Wird das Gipfeltreffen der G8 den USD stärken?
Economical News
USD
Der Kurs des USD durchlief letzte Woche einen Handel, der in vielfältiger Weise bezeichnet werden kann: „volatil, fallend, steigend, liquide oder ganz einfach mit viel Glück“ sind alles zutreffende Bezeichnungen für die Dollar-Aktivität der vergangenen Woche. Zu Beginn der Woche wiesen Anleger auf die Möglichkeit einer Schwächung des Dollar hin, da steigende Ölpreise und rückläufige Trends für die US-Wirtschaft sich negativ auf den Dollar auswirkten. Die durch einen Feiertag verkürzte Arbeitswoche zusammen mit einer Anzahl wichtiger und unwichtiger US-Wirtschaftsveröffentlichungen, angeführt von Non Farm Payrolls (NFP), die neu geschaffenen Stellen in den USA außerhalb der Landwirtschaft, schürten Befürchtungen, dass sich der USD auf unsicheres Gelände hinzu bewegte. Der am Mittwoch veröffentlichte Arbeitsmarktbericht der Automatic Data Processing Inc., kurz ADP, sandte Erschütterungen durch den Markt und veranlasste viele Händler sich auf Terminkäufe einzulassen, da der EUR/USD Kurs sich der Rekordhöhe von 1,60 näherte. Zu den fallenden Tendenzen für den Dollar trug ebenfalls die Erwartung der Leitzins-Erhöhung für den Euro bei. Diese Leitzinserhöhung mit der entsprechenden Pressekonferenz fand am gleichen Tag statt wie die Veröffentlichung der NFP-Daten und US Arbeitslosenquote. Der NFP gab im sechsten aufeinander folgenden Monat negative Zahlen bekannt, und für den Juni wurde ein Verlust von 62.000 Arbeitsplätzen berichtet. Diese Zahl, obwohl schlecht, fiel doch um 17.000 geringer aus als die tags zuvor von ADP veröffentlichte, die allein es schaffte den Markt in eine für den Dollar fallende Richtung zu lenken. Dann traf eine glückliche Wendung ein als ein sehr zaghafter EZB-Präsident bekannt gab, dass eine weitere Leitzinserhöhung des Euro in naher Zukunft nicht sehr wahrscheinlich sei, so dass plötzlich der Verlust von 62.000 Arbeitsplätzen in Amerika offenbar keine Bedeutung mehr hatte und der Dollar innerhalb von Minuten eine 180° Wendung hinlegte und somit bei Handelsschluss der EUR/USD Kurs um 200 Pips gefallen war. Während die USA ihren 4. Juli feierten schien es, als würde der Rest der Welt damit beschäftigt sein Terminkäufe für den Euro zu tätigen, und am Ende schloss der EUR/USD Kurs bei knapp unter 1,57.
Die Frage die sich nun stellt ist, ob die derzeitige „Stärke“ des Dollar, trotz der sorgenvollen Aussichten für die US-Wirtschaft, anhalten wird. Ein optimistischer Dollar-Händler wird wohl die unstete Situation zwischen USD und GBP im Auge behalten, als einen Indikator für eine positive USD Entwicklung. Obwohl für den Juli noch mit einer großen Anzahl wichtiger Wirtschaftsveröffentlichen in den USA zu rechnen ist, hat der Dollar doch bereits bewiesen, dass er trotz schlechter Daten zulegen kann, solange seine Haupt-Währungsrivalen sich in ähnlich misslicher Lage befinden. Veröffentlichungen von mittlerer Bedeutung aus den USA für diese Woche sind: Pending Home Sales (bevorstehende Haus-/Wohnungsverkäufe), Unemployment Claims (Arbeitslosenansprüche), Trade Balance (Handelsbilanz) und die Daten von Preliminary Michigan Sentiment. Der erste große Test für den Dollar werden am Dienstag die Pending Home Sales sein, bei denen man einen Abfall von 2,5% erwartet. Falls der USD dieses schlechte Ergebnis durchsteht und gegenüber seinen Währungsrivalen weiterhin Stärke beweist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er das auch für den Rest der Woche tun wird.
Heute ist der USD in den planmäßigen Veröffentlichungen nicht vertreten, jedoch kann mit Sicherheit angenommen werden, dass die Energiepreise und die durch die US-Börse vorangetriebenen weltweiten finanziellen Spekulationen stark zur Volatilität auf den Märkten beigetragen wird. Man sollte aufmerksam auf Hinweise vom G8-Gipfel achten, ob seitens des US-Notenbankvorsitzenden Ben Bernanke irgendwelche Aussagen hinsichtlich der zukünftigen Währungspolitik gemacht werden.
