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Wednesday, 9th Jul 2008ForexHint
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Economical News | Technical Analysis | Wild Card | Market Trend | Indicators

Wie werden die Ölpreise nach dem gestrigen $6-Einfall reagieren?

Economical News

USD

Gestern erholte sich der Dollar gegenüber den meisten seiner Währungsrivalen. So gewann der USD knapp 100 Pips gegenüber dem EUR und verzeichnete steigende Tendenz im Vergleich zum JPY und dem GBP.

Einer der Hauptgründe für den steigenden Trend des USD war die gestrige Rede des Vorsitzenden der US-Notenbank, Ben Bernanke, in der er bekannt gab, dass die Notenbank ihr Notlage-Darlehensprogramm für Sicherheitsfirmen ins nächste Jahr ausdehnen würde. Mit dieser Aussage beruhigte Bernanke nicht nur die Märkte sondern versicherte allen Beteiligten geradezu, dass die Notenbank zur Seite steht, sollten Probleme auftauchen. Weiteren Auftrieb erhielt der gestärkte USD durch den unerwarteten Fall des Ölpreises. Rohöl wurde gestern mit weniger als $ 136 pro Barrel gehandelt und damit $ 6 niedriger als am Vortag. Durch diesen Abfall kletterte der USD wieder in Bereiche um die 1,57 gegenüber dem EUR und unter 1,97 gegenüber dem GBP.

Außerdem wurden in den USA gestern einige Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die eine noch größere Stärkung des USD verhinderten. Der führende Indikator des Tages, die Pending Home Sales (Index der ausstehenden Hausverkäufe), die Änderungen auf dem Immobilienmarkt für Einfamilienhäuser misst, fiel im Mai um 4,7% auf 84,7 gegenüber einem aufwärts revidiertem April-Wert von 88,9. Der Wholesale Inventories Survey (Lagerhaltungen Großhandel) stieg, leicht über den Erwartungen, um 0,8% hauptsächlich als Resultat gestiegener Nahrungs- und Energiepreise. Die US-Verbraucherkredite stiegen im Mai um $ 7,78 Mrd. auf ein Gesamtvolumen von $ 2,57 Billionen.

Für heute wird der einzige Indikator für den USD die Crude Oil Inventories (Rohölbestände) sein, der Bestandsänderungen von Rohöl in der vergangenen Woche bei Wirtschaftsunternehmen misst. Analysten sagen hier einen Abfall von 1,5M voraus. Händlern wird geraten diesen Indikator, zusammen mit dem Rohölpreis, gut im Auge zu behalten, da diese bewiesenermaßen einen wichtigen Einfluss auf den Kurs des USD haben.

EUR

Gestern verzeichnete der EUR gemischte Ergebnisse gegenüber den meisten seiner Währungspartner. Der EUR unterlag mit fast 100 Pips fallenden Trends gegen den USD. Gegen den GBP und den JPY fluktuierte er in einem sehr engen Bereich.

Der Hauptgrund für den Fall des EUR gegenüber dem USD war die Pressekonferenz, die der EZB-Präsident Jean-Claude Trichet nach der Leitzinserhöhung gab. Trichet sagte, dass Preisstabilität nach wie vor die größte Sorge der EZB sei und dass die steigende Inflation ein zulässiges und kalkuliertes Risiko für die Euro-Zone darstelle. Gestern trug auch EZB-Mitglied Tumpel-Gugerell zu den Mutmaßungen bei, dass niemand im Währungspolitischen Komitee Interesse daran hat, den Leitzins ein weiteres Mal zu erhöhen, insbesondere nicht, wenn der Ölpreis weiter so fällt wie gestern. So war, zusammen mit dem aufsteigenden Dollar der Kursverfall des EUR unausweichlich.

Heute wurden die französische und deutsche Handelsbilanz veröffentlicht, die sehr nahe an den Erwartungen lagen und nur wenig zur Marktaktivität beitrugen. Eine Rede des EZB-Präsidenten Trichet könnte, je nach Inhalt, zur Erholung des EUR beitragen. Da für den Nachmittag kaum Daten zu erwarten sind, werden Investoren sich auf die für 14:35 GMT festgelegte Veröffentlichung der Daten der US Crude Oil Inventories konzentrieren, da diese als Katalysator für eine erwartete Markt-Volatilität dienen können.

