so dass der EUR/USD am gestrigen Tag gerade über 1.59 notierte.
Die neue US-Notenbank-Regelung der Hypothekenkreditgeschäfte soll Kreditgeber dazu zwingen, zu überprüfen, ob ihre Kreditnehmer in der Lage sind, die in Anspruch genommenen Darlehen zurückzuzahlen. Des Weiteren soll die Anzahl der kreditwürdigen Bürger im Allgemeinen begrenzt werden. Dieser Schritt wurde bereits kurz nach der Befugniserweiterung der US-Notenbank zur Überwachung eines größeren Spektrums der US-Wirtschaft getätigt. Für viele Analysten gilt: Die Erholung des US-Dollars hängt davon ab, ob die Maßnahmen der US-Notenbank dazu ausreichen, die besorgten Anleger in Bezug auf den schlechten Zustand der größten Kreditunternehmen des Landes zu beruhigen. Jegliche Verbesserung von Kredit-Spreads und Kreditanteilen könnte den Dollar wieder stärken.
Der heutige Tag könnte entscheidend für die Einordnung der kurzfristigen Entwicklung des US-Dollar sein, da eine Reihe verschiedener Daten aus den USA erwartet wird. Kern-Einzelhandelsumsätze sowie Gesamt-Einzelhandelsumsätze werden sich voraussichtlich ein wenig erhöhen, was zeigt, dass das Verbrauchervertrauen der US-Bürger noch nicht in Gänze gebrochen ist. Die erwartete 1%ige Steigerung der Kern-Einzelhandelsumsätze und die 0,5%ige Erhöhung der Gesamt-Einzelhandelsumsätze wird verdeutlichen, dass, trotz steigender Energiepreise und einem schwankenden Kredit- und Wohnungswesensektors, weiterhin Steuernachlässe gezahlt werden. Der heutige Erzeugerpreisindex scheint unverändert zu bleiben und könnte zu einer positiven Bewegung des US-Dollars beitragen. Dennoch werden diese Ergebnisse wahrscheinlich von der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke überschattet. Bernanke wird vor den Ausschüssen für Bankwesen, Wohnungswesen und Stadtentwicklung des US-Senats sprechen. Von Bernanke wird unverändert eine zinsbullische Stellungnahme und Redekunst erwartet. Voraussichtlich wird er jedoch in Hinsicht auf die US-Wirtschaftslage auf dem Prüfstand stehen und erklären müssen, ob die geplanten Schritte, Freddie und Fannie aus der Klemme zu helfen, die US-Wirtschaft tatsächlich unterstützen werden. Es ist davon auszugehen, dass Bernankes Rede wieder einmal zu einer hohen Volatilität der Devisenmärkte am heutigen Handelstag führen wird.
EUR
Der EUR beendete den gestrigen Handelstag mit gemischten Ergebnissen, nachdem er zur Tageshälfte seine rückwärtigen Tendenzen gegenüber den Hauptwährungsgegnern überwunden hatte. Schlechte Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und der „Rettungsplan“ der US-Notenbank zur Wiederherstellung des Anlegervertrauens trug immens dazu bei, die Entwicklungstendenz der 15-Nationen-Währung zu bestimmen.
Die einzigen veröffentlichten Wirtschaftszahlen aus der Eurozone, waren gestern die Industrieproduktionen, die um 1,9% von April auf Mai, im Vergleich zum Vorjahresstand, fielen. Dieses Ergebnis war jedoch nicht überraschend, da sich bereits seit einiger Zeit ein Rückgang der Wirtschaftlichkeit in der Eurozone abzeichnet. Der gestrige Sturz, der stärkste innerhalb der letzten 20 Jahre, verdeutlichte dieses nach wie vor bestehende Problem. Seit 2007 sanken die Produktionen von Gebrauchsgütern um 5,2% sowie von Verbrauchsgütern um 3,2%, was zu einer Abnahme der Industrieproduktionszahlen führt. Die EZB wird das Tauziehen in Hinsicht auf die Inflationssorgen und Gesamtproduktionszahlen fortsetzen, seitdem die hohen Währungskurse mehr und mehr Aspekte der EU-Wirtschaft beeinflussen.
