Bringt die bevorstehende Veröffentlichung der “Non-Farm Payrolls“ das EUR/USD Paar auf die 1,60-Marke?
Economical News
USD
Gestern verzeichnete der Dollar gemischte Ergebnisse im Vergleich zu den meisten seiner Währungsrivalen. Der USD fiel gegen den EUR auf den tiefsten Wert innerhalb der letzten zwei Monate nachdem ADP-Bericht (Bericht des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing) berichtete, dass Non-Farm Employment (Arbeitsplätze ohne Agrarsektor)
in den USA im Juni stark abgefallen sei. Der EUR/USD Kurs stieg um knapp über 60 Punkte, und bei Handelsschluss lag der Kurs bei 1,5859. Gegenüber dem JPY fiel der USD auf 106,05 vom Vorwert von 106,68. Nachdem der Dollar am Vormittag gegen den CHF an Boden gewonnen hatte und einen Höchststand von 102,30 erreicht hatte fiel er zu Handelsschluss um 100 Punkte und schloss bei 101,30. Der Dollar punktete im Kursvergleich zum GBP, und der GBP/USD Kurs fluktuierte zwischen 1,9926 und 1,9850, nachdem in den UK Bedrohungen auf dem Wohnungsmarkt Preise und Vertrauen stark erschüttert wurden.
Der ADP-Bericht scheint für die heutigen Bewegungen der einzig wahre Indikator zu sein, da der Verlust von 79.000 Arbeitsplätzen im Juni bei weitem höher liegt als die ursprünglich erwartete Zahl von 20.000. Die für letzten Monat bekannt gegebene überraschende Zahl von 40.000 neuen Arbeitsplätzen wurde nach unten revidiert, so dass wir es jetzt nur noch mit 25.000 neuen Stellen zu tun haben.
In seiner gestrigen Rede zur Lage auf dem Weltmarkt sagte der US-Finanzminister Henry Paulson, dass die gegenwärtige Krise durch Kompensationsgeschäfte seitens der Banken ausgelöst worden sei, die Erfolg belohnen aber Misserfolg nicht bestrafen. Er wies auf die Notwendigkeit seitens der Regierung hin, finanzielle Institutionen ihre Angelegenheiten, ohne große Einmischung seitens Regierungsstellen, selber regeln zu lassen, um ein freies Marktumfeld zu gewährleisten. Sein Kommentar verursachte gestern zusätzliche Volatilität auf dem Devisenmarkt.
Für heute werden wieder wichtige Nachrichten die den USD betreffen aus den USA erwartet, angeführt von den neuesten Arbeitsmarktzahlen (Nonfarm Employment Change). Der ISM Non-Manufacturing Composite und die Arbeitslosenquote werden ebenfalls veröffentlicht, und diese Zahlen sollten auch Einfluss auf den Kurs des USD haben. Es wird erwartet, dass die Nonfarm-Zahlen um weitere 11.000 fallen werden gegenüber dem für Mai vorliegenden Minuswert von 49.000. Das wäre der sechste aufeinander folgende Monat im dem dieser so kritische Wert für die US-amerikanische Wirtschaft gefallen ist. Der ISM Non-Manufacturing Composite, ein Index, welcher den Aktivitätslevel, neue Aufträge, Beschäftigung und Belieferungen von Einläufern auf dem Dienstleistungssektor misst, wird voraussichtlich von 51,7 auf 51,1 fallen, wohingegen die Arbeitslosenquote sich nur leicht von 5,4% auf 5,5% ändern dürfte. Die Einflüsse dieser beiden Indikatoren dürften sich in fallender Tendenz auf den Kurs des USD auswirken, insbesondere da wir uns einem verlängerten Feiertags-Wochenende in den USA nähern.
EUR
Gestern setzte der EUR seinen seit Wochen anhaltenden Erfolg fort und legte gegenüber den meisten Hauptwährungen zu. Die 15-Nationen-Währung erreichte beim New Yorker Handel mit $ 1,5888 seinen höchsten Wert seit Ende April und lag damit höher als der Kurs vom Dienstag mit $ 1,5793. Kurz nach Veröffentlichung schlechter Daten aus Großbritannien fiel der britische Pfund beim Morgenhandel gestern auf den niedrigsten Wert seit 23 Tagen. Der starke Aufwärtstrend des Euro begann am Morgen nach einer starken Rede des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet und setzte sich verstärkt fort nachdem die schwachen ADP-Zahlen der amerikanischen Wirtschaft veröffentlicht wurden. Der starken europäischen Währung wurde zusätzlich der Rücken durch die besser als erwartet ausgefallenen Herstellerpreise der Euro-Zone, die im Vergleich zum April um 1,2% und auf Jahresbasis um 7,1% anstiegen gestärkt.