JPY

Der JPY durchlief einen volatilen Handel mit den meisten seiner Währungspartner. Bis Mittag verzeichnete der JPY gegenüber dem USD, dem EUR und dem GBP hauptsächlich Abwärtstrends. Dann trat jedoch ein Umkehrtrend ein und der JPY erholte sich vollständig.

Der gestrige Handel begann mit beunruhigenden Nachrichten für den JPY. Der für die japanische Wirtschaft sehr wichtige Watchers Current Index, der die gegenwärtige Stimmungslage unter dem Endverbraucherhandel misst, fiel auf den tiefsten Wert seit 4 Jahren, hauptsächlich aufgrund der hohen Nahrungs- und Energiepreise. Später jedoch zeigten die Core Machinery Orders einen Anstieg von 10,4% und lagen damit weit über den Erwartungen von 1,1%.

Für heute wird erwartet, dass der Corporate Goods Price Index um 5,2% ansteigen wird, und dem Japanese Current Account, der vierteljährlich den Unterschied zwischen importierten und exportierten Waren und Dienstleistungen misst, sagen Analysten einen großen Anstieg von 1,51T auf 1,90T voraus.

Händler sollten die Tagesdaten, zusammen mit weltweiten Entwicklungen insbesondere aus den USA, auf das Sorgsamste beobachten.

Technical Analysis

EUR/USD

In den letzten sechs Tagen durchlief dieses Paar unstetige Börsensitzungen, ohne eindeutige Ausrichtung. Mehrfache Versuche die 1,5600-Support-Marke zu druchbrechen schlugen fehl. Das Paar konsolidiert sich mittlerweile um die 1,5700-Marke. Auf der 4-Stunden-Chart und der Tages-Chart verdeutlichen sich gemischte Signale. Auf der Stunden-Chart sieht man jedoch Anzeichen für ein vereinzeltes zinsbullisches Momentums. Der Slow Stochastic der Stunden-chart weist einen positiven Anstieg auf, was ein Zeichen für einen bevorstehenden Aufwärtstrend in naher Zukunft sein könnte.

GBP/USD

Da sich keine bedeutenden Durchbrüche abzeichnen, hat die rückgängige Kursformation auf der Tages-Chart dieses Paares nach wie vor ihre Gültigkeit. Auch das Momentum ist immer noch stark fallend, wie der heutige RSI-Indikator erkennen lässt. Forex-Händler sollten auf einen weiteren Durchbruch der 1,9600-Marke warten, der eine nächste deutliche Abwärtstendenz bestätigen wird.

USD/JPY

Nachdem dieses Paar auf der 4-Stunden-Chart ein Tief um die 105,00 erreicht hat, zeigt es nun eine ziemlich schwankende Bewegung mit starkem zinsbullischem Momentum. USD/JPY befinden sich inmitten eines zinsbullischen Trends und Versuche, die Widerstandsgrenze von 109,00 zu durchbrechen setzen sich fort. Der Slow Stochastic der Tages-Chart deutet ebenfalls darauf hin, dass dieses zinsbullische Momentum fortdauern kann. Hier könnte die bevorzugte Strategie für heute lauten: Kaufen.

USD/CHF

Dieses Paar schwankt weiterhin ohne eindeutige Tendenz. Auch auf der Tages-Chart war kein deutlicher Durchbruch zu sehen, während die 4-Stunden-Chart ebenso gemischte Signale anzeigt. Händlern sei auf jeden Fall geraten, auf klarere Signale zu warten, bevor sie diesem Markt beitreten.

Wild Card

Rohöl

Der Rohstoff Öl befindet sich zur Zeit inmitten eines starken Abwärtstrends und scheint sich zurück in Richtung $130-Marke pro Barrel zu bewegen. Diese abfallende Handelsspanne in Kombination mit einer deutlich negativen Neigung des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart kann Forex -Händlern eine gewinnbringende Handelsmöglichkeit bieten, bei diesem Abwärtstrend mit entsprechenden Stops einzusteigen.

