Hohe Volatilität für den USD in dieser Woche.
Economical News
USD
Während der vergangenen Woche durchlief der Kurs des Dollars einen recht volatilen Handel und endete mit scharf fallender Tendenz.
Die letzte Woche begann für den USD unter widrigen Umständen, da der Pending Home Sales Index (ausstehende Hausverkäufe) im Mai um 4,7% fiel. In der Folge trugen eine Reihe positiver Wirtschaftsdaten jedoch zur Volatilität des Dollar bei. Die US Arbeitslosenansprüche fielen von 404.000 auf 346.000. Die US Handelsbilanz verzeichnete einen 1,2%igen Abfall von -60,5 Mrd. auf -59,8 Mrd. Das vorläufige Verbraucher Sentiment der Universität von Michigan stieg im Juni ein wenig an, und zwar von 56,4 auf 56,6 Anfang Juli, und beendete damit einen 5-monatigen stetigen Abfall. Am Freitag jedoch führten die schlechten Nachrichten bezüglich der Stabilität der zwei US-Hypotheken-Riesen Freddie Mac und Fannie Mae zu scharf fallender Tendenz für den US-Dollar. Zu diesen Sorgen kam auch noch die Weigerung der US-Notenbank bis dato den Leitzins zu erhöhen, was die fallende Kurstendenz zusätzlich unterstützte.
Diese Woche wird uns wieder viele finanzielle Indikatoren bringen, über die Forex-Händler auf gar keinen Fall hinwegsehen sollten. Am Dienstag werden der Absatz des US-Einzelhandels, Kern-Einzelhandelsverkäufe und der Erzeugerpreisindex veröffentlicht, und von allen wird erwartet, dass sich beunruhigende Daten für die US-Wirtschaft zeigen werden. Am Mittwoch ist ein weiteres Datenbündel fällig. Vom US-Verbraucherindex wird erwartet, dass er auf dem gegenwärtigen Stand bleiben wird, wohingegen der Bericht des TIC Net Long-Term Transactions Index wahrscheinlich einen steilen Abrutsch hinnehmen muss. Diese Woche haben Händler die ausgezeichnete Gelegenheit, erhebliche Gewinne verzeichnen zu können, da es so aussieht, als würde es zu einer außerordentlich interessanten Woche für den US-Dollar kommen.
EUR
Während der vergangenen Woche verzeichnete der Kurs des EUR steigende Tendenz gegenüber den meisten seinen Haupt-Währungsrivalen, mit Kursanstiegen im Vergleich zum USD, dem JPY und dem GBP.
Diese Zunahmen des EUR geschahen obwohl letzte Woche so gut wie keine, den Markt bewegenden Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone veröffentlicht wurden. Die einzigen wichtigen finanziellen Indikatoren waren die Zahlen für französische Industrieproduktionen, die im Mai gegenüber April um 2,6% fielen, sowie ein Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) am Dienstag. In dem Bericht steht, dass die Währung der Euro-Zone großer Nachfrage von Öl produzierenden Ländern unterliegt, was zu einem weiteren Anstieg der Inflation führt. Demzufolge hält der EZB-Rat mittelfristig Preisstabilität für seine vorrangige Zielstellung. Laut EZB ist das gegenwärtige Level des europäischen Leitzinses von 4,25% durchaus dazu geeignet, dieses mittelfristig gesetzte Ziel der Preisstabilität zu erreichen.
Für diese Woche sehen wir am Dienstag den Veröffentlichungen der europäischen und der deutschen ZEW Konjunkturerwartungen entgegen. Für beide werden die Zahlen wohl negativ ausfallen. Für Mittwoch wird vorausgesagt, dass der Verbraucherpreis-Index unverändert bleibt, während für Freitag der deutsche Herstellerpreis-Index mit einem leichten Abfall von 1,0% auf 0,7% vorausgesagt wird.
Falls sich die Erwartungen der Analysten aus den Daten für diese Woche bestätigen, müsste der Kurs des EUR, insbesondere gegenüber dem USD, abfallen. Dieses eröffnet Händlern bei zeitgerechtem Markteinstieg die großartige Gelegenheit davon zu profitieren.
JPY
Während der vergangenen Woche durchlief der Kurs des JPY einen recht volatilen Handel mit dem USD und dem GBP. Im Vergleich zum EUR nahm die japanischen Währung ebenfalls ab.