EUR
Sowohl fiskalisch als auch psychologisch musste in den Augen vieler Händler der Euro in der vergangenen Woche einen Tiefschlag hinnehmen. Im Verlaufe des letzten Jahres ist in vielfältiger Form dokumentiert worden, dass die Haltung der EZB und ihres Präsidenten Jean-Claude Trichet eine kämpferische ist. Von Ende 2007 bis zum jetzigen Zeitpunkt hat diese Kämpferische Haltung ein starkes Vertrauen in den EUR seitens Anleger verursacht. So brach der Kurs des Euro viele Rekorde in Vergleich zu diversen Währungen, insbesondere zum USD, wo fast jede Woche neue Rekordhöhen durchbrochen wurden. Mit zunehmender Besorgnis in den vergangenen Monaten über die Inflation in der Euro-Zone begannen die Offiziellen der EZB ihre Tonart zu ändern und wiesen auf eine mögliche Leitzinserhöhung hin. Als Trichet seine Intention einer „möglichen“ Senkung bekannt gab, erwarteten Investoren einen noch größeren Push für den EUR. Doch was zunächst wie ein heftiger Richtungswechsel in der Währungspolitik aussah, wurde immer mehr voraussehbar, so dass mit jedem Tag an dem auf die Leitzinserhöhung gewartet wurde, die Auswirkungen einer solchen Maßnahme geringer wurden. Am Donnerstag erhöhte die EZB den Leitzins auf 4,25%, doch der Markt bewegte sich kaum ein bisschen, selbst eingedenk der 62.000 Arbeitsplatzverluste im Juni innerhalb der USA. Im Anschluss an die Leitzinserhöhung sprach Trichet auf einer Pressekonferenz und schloss aus, dass es in naher Zukunft in der Euro-Zone eine weitere Erhöhung geben wird. Der Markt antwortete mit einem „Knall“, doch nur zu Lasten des EUR, der gegenüber dem GBP und dem JPY 40 Pips verlor, gegenüber dem USD sogar 100 Pips als der Kurs des Dollar auf 1,5780 fiel. Der Freitag war nicht viel besser, als die Zahl für deutsche Firmenaufträge mit einem unerwarteten 1%igen Verlust gegenüber dem Vormonat und 2% unter den Erwartungen gemeldet wurde. So schloss der EUR/USD Kurs letzte Woche bei knapp unter 1,57.
Die 15-Nationen-Währung wird diese Woche voraussichtlich noch ein wenig mehr an Boden verlieren, da für die Euro-Zone nicht so sonderlich günstige Wirtschaftsdaten erwartet werden. Die Zahlen für deutsche Industrieproduktionen, die deutsche Handelsbilanz und die französischen Industrieproduktionen, sowie zwei wichtige Reden von Jean-Claude Trichet stehen an der Spitze der für den EUR wichtigen Woche, in der er versuchen wird weiteren Schaden zu dem der vergangenen Woche zu vermeiden. Overnighttrading hat auch nicht viel gebracht, da der Markt bereits mit einem Fall von 65 Punkten innerhalb der ersten 6 Stunden gegen den Dollar eröffnete.
Für heute erwarten wir Daten von Sentix Investor Confidence und die Zahlen für deutsche Industrieproduktionen sowie Nachrichten vom G8-Gipfel in Japan. Von den Daten von Confidence erwartet man, dass diese unter dem Wert des Vormonats einkommen und die Zahlen für deutsche Industrieproduktionen werden sich höchstwahrscheinlich nur unwesentlich ändern. Falls die Daten schlechter als erwartet ausfallen, wird das nur zur ohnehin fallenden Tendenz des Euro beitragen.
JPY
Der JPY sah vergangene Woche durchwachsene Ergebnisse, da sich der Fokus der Forex-Händler hauptsächlich auf den EUR und den USD richtete. Die japanische Währung verzeichnete Gewinne gegenüber dem Euro und dem Schweizer Franken, während sich die fallende Tendenz gegenüber Pfund und Dollar fortsetzte.
Die Wirtschaftsnachrichten waren letzte Woche nicht dazu geeignet sich positiv auf den JPY auszuwirken, da auch die wirtschaftlichen Erwartungen für Japan recht mager sind. Die vorliegenden Daten sind gemischt: Tankan Large Manufacturers und Non-Manufacturers Indexe verzeichneten Zuwächse sowohl auf jährlicher als auch auf monatlicher Basis, während Manufacturing PMI, Housing Starts, Average Cash Earnings und Leading Economic Indexe alle negative Ergebnisse verzeichneten. Die BoJ hat ein echtes Problem da Waren- und Materialpreise weltweit steigen und Verbrauchervertrauen fällt. Die japanische Exportwirtschaft ist eng mit dem finanziellen Erfolg des Landes verbunden und damit auch mit dem JPY. Bei dem niedrigen Dollar und den hohen örtlichen Produktionskosten wird es einige Zeit dauern bis die japanische Wirtschaft wieder etwas an Boden gut macht.