Für heute steht auf dem Wirtschaftskalender der Eurozone die Veröffentlichung der Deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen an. Dieser Indikator misst die Erwartungen institutioneller Investoren und spiegelt dabei im Besonderen den Anteil an optimistischen und pessimistischen Anlegern wider. Der Indikator wird wahrscheinlich und vor dem Hintergrund pessimistischer Erwartungen, aufgrund von Zinserhöhungen und dürftigen Wirtschaftsdaten seitens Deutschlands sowie der restlichen Eurozone, auf die Marke von -55,5 sinken. Außerdem stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen der gesamten Eurozone an, die ebenfalls negativ ausfallen, über 3 Punkte verlieren und auf -56,0 sinken sollten. Obwohl die Aussichten des US-Dollars durchaus schlechter sind, könnte auch der EUR heute, aufgrund negativer Veröffentlichungen, fallende Tendenzen gegenüber den anderen Währungen erleben. Während das EUR/USD-Paar nächste Höhen anvisiert, könnte die psychologische Marke von 1,60 in Kombination mit positiven US-Daten das Paar davon abhalten, neue Höhen zu erreichen.
JPY
Am gestrigen Handelstag verzeichnete der Yen schwankende Tendenzen gegenüber den meisten seiner Währungsgegner. Während andere Währungen dazu gewannen, wie z. B. der EUR, fiel der JPY gegenüber dem US-Dollar, nach der Veröffentlichung des „Rettungsplans“ der US-Notenbank. Nach wie vor ist Japans Besorgnis hinsichtlich Wirtschaft und Währung hoch, während sich Wirtschaftswachstum sowie Verbrauchervertrauen parallel verschlechtert.
Heute ist eine Pressekonferenz der Bank of Japan (BoJ) angesetzt, die erwartungsgemäß eine besorgte Stimmung vermitteln wird. Die BoJ belässt die Japanische Zinsrate am frühen Morgen unverändert bei 0,50% und der erwartete Monatsbericht wird voraussichtlich eine degradierte Aussicht auf die Wirtschaftsentwicklungen vorweisen. Der JPY wird momentan auf sehr dünnem Eis gehandelt. Dafür verantwortlich zeichnen steigende Rohölpreise und die Krise der Kreditmärkte. Jüngste Wirtschaftsdaten Japans deuten darauf hin, dass die japanische Wirtschaft einen Konjunkturabschwung beginnt und die BoJ hat zur Zeit keine Möglichkeit, den asiatischen Giganten aus dieser Lage herauszureißen.
Für heute wird eine Reihe von Veröffentlichungen aus Japans Wirtschaft erwartet. Wie zuvor erwähnt, bleibt die Overnight Call Rate unverändert bei 0,5%, während auf den BoJ-Monatsbericht und die BoJ-Pressekonferenz gewartet wird. Händler sollten die heutigen Nachrichten besonders aufmerksam verfolgen, da die Veröffentlichungen mehr Volatilität als normalerweise für den JPY erzeugen werden. Am wichtigsten sei es, die Entwicklungen des Dow Jones zu beobachten, da dieser Index oft einen primären Katalysator für die Tendenzen des JPY darstellte.
Technical Analysis
EUR/USD
Dieses Paar bewegt sich gerade in der Mitte eines starken Aufwärtstrends und prüft täglich neue Höhen. Der äußerst wichtige Widerstand der Schlüsselmarke 1,5930 wurde durchbrochen und das Paar wird seinen zinsbullischen Trend voraussichtlich fortsetzen. Der nächste Richtpreis könnte um die 1,6000 liegen.
GBP/USD
Bei diesem Paar lässt sich die Bildung einer sehr genauen zinsbullischen Handelsspanne auf der 4-Stunden-Chart erkennen und das GBP/USD-Paar bewegt sich an deren oberen Grenze entlang. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart weist noch weiteres Potential auf. Kaufen könnte hier die beste Strategie für heute sein.