Der Kurs des JPY wurde hauptsächlich durch seine Währungspartner beeinflusst, da nur wenige finanzielle Indikatoren, den japanischen Markt betreffend, in der vergangenen Woche veröffentlicht wurden. Zu Beginn letzter Woche sagte der Präsident der Bank of Japan (BoJ), Shirakawa, in einer Rede, dass das japanische Wirtschaftswachstum sich als Auswirkung auf die hohen Energie- und Rohstoffpreise abschwächt, und dass dieser Trend sich bereits vor einiger Zeit abgezeichnet hatte. Später in der Woche half ein extrem positives Ergebnis der Core Machinery Orders (Bestellungen Werkzeugmaschinen) dem JPY wieder ein wenig auf die Beine. Der Index stieg im Mai um 10,4%, weit über den erwarteten 1,1%. Wäre jedoch der US-Dollar am Freitag nicht so heftig gefallen, hätte der JPY die letzte Woche mit überwiegend fallender Tendenz geschlossen.
Vorausschauend auf diese Woche wird der japanische Zinssatz von der Overnight Call Rate bestimmt werden. Die Overnight Call Rate hat in Japan den Stellenwert, den in Europa der Hauptrefinanzierungssatz der Europäischen Zentralbank einnimmt. Der Bekanntgabe folgt der Monatsbericht der BoJ. Japans Leitzinssatz wird voraussichtlich bei 0,5% bleiben, eine Änderung hier dürfte zu großem Aufruhr auf dem Markt führen. Für später in der Woche wird der Tertiary Industry Activity Index mit 0,0% Zuwachs erwartet, nachdem er im vergangenen Monat ein positives Ergebnis zeigte. Am Donnerstagabend findet die währungspolitische Konferenz der BoJ statt, deren Ergebnis ebenfalls zur Volatilität des JPY beitragen dürfte. Da eine weitere Verschlechterung des JPY vorausgesagt wird, sollten Händler den wirtschaftlichen Kalender aufmerksam verfolgen und analysieren, bevor sie in den Markt einsteigen.
Technical Analysis
EUR/USD
Das starke zinsbullische Momentum flaut langsam ab und dieses Paar konsolidiert sich bei 1.5900. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart zeigt ein bestehendes Kreuz mit Tendenz fallend, was darauf hindeutet, dass eine sich korrigierende Bewegung bevorsteht. Eine gute Entscheidung für heute könnte lauten: Mit eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
GBP/USD
Auf der Stunden-Chart stabilisiert sich dieses Paar um 1.9800. Der RSI schwankt dabei um die 50er Marke, ohne Anzeichen auf einen Durchbruch. Auf der Tages-Chart wird das Paar weiterhin innerhalb einer ziemlich breiten Spanne gehandelt. Dennoch verdichten sich die Bollinger Bands und weisen auf einen möglichen bevorstehenden Durchbruch außerhalb des Bereiches hin. Mittlerweile ist es wahrscheinlich empfehlenswert, sich von diesem Handelspaar fern zu halten bis sich ein starkes und deutliches Signal abzeichnet.
USD/JPY
Für dieses Paar ist auf der Stunden-Chart, nach einem heftigen Sturz bis auf die 105.63-Marke, ein einzeln auftretendes zinsbullisches Momentum zu erkennen. Die Tages-Chart ist nach wie vor rückläufig. Laut dieser Anzeichen, wäre es ratsam, bei Höchstständen zu verkaufen, wenn die sich mäßig korrigierende Bewegung beendet ist.
USD/CHF
Der moderate Preisabfall innerhalb der rückläufigen Handelsspanne dieses Paares setzt sich fort und konnte immer noch nicht durchbrochen werden. Die Tages-Chart zeigt eine stark abfallendes Kreuz und auch die 4-Stunden-Chart bestätigt diesen Trend mit einem Slow Stochastic, der ebenso auf die Weiterführung dieser Abwärtsbewegung hindeutet. Die nächste Messstelle könnte um 1.0135 entstehen. Die bevorzugte Strategie könnte hier Verkaufen lauten.