Eine verbreitete Theorie besagt, dass überhöhte Währungs-Level die Wirtschaft anspornen und einen inflationären Effekt haben, was zu höheren Zinssätzen führt. Die Offiziellen der BoJ sind jedoch sehr zögerlich was das Erhöhen der Liquidität betrifft, da sie weitere Inflation befürchten.
Für diese Woche werden die Veröffentlichungen weiterer Wirtschaftsdaten für Japan erwartet, die ein Licht auf den Stand der japanischen Wirtschaft werfen dürften. Der M2+CD Money Supply, Household Confidence, Industrial Production, CGPI, Current Account und Core Machinery Orders. Ob all diese Indikatoren den gewünschten Effekt auf den Kurs des JPY haben, oder wie letzte Woche ignoriert werden, liegt in den Händen der Händler.
Technical Analysis
EUR/USD
Dieses Paar befindet sich inmitten eines stark ausgeprägten Abwärtstrends, der täglich neue Tiefen erreicht. Die 1,5650-Marke wurde bereits gebrochen und auch das fallende Kreuz des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart deutet darauf hin, dass eine sich fortsetzende Abwärtsbewegung bevorsteht. Verkaufen könnte für heute eine gute Strategie in Bezug auf dieses Paar lauten, da sich der nächste Richtpreis bereits auf 1,5550 belaufen könnte.
GBP/USD
Heute bildet sich auf der 4-Stunden-Chart eine sehr konkrete Handelsspanne mit Trend abwärts heraus. Dieses Paar wird mittlerweile um die 1,9750-Marke gehandelt. Ein Durchbruch dieser wird eine starke Abwärtstendenz mit einem möglichen Richtpreis von nur 1,9670 bestätigen. Auch hier könnte Verkaufen eine gute Entscheidung für heute sein.
USD/JPY
Nach leichtem Abfall hat dieses Paar seine zinsbullische Tendenz wieder aufgenommen. Der Slow Stochastic der Tages-Chart zeigt deutlich, dass sich noch viel Raum für diese Entwicklung bietet, was auch durch das frisch entstandene Kreuz des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart untermauert wird. Kaufen wäre hier die richtige Strategie für den heutigen Tag.
USD/CHF
Dieses Paar hat die Fibonacci-Schlüsselmarke von 1,0310 durchbrochen. Alle Oszillatoren auf der 4-Stunden-Chart weisen deutlich in Richtung einer weiterführenden zinsbullischen Bewegung. Die Bollinger Bands der Stunden-Chart zeigen, dass der Preis seine obere Grenze überschritten hat und signalisieren somit eine Fortsetzung des bestehenden Trends. Der neue Richtpreis dieses Paares könnte sich bei 1,0370 einpendeln.
Wild Card
Gold
Die präzise Handelsspanne für diesen Rohstoff wurde durchbrochen und das Gold befindet sich nun inmitten seines Abwärtstrends. Alle Oszillatoren der Tages- Chart geben den Hinweis, dass die Goldpreise weiter fallen werden. Forex -Händlern bietet sich eine gute Handelsmöglichkeit, wenn sie diesem vielversprechenden Abwärtstrend für sich nutzen.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Weekly Trend | ![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Resistance | 1.5750 | 1.9860 | 108.20 | 1.0400 | 0.9700 | 0.8000 |
| 1.5720 | 1.9830 | 107.90 | 1.0370 | 0.9670 | 0.7970 | |
| 1.5680 | 1.9800 | 107.60 | 1.0340 | 0.9640 | 0.7940 | |
| Support | 1.5600 | 1.9730 | 106.80 | 1.0260 | 0.9660 | 0.7970 |
| 1.5570 | 1.9700 | 106.50 | 1.0230 | 0.9630 | 0.7940 | |
| 1.5540 | 1.9670 | 106.20 | 1.0200 | 0.9600 | 0.7910 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008-07-07 | USD | G8 Meeting | * | * | ![]() | ||
G8 MeetingThe Group of Eight (G8) Finance Ministers and Central Bankers will begin a 2-day meeting in Osaka Japan to discuss a range of global economic issues including oil, food inflation, and exchange rates. Although the meeting is closed to the press, officials are expected to talk with reporters throughout the day. A press conference is usually held at the conclusion of the meeting. The G8 consists of the world’s richest nations - United States, Japan, Germany, United Kingdom, France, Italy, Canada, and Russia - who together represent about 65% of the world economy. Though not an institution, the G8 represents an important global policy making process at the highest level, and at times their policies can have an impact on the currency markets. | |||||||
| 2008-07-07 | 05:45 | CHF | Unemployment Rate | 2.5% | 2.5% | ![]() | |
Unemployment RateMeasures the percentage of the total work force that is unemployed and actively seeking employment. A falling trend has a positive effect on the nation's currency. Working people tend to spend more, and consumer spending is a major driver of the economy. However, unemployment usually draws little attention because traders view it as a lagging indicator. | |||||||
| 2008-07-07 | 08:30 | EUR | Sentix Investor Confidence | 5.2 | 2.5 | ![]() | |