USD/JPY
Die 4-Stunden-Chart zeigt an, dass dieses Paar nach wie vor innerhalb seines tendenziell fallenden Handelsspanne schwankt. Für den RSI zeigt sich jedoch auf der Stunden-Chart ein Kreuz bei 30, was darauf hindeutet, dass der Markt „überverkauft“ ist. Der Slow Stochastic weist ebenfalls ein neues zinsbullisches Kreuz auf, was auf einen bevorstehenden zinsbullischen Trend schließen lässt. Kaufen mit engen Stopps scheint vorzugsweise richtig zu sein.
USD/CHF
Die 4-Stunden-Chart zeigt, dass die tendenziell fallende Handelsspanne unberührt bleibt, da dieses Paar mittlerweile in deren Mitte schwankt. Sowohl der RSI als auch der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart deuten in Richtung Abwärtstrend, ohne ein Anzeichen von Verbesserung. Eine gute Strategie für heute könnte lauten: Verkaufen.
Wild Card
NZD/USD
Die Tages-Chart deutet an, dass sich dieses Paar inmitten einer starken zinsbullischen Verbesserung befindet. Alle Oszillatoren sind nach oben gerichtet und lassen auf ein kräftiges zinsbullisches Momentum schließen. Hier bietet sich Forex -Händlern eine gute Handelsgelegenheit, einem starken Trend beizutreten, der noch viel Potenzial hat.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
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| Weekly Trend | ![]() |
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| Resistance | 1.6020 | 2.0070 | 106.77 | 102.30 | 0.9830 | 0.8060 |
| 1.6000 | 2.0050 | 106.52 | 102.10 | 0.9810 | 0.8037 | |
| 1.5970 | 2.0020 | 106.20 | 101.80 | 0.9780 | 0.8007 | |
| Support | 1.5900 | 1.9950 | 105.49 | 101.50 | 0.9750 | 0.7977 |
| 1.5870 | 1.9920 | 105.20 | 101.20 | 0.9720 | 0.7957 | |
| 1.5850 | 1.9900 | 105.00 | 101.00 | 0.9700 | 0.7935 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008-07-15 | 00:00 | JPY | Overnight Call Rate | 0.50% | 0.50% | ![]() | |
Overnight Call RateMeasures Interest rate at which the BOJ rediscounts bills or extends loans to financial institutions; Usual Effect Actual > Forecast = Good for currency; Frequency Variable, about 14 times per year; FF Notes The rate shift is often priced in the market so it tends to be overshadowed by the BOJ Press Conference held a few hours later; Acronyms Bank of Japan (BOJ); Also Called Interest Rates; Why Traders Care Short term interest rates are the paramount factor in currency valuation - traders look at most other indicators merely to predict how rates will change in the future; Derived Via The 9 members of the BOJ Monetary Policy Committee come to a consensus on where to set the rate; | |||||||
| 2008-07-15 | 00:00 | JPY | BOJ Press Conference | * | * | ![]() | |
BOJ Press ConferenceSpeaker BOJ Governor; Usual Effect More hawkish than expected = Good for currency; Frequency Variable, about 14 times per year; Acronyms Bank of Japan (BOJ); Also Called Interest Rate Statement; Why Traders Care It's one of the primary methods the BOJ uses to communicate with investors regarding monetary policy. It covers the factors that affected the most recent interest rate decision, the overall economic outlook, inflation, and clues regarding future monetary policy; | |||||||
| 2008-07-15 | 01:30 | AUD | RBA Meeting Minutes | * | * | ![]() | |
RBA Meeting MinutesThe Reserve Bank of Australia (RBA) Meeting Minutes are a detailed record of the committee's interest rate meeting held about two weeks earlier. The minutes provide detailed insights regarding the RBA's stance on monetary policy, so traders carefully comb them for clues regarding future interest rate shifts. | |||||||
| 2008-07-15 | 06:00 | JPY | BOJ Monthly Report | * | * | ![]() | |
BOJ Monthly ReportThe Bank of Japan (BOJ) Monthly Report provides a summary of the current economic climate from the Bank's viewpoint, including growth, inflation, exports, and interest rates. The report is based on data available at the time of the last Monetary Policy Meeting. | |||||||
| 2008-07-15 | 08:30 | GBP | CPI | y/y | 3.3% | 3.6% | ![]() |
CPIThe Consumer Price Index (CPI) measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by consumers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. The primary objective of the central bank is to achieve price stability; when inflation rises above an annualized rate of approximately 2%, they will respond by raising interest rates to bring prices down. Higher interest rates attract foreign investment, thus increasing demand for the nation's currency. CPI is one of the most closely watched indicators and will usually have a high impact upon release. | |||||||