Wild Card
Silver
Der heftige zinsbullische Trend hält weiter an: Alle technischen Indikatoren der Tages- sowie 4-Stunden-Charts verdeutlichen, dass die Bewegungsrichtung aufwärtsgerichtet und das Momentum hoch ist. Hier bietet sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit, sich an einem zusätzlichen Momentum, das diesem Rohstoff noch immer vorbehalten ist, zu erfreuen.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Weekly Trend | ![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Resistance | 1.6005 | 1.9960 | 107.40 | 1.0280 | 0.9780 | 0.8100 |
| 1.5975 | 1.9930 | 107.10 | 1.0250 | 0.9750 | 0.8070 | |
| 1.5945 | 1.9900 | 106.80 | 1.0220 | 0.9720 | 0.8040 | |
| Support | 1.5865 | 1.9820 | 106.10 | 1.0140 | 0.9650 | 0.7060 |
| 1.5835 | 1.9790 | 105.80 | 1.0110 | 0.9620 | 0.7030 | |
| 1.5805 | 1.9760 | 105.50 | 1.0080 | 0.9590 | 0.7000 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008-07-14 | 08:30 | GBP | PPI Input | m/m | 3.8% | 2.5% | ![]() |
PPI InputThe Producer Price Index (PPI) Input measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by manufacturers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When manufactures pay more for goods and services, they are likely to pass the higher costs to the consumer, so PPI is thought to be a leading indicator of consumer inflation. PPI is highly regarded, and at extremes will have a market impact equal to that of its CPI counterpart. | |||||||
| 2008-07-14 | 08:30 | GBP | PPI Output | m/m | 1.6% | 1.2% | ![]() |
PPI OutputThe Producer Price Index (PPI) Output measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by manufacturers when selling goods and services. Manufacturers are unlikely to pass Output inflation to the consumer, so it has much less market impact than its PPI Input counterpart. | |||||||
| 2008-07-14 | 09:00 | EUR | Industrial Production | m/m | 0.9% | -2.3% | ![]() |
Industrial ProductionMeasures the total value of output produced by factories, mines, and utilities. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because high levels of production are a sign of a strong economy. Industrial Production reacts quickly to the ups and downs of the business cycle and can be a leading indicator of manufacturing employment, average earnings, and personal income. Traders pay special attention to Industrial Production because it's one of the few growth indicators that is produced directly by the Federal Reserve. | |||||||
| 2008-07-14 | 14:00 | USD | Fed Govs Mortgage Rules Vote | * | * | ![]() | |
Fed Govs Mortgage Rules VoteFederal Reserve governors will vote on final amendments to consumer protection rules for subprime and hybrid mortgages at an open meeting, in Washington DC. | |||||||
| 2008-07-14 | 22:45 | NZD | CPI | q/q | 0.7% | 1.4% | ![]() |
CPIThe Consumer Price Index (CPI) measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by consumers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. The primary objective of the central bank is to achieve price stability; when inflation rises above an annualized rate of approximately 2%, they will respond by raising interest rates to bring prices down. Higher interest rates attract foreign investment, thus increasing demand for the nation's currency. CPI is one of the most closely watched indicators and will usually have a high impact upon release. | |||||||
| 2008-07-14 | 22:45 | NZD | FPI | 1.0% | 0.3% | ![]() | |
FPIThe Food Price Index (FPI) measures the rate of inflation for food and food services. FPI can give traders a peek into the upcoming quarterly CPI release since it is the only component of CPI that is reported on a monthly basis. | |||||||
| 2008-07-14 | 23:01 | GBP | BRC Retail Sales Monitor | y/y | 1.9% | * | ![]() |
BRC Retail Sales MonitorThe British Retail Consortium (BRC) Retail Sales Monitor measures the change in value of like-for-like (i.e. same-store) sales at surveyed retailers, which effectively excludes stores that have been open for less than a year. | |||||||
| 2008-07-14 | 23:01 | GBP | RICS House Price Balance | -92.9% | -93.8% | ![]() | |
RICS House Price BalanceThe Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) House Price Balance measures the price change of homes in the UK. This leading indicator represents the percentage of chartered surveyors reporting a price rise in their designated area. For instance, a reading of 50% means that 50% more surveyors reported a rise than reported a fall in prices. | |||||||










![[?]](../images/help.gif)