Heute werden die europäischen Veröffentlichungen wahrscheinlich von der Wichtigkeit der US-Daten überschattet. Forex-Händler sollten jedoch einiges beachten, falls sie den Handel mit dem EUR in Betracht ziehen: Aufgrund der gestiegenen Öl- und Nahrungsmittelpreise ist die Inflationsrate in der Euro-Zone auf 4% gestiegen, und demzufolge verstärken sich die Spekulationen ob und wann die EZB den Leitzins erhöhen wird. Hochgestelle EZB-Mitarbeiter einschließlich Trichet, der von allen der kämpferischste ist, weisen seit Wochen darauf hin, dass eine Erhöhung unmittelbar bevor steht, und Trichet warnte, dass, falls die EZB nicht nachhaltig handeln würde, die Inflation „explodieren“ könnte. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der Leitzins heute erhöht wird. Dieses wird den EUR/USD Kurs weiter hoch treiben, was wiederum auch den ohnehin schon auf Rekordhoch stehenden Rohölpreis von $ 144 pro Barrel steigen lassen wird.
Nach der Bekanntgabe der EZB Zinssätze um 11:45 GMT dürfen wir für 12:30 GMT eine Pressekonferenz erwarten, auf der Trichet die Entscheidung zum Leitzins besprechen wird. Falls der Leitzins erhöht wird dürfte der EUR mit ansteigender Tendenz reagieren, und wir könnten wieder einmal erleben, dass der populäre EUR/USD Kurs sich an der 1,60 Marke versucht.
JPY
Der JPY verzeichnete gestern durchwachsene Ergebnisse gegenüber seinen Haupt-Währungspartnern. Gegenüber dem Dollar hatte der Yen einen volatilen Handel und der Kurs stieg bis auf 106,78 bevor er bei 106,04 zur Ruhe kam. Gegenüber dem EUR fiel der JPY auf 168,20 im Vergleich zu 168,52 am Vortag.
Generell steigt der Yen inmitten allgemeiner Zurückhaltung auf dem Aktienmarkt. Am Dienstag profitierte die japanische Währung von steigender Risikovermeidung, da aufgrund erhöhter Befürchtungen von Verlusten auf dem Banking Sektor und weltweitem Aktienhandel Investoren begannen den Dollar zu verkaufen. Jedoch sind die Gewinne des JPY gegen den Dollar nur gering, da das Pendel jetzt mehr in Richtung Rohöl schwingt. Anstelle den Yen zu kaufen bevorzugen viele jetzt Rohöl als sicheren Zufluchtshafen. Risikovermeidungen auf dem Währungsmarkt wurden auch durch den Rückgang auf dem Aktienmarkt geschürt. Der JPY scheint an Unterstützung zu gewinnen wenn solche Risikovermeidungen auftreten, da Anleger dann Kreditaufnahmen des JPY zu niedrigen Zinssätzen vornehmen.
Für heute werden keine wirtschaftlichen Nachrichten aus Japan erwartet, jedoch dürften wir einen aktiven JPY-Handel als Antwort auf die Veröffentlichen in den USA und der Euro-Zone erwarten. Der Trend für den JPY bleibt ansteigend, da eine große Änderung in der US-Wirtschaft in naher Zukunft recht unwahrscheinlich ist. Händler sollten die Daten aus USA und der Euro-Zone heute sehr genau im Auge behalten, da sie den zukünftigen Kurs des JPY durchaus beeinflussen können.
Technical Analysis
EUR/USD
Dieses Paar bewegt sich in der Mitte einer deutlichen zinsbullischen Handelsspanne, die sich auf der 4-Stunden-Chart abzeichnet. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart deutet auf eine Fortsetzung dieses zinsbullischen Momentum hin. Die Bollinger Bands auf der Tages-Chart weisen ebenfalls darauf hin, dass noch Möglichkeiten für einen weiteren Aufwärtstrend bestehen.