Sentix Investor ConfidenceMeasures investor confidence towards the Euro-zone economy. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because it suggest that funds are more likely to invest in European securities, which tends to strengthen the economy. | |||||||
| 2008-07-07 | 08:30 | GBP | Industrial Production | m/m | 0.1% | -0.1% | ![]() |
Industrial ProductionMeasures the total value of output produced by factories, mines, and utilities. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because high levels of production are a sign of a strong economy. Industrial Production reacts quickly to the ups and downs of the business cycle and can be a leading indicator of manufacturing employment, average earnings, and personal income. Traders pay special attention to Industrial Production because it's one of the few growth indicators that is produced directly by the Federal Reserve. | |||||||
| 2008-07-07 | 08:30 | GBP | Manufacturing Production m/m | 0.0% | -0.1% | ![]() | |
Manufacturing Production m/mMeasures the total value of output produced by manufacturers. Manufacturing Production differs from Industrial Production in that it only measures the 13 sub-sectors of production that relate directly to manufacturing. Manufacturing industries make up about 80% of total Industrial Production. | |||||||
| 2008-07-07 | 10:00 | EUR | German Industrial Production | m/m | -0.2% | 0.3% | ![]() |
German Industrial ProductionMeasures the total value of output produced by factories, mines, and utilities. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because high levels of production are a sign of a strong economy. Industrial Production reacts quickly to the ups and downs of the business cycle and can be a leading indicator of manufacturing employment, average earnings, and personal income. | |||||||
| 2008-07-07 | 12:30 | CAD | Building Permits | m/m | 14.5% | -5.7 | ![]() |
Building PermitsMeasures the number of new construction intentions. This data is a leading indicator for the construction industry since the issuance of a building permit is one of the first steps in the construction process. | |||||||
| 2008-07-07 | 12:30 | USD | BOJ Governor Shirakawa Speaks | * | * | ![]() | |
BOJ Governor Shirakawa SpeaksBank of Japan (BOJ) Governor Masaaki Shirakawa will hold a press conference in Tokyo following the Monetary Policy Committee (MPC) interest rate announcement. The MPC's announcement is void of commentary, so traders look to Shirakawa's press conference for clues on future monetary policy action. Heavy market volatility is sometimes experienced during this press conference as traders attempt to decipher Shirakawa's clues. As head of the central bank's governing body, which is responsible for setting the nation's short term interest rate, his speeches can sometimes cause market volatility as traders react to clues regarding future monetary policy. | |||||||
| 2008-07-07 | 13:01 | GBP | NIESR GDP Estimate | 0.1% | * | ![]() | |
NIESR GDP EstimateThe National Institute of Economic and Social Research (NIESR) Gross Domestic Product (GDP) Estimate is a prediction for the past month's official GDP using statistical projection techniques. NIESR is one of the UK's oldest independent economic research institutes and their estimates are widely reported in the press. | |||||||
| 2008-07-07 | 14:00 | CAD | BOC Business Outlook Survey | * | * | ![]() | |
BOC Business Outlook SurveyMeasures general business conditions through a quarterly survey, conducted by the Bank of Canada (BOC), that asks 100 firms to rate their company's 12 month forecast for items such as sales growth, investment in machinery, employment, inflation, and ability to meet demand. The 100 firms are selected in accordance with the composition of the nation's GDP. | |||||||
| 2008-07-07 | 22:00 | NZD | NZIER Business Confidence | -64 | * | ![]() | |
NZIER Business ConfidenceMeasures the general conditions of manufacturers, builders, architects, wholesalers and retailers, and service sector firms. The index is derived from a survey that asks respondents to rate the level of general business activity as 'decrease', 'increase', or 'no change'. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because high levels of business confidence are a sign of a strong economy. | |||||||
| 2008-07-07 | 23:50 | JPY | M2+CD Money Supply | y/y | 2.0% | 2.0% | ![]() |
M2+CD Money SupplyMeasures the annual change in currency outstanding. Higher levels of currency can have a devaluing effect on the currency. M2+CD is calculated as follows: M1 = currency in circulation + overnight deposits M2+CD = M1 + Quasi-Money (Time Deposits etc.) + CDs | |||||||










![[?]](../images/help.gif)