| 2008-07-15 | 08:30 | GBP | Core CPI | y/y | 1.5% | 1.5% | ![]() |
Core CPIDerivative of the Consumer Price Index (CPI) that excludes the volatile Food, Energy, Alcohol and Tobacco items. CPI with the exclusion of these volatile components is thought to be a better indicator of the underlying inflation trend and the central bank uses it as their primary inflation gauge, aiming to keep it at an annualized rate of 2%. | |||||||
| 2008-07-15 | 08:30 | GBP | RPI | y/y | 4.3% | 4.3% | ![]() |
RPIThe Retail Price Index (RPI) measures the rate of inflation experienced by consumers when purchasing goods and services. RPI differs from CPI in that it only measures goods and services bought for the purpose of consumption by the vast majority of households. | |||||||
| 2008-07-15 | 08:30 | GBP | MPC Member Sentance Speaks | * | * | ![]() | |
MPC Member Sentance SpeaksBOE MPC members vote on where to set the nation's key interest rates and their public engagements are often used to drop subtle clues regarding future monetary policy. | |||||||
| 2008-07-15 | 09:00 | EUR | German ZEW Economic Sentiment | -52.4 | -55.5 | ![]() | |
German ZEW Economic SentimentZentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Economic Sentiment measures institutional investor sentiment. The monthly indicator reflects the difference between the share of investors that are optimistic and the share of investors that are pessimistic. For example, if 30% of participants expect the economic situation to improve within the next six months, 30% expect no change and 40% expect the economic situation to deteriorate, the ZEW Indicator of Economic Sentiment would take a value of -10. Thus, a positive number means that the share of optimists outweighs the share of pessimists. | |||||||
| 2008-07-15 | 09:00 | EUR | ZEW Economic Sentiment | -52.7 | -56.0 | ![]() | |
ZEW Economic SentimentZentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Economic Sentiment measures institutional investor sentiment. The monthly indicator reflects the difference between the share of investors that are optimistic and the share of investors that are pessimistic. For example, if 30% of participants expect the economic situation to improve within the next six months, 30% expect no change and 40% expect the economic situation to deteriorate, the ZEW Indicator of Economic Sentiment would take a value of -10. Thus, a positive number means that the share of optimists outweighs the share of pessimists. | |||||||
| 2008-07-15 | 12:30 | CAD | New Motor Vehicle Sales m/m | -2.6% | 0.0% | ![]() | |
New Motor Vehicle Sales m/mMeasures the unit sales for new vehicles. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because demand for vehicles, as with other expensive durable goods, has historically been a leading indicator of trends in overall consumer spending. Vehicle sales accounting for roughly 25% of total retail sales. | |||||||
| 2008-07-15 | 12:30 | USD | Core Retail Sales | m/m | 1.2% | 0.9% | ![]() |
Core Retail SalesDerivative of Retail Sales that excludes the Automobile Sales component. Automobile Sales make up roughly 25% of Retail Sales, but they can be very volatile from month to month and can distort the picture. Retail Sales with the exclusion of this volatile component is thought to be a better indicator of the underlying trend in consumer spending. | |||||||
| 2008-07-15 | 12:30 | USD | PPI | m/m | 1.4% | 1.3% | ![]() |
PPIThe Producer Price Index (PPI) measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by manufacturers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When manufactures pay more for goods and services, they are likely to pass the higher costs to the consumer, so PPI is thought to be a leading indicator of consumer inflation. PPI is highly regarded, and at extremes will have a market impact equal to that of its CPI counterpart. | |||||||
| 2008-07-15 | 12:30 | USD | Retail Sales | m/m | 1.0% | 0.4% | ![]() |
Retail SalesMeasures the value of sales at the retail level. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because Retail Sales make up a large portion of consumer spending, which is a major driver of the economy and has a sizable impact on GDP. Traders pay close attention to Retail Sales because it is usually the first significant indicator of the month that relates to consumer behavior and is susceptible to surprises. | |||||||