GBP/USD
Die 4-Stunden-Chart zeigt, dass dieses Paar in einer engen Spanne gehandelt wird und nun auf den unteren Abschnitt dieser Handelsspanne zusteuert. Alle Oszillatoren bewegen sich in einem neutralen Bereich ohne deutlich erkennbare Preisrichtung. Händlern sei geraten, auf eindeutigere Signale der Stunden-Chart zu warten, bevor sie diesem Markt beitreten.
USD/JPY
Die Stunden-Chart zeigt einen Durchbruch für eine fallende Börsentendenz: der Ausgangspunkt für einen relativ starken Abwärtstrend hat sich herausgebildet. Auch die Tages-Chart lässt eine unveränderte Abwärtsstruktur erkennen. Die negative Neigung des Slow Stochastic bestätigt diese rückgängige Entwicklung. Eine gute Wahl für dieses Paar am heutigen Tag könnte lauten: Verkaufen.
USD/CHF
Seit Beginn des heutigen Handelstages befindet sich dieses Paar auf einem Abwärtstrend und fiel von 1,0165 auf 1,0131. Die Stunden-Chart verdeutlicht, dass die zinsbullische Entwicklung dieses Paares beendet ist und sich nun eine fallende Tendenz abzeichnet. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart bekräftigt dies und lässt vermuten, dass das rückwärtige Momentum seine Grenze noch nicht erreicht hat.
Wild Card
Rohöl
Die anhaltend zinsbullisch günstige Gelegenheit für diesen Rohstoff setzt sich fort und es ist kein Ende abzusehen. Die Rohölpreise haben gestern die $144-Marke pro Barrel durchbrochen. Der Slow Stochastic der Tages-Chart lässt erkennen, dass noch genügend Raum für ein weiteres zinsbullisches Momentum besteht. Forex -Händler sollten sich diese starke zinsbullische Bewegung zu Nutze machen und in den gewinnbringendsten Trend im aktuellen Devisenhandel einsteigen.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
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| Weekly Trend | ![]() |
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| Resistance | 1.5986 | 1.9981 | 106.75 | 1.0203 | 0.9700 | 0.8033 |
| 1.5925 | 1.9960 | 106.50 | 1.0180 | 0.9674 | 0.8016 | |
| 1.5899 | 1.9937 | 106.24 | 1.0158 | 0.9650 | 0.7992 | |
| Support | 1.5854 | 1.9885 | 105.73 | 1.0119 | 0.9605 | 0.7955 |
| 1.5821 | 1.9860 | 105.49 | 1.0100 | 0.9580 | 0.7930 | |
| 1.5795 | 1.9834 | 105.20 | 1.0083 | 0.9553 | 0.7902 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008-07-03 | 01:30 | AUD | Trade Balance | 0.1B | -1.0B | ![]() | |
Trade BalanceMeasures the difference in value between imported and exported goods and services. A positive Trade Balance indicates that more goods and services were exported than imported over a given period. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When higher levels of exports are sold to the world, demand for the nation's currency is elevated as foreigners convert their native currency to purchase the exports. The Trade Balance also has a sizable impact on GDP because high demand for exports creates increased employment and production, as domestic factories work to fill this demand. | |||||||
| 2008-07-03 | 03:00 | NZD | ANZ Commodity Price Index | 0.9% | * | ![]() | |
ANZ Commodity Price IndexMeasures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) for the nation's seventeen main commodity exports. ANZ, one of New Zealand's leading banking and financial services firms, releases this indicator monthly. | |||||||
| 2008-07-03 | 05:45 | CHF | CPI | m/m | 0.8% | 0.4% | ![]() |
CPIThe Consumer Price Index (CPI) measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by consumers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. The primary objective of the central bank is to achieve price stability; when inflation rises above an annualized rate of approximately 2%, they will respond by raising interest rates to bring prices down. Higher interest rates attract foreign investment, thus increasing demand for the nation's currency. CPI is one of the most closely watched indicators and will usually have a high impact upon release. | |||||||
| 2008-07-03 | 08:00 | EUR | Services PMI (p) | 49.5 | 49.5 | ![]() | |
Services PMI (p)The Services Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the manufacturing sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||
| 2008-07-03 | 08:30 | GBP | Services PMI | 49.8 | 49.5 | ![]() | |
Services PMIThe Services Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the services sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||
| 2008-07-03 | 08:30 | GBP | Credit Conditions Survey | * | * | ![]() | |
Credit Conditions SurveyThe Bank of England (BOE) Credit Conditions Survey provides detailed data on secured and unsecured lending to households, small businesses, non-financial corporations, and non-bank financial firms. The produce the survey, both bank and non-bank lenders are asked about the past three months and the coming three months. | |||||||