Market Trend

  EUR/USD GBP/USD USD/JPY USD/CHF AUD/USD EUR/GBP
Daily Trend down down no down down down
Weekly Trend down down down no down up
Resistance 1.5752 1.9768 108.02 1.0445 0.9598 0.8039
1.5725 1.9742 107.87 1.0410 0.9570 0.8019
1.5699 1.9718 107.70 1.0370 0.9535 0.7990
Support 1.5660 1.9673 107.30 1.0310 0.9482 0.7945
1.5632 1.9650 107.02 1.0287 0.9450 0.7907
1.5608 1.9621 106.80 1.0250 0.9432 0.7880

Indicators

DateTime GMT$€£¥EventPeriodPrev.ForecastImp
2008-07-0900:30AUD

WMI Consumer Sentiment[?]

m/m-5.6%-3

WMI Consumer Sentiment

The Westpac Melbourne Institute (WMI) Consumer Sentiment measures the mood of consumers in regard to economic conditions. The reading is derived from a monthly survey that asks respondents to evaluate the prospects for the economy in the future.

2008-07-0901:30AUD

Home Loans[?]

m/m-4.2%-2.0%4

Home Loans

Measures the number of commitments for owner occupied home financing. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because large purchases tend to be made by consumers that are optimistic and confident in their financial position. Additionally, consumer borrowing has a high degree of historical correlation with consumer spending, which is a major driver of the overall economy.

2008-07-0906:00EUR

German Trade Balance[?]

18.7B17.4B2

German Trade Balance

Measures the difference in value between imported and exported goods and services. A positive Trade Balance indicates that more goods and services were exported than imported over a given period. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When higher levels of exports are sold to the world, demand for the nation's currency is elevated as foreigners convert their native currency to purchase the exports. The Trade Balance also has a sizable impact on GDP because high demand for exports creates increased employment and production, as domestic factories work to fill this demand.

2008-07-0906:45EUR

French Trade Balance[?]

-3.7B-3.9B2

French Trade Balance

Measures the difference in value between imported and exported goods and services. A positive Trade Balance indicates that more goods and services were exported than imported over a given period. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When higher levels of exports are sold to the world, demand for the nation's currency is elevated as foreigners convert their native currency to purchase the exports. The Trade Balance also has a sizable impact on GDP because high demand for exports creates increased employment and production, as domestic factories work to fill this demand.

2008-07-0908:30GBP

Trade Balance[?]

-7.6B-7.4B3

Trade Balance

Measures the difference in value between imported and exported goods and services. A positive Trade Balance indicates that more goods and services were exported than imported over a given period. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When higher levels of exports are sold to the world, demand for the nation's currency is elevated as foreigners convert their native currency to purchase the exports. The Trade Balance also has a sizable impact on GDP because high demand for exports creates increased employment and production, as domestic factories work to fill this demand.

2008-07-0909:30GBP

BRC Shop Price Index[?]

y/y1.8%-1

BRC Shop Price Index

The British Retail Consortium (BRC) Shop Price Index measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) at surveyed retailers.

2008-07-0912:15CAD

Housing Starts[?]

221K-4

Housing Starts

Measures the annualized number of new residential buildings that began construction during the previous month. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because the housing market is a leading gauge for the overall economy. A high level of housing activity signals that the construction industry is healthy and that consumers have the capital to make large investments. More importantly, new housing activity creates an economic ripple effect as home owners buy goods such as appliances and furniture for their homes, and builders buy raw materials and hire more workers to meet demand.

2008-07-0914:35USD

Crude Oil Inventories[?]

--3

Crude Oil Inventories

The Energy Information Administration's (EIA) Crude Oil Inventories measures the weekly increase in barrels of commercial crude oil held in inventory by US firms. The level of inventories influences the price of petroleum products, which can have an impact on inflation and other economic forces.

2008-07-0923:50JPY

CGPI[?]

y/y4.7%-1

CGPI

The Corporate Goods Price Index (CGPI) measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by corporations when purchasing goods. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because when businesses pay more for goods, they are likely to pass the higher costs to the consumer.

2008-07-0923:50JPY

Current Account[?]

1.51T-1

Current Account

Measures the quarterly difference in value between imported and exported goods, services, income flows, and unilateral transfers. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. The Current Account is a comprehensive accounting of the nation's trade with other countries. It includes the previously reported Trade Balance (which covers trade of goods and services), so traders focus on the income flows and unilateral transfer portions of the report.

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