| 2008-07-15 | 12:30 | USD | Core PPI | m/m | 0.2% | 0.3% | ![]() |
Core PPIDerivative of the Producer Price Index (PPI) that excludes the Food and Energy items. Although Food and Energy can be very volatile from month to month, they play an important role in pass-through inflation. Therefore Core PPI usually has less impact than the overall PPI. | |||||||
| 2008-07-15 | 12:30 | USD | Empire State Manufacturing Index | -8.7 | -7.7 | ![]() | |
Empire State Manufacturing IndexMeasures the level of a diffusion index based on surveyed manufacturers in New York state. It's a leading indicator of economic health - businesses react quickly to economic conditions, and their sentiment is an early signal of future economic activity such as spending, hiring, and investment. | |||||||
| 2008-07-15 | 13:00 | CAD | BOC Rate Statement | * | * | ![]() | |
BOC Rate StatementIt's the primary tool the Bank of Canada uses to communicate with investors about monetary policy. It contains the outcome of their decision on interest rates and commentary about the economic conditions that influenced their decision. Most importantly, it projects the economic outlook and offers clues on the outcome of future rate decisions. | |||||||
| 2008-07-15 | 13:00 | CAD | Overnight Rate | 3.00% | 3.00% | ![]() | |
Overnight RateMeasures the interest rate at which major financial institutions borrow and lend overnight funds among themselves. Short term interest rates are the paramount factor in currency valuation - traders look at most other indicators merely to predict how rates will change in the future. | |||||||
| 2008-07-15 | 14:00 | USD | Fed Chairman Bernanke Testifies | * | * | ![]() | |
Fed Chairman Bernanke TestifiesThe testimony usually comes in two parts: first he reads a prepared statement (a text version is made available on the Fed's website at the start), then the committee will hold a question and answer session. Since the questions are not known beforehand they can make for some unscripted moments that lead to heavy market volatility. As head of the central bank, which controls short term interest rates, he has more influence over the nation's currency value than any other person. Traders scrutinize his public engagements as they are often used to drop subtle clues regarding future monetary policy. | |||||||
| 2008-07-15 | 14:00 | USD | Business Inventories | m/m | 0.5% | 0.5% | ![]() |
Business InventoriesMeasures the value of goods held by manufacturers, wholesalers, and retailers. A falling trend has a positive effect on the nation's currency because retailers order more goods when they have depleted inventories. This creates more business for the wholesales, who in turn increase their orders to manufacturers. | |||||||
| 2008-07-15 | 14:00 | USD | IBD/TIPP Economic Optimism | 37.4 | 36.8 | ![]() | |
IBD/TIPP Economic OptimismThe Investor's Business Daily (IBD) TechnoMetrica Institute of Policy and Politics (TIPP) Economic Optimism Index measures the mood of consumers in regard to economic conditions. The reading is derived from a monthly survey where 900 nationwide adults evaluate their "six-month economic outlook," "personal financial outlook," and their "confidence in federal economic policies." Index readings above 50 indicate optimism; below 50 indicates pessimism. When consumers are optimistic they tend to purchase more goods and services, which stimulates the economy. | |||||||
| 2008-07-15 | 15:30 | USD | Treasury Secretary Paulson Speaks | * | * | ![]() | |
Treasury Secretary Paulson SpeaksUS Treasury Secretary Henry Paulson will hold a press conference with French Finance Minister Christine Lagarde, in Paris. | |||||||
| 2008-07-15 | 23:50 | JPY | Tertiary Industry Activity Index | m/m | 1.8% | 0.0% | ![]() |
Tertiary Industry Activity IndexMeasures the change in spending for services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because about half of the nation's workers are employed in the service industry. Strong spending in the services sector not only signals higher employment rates, but can also be a sign of strong consumer spending in the future. | |||||||









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