| 2008-07-03 | 09:00 | EUR | Retail Sales | m/m | -0.7% | 0.4% | ![]() |
Retail SalesMeasures the value of sales at the retail level. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because Retail Sales make up a large portion of consumer spending, which is a major driver of the economy and has a sizable impact on GDP. Traders pay close attention to Retail Sales because it is usually the first significant indicator of the month that relates to consumer behavior and is susceptible to surprises. | |||||||
| 2008-07-03 | 09:00 | CHF | SNB Monetary Policy Report | * | * | ![]() | |
SNB Monetary Policy ReportThe Swiss National Bank (SNB) Monetary Policy Report provides a detailed review of the bank's policies and strategies, plus a look at the current economic climate and its implications for inflation. It's published around 2 weeks after the quarterly Monetary Policy Assessment. | |||||||
| 2008-07-03 | 11:45 | EUR | Minimum Bid Rate | 4.00% | 4.25% | ![]() | |
Minimum Bid RateMeasures The interest rate on the main refinancing operations that provide the bulk of liquidity to the banking system; Usual Effect Actual > Forecast = Good for currency; Frequency Monthly; FF Notes The rate shift is usually priced in the market and thus overshadowed by the ECB press conference held 45 minutes later. Acronyms European Central Bank (ECB); Also Called Refi Rate; Why Traders Care Short term interest rates are the paramount factor in currency valuation - traders look at most other indicators merely to predict how rates will change in the future; Derived Via The 6 members of the ECB and the 15 governors of the Euro area central banks vote on where to set the rate. The split of votes is not publicly revealed; | |||||||
| 2008-07-03 | 12:30 | EUR | ECB Press Conference | * | * | ![]() | |
ECB Press ConferenceSpeaker ECB President Jean-Claude Trichet and Vice President Lucas Papademos; Usual Effect More hawkish than expected = Good for currency; Frequency Monthly, about 45 minutes after the rate release; FF Notes There are two parts to the press conference: first Trichet reads a prepared statement (a text version is made public at the start), then the conference is open to press questions. Since the questions are not known beforehand they can make for some unscripted moments that lead to heavy market volatility; Why Traders Care It's the primary method the ECB uses to communicate with investors. It covers in detail the factors that affected the most recent interest rate decision, the overall economic outlook, inflation, and most importantly, clues regarding future monetary policy; | |||||||
| 2008-07-03 | 12:30 | USD | Nonfarm Employment Change | -49K | -60K | ![]() | |
Nonfarm Employment ChangeMeasures the number of new jobs created in the previous month, excluding the farming industry. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. The number of new jobs being created is one of the most important indicators of the economy's health because consumer spending, which is highly correlated with labor conditions, makes up a large portion of GDP. This report is the first of the month that relates to labor conditions, making it susceptible to big surprises. | |||||||
| 2008-07-03 | 12:30 | USD | Unemployment Rate | 5.5% | 5.4% | ![]() | |
Unemployment RateMeasures the percentage of the total work force that is unemployed and actively seeking employment. A falling trend has a positive effect on the nation's currency. Working people tend to spend more, and consumer spending is a major driver of the economy. However, unemployment usually draws little attention because traders view it as a lagging indicator. | |||||||
| 2008-07-03 | 12:30 | USD | Average Hourly Earnings | m/m | 0.3% | 0.3% | ![]() |
Average Hourly EarningsMeasures the rate of inflation found in the wages paid to nonfarm jobholders. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When businesses pay more for labor, they are likely to pass the higher costs to the consumer, so traders view wage inflation as a leading indicator of consumer inflation. | |||||||
| 2008-07-03 | 12:30 | USD | Unemployment Claims | 384K | 384K | ![]() | |
Unemployment ClaimsMeasures the number of individuals who filed for unemployment insurance for the first time during the past week. A falling trend has a positive effect on the nation's currency because working people tend to spend more money, and consumer spending makes up a large portion of GDP. This weekly indicator produces very timely data, but traders generally view unemployment as a lagging indicator that gives little indication of the economy’s future performance. | |||||||
| 2008-07-03 | 14:00 | USD | ISM Non-Manufacturing Composite | 51.7 | 51.1 | ![]() | |
ISM Non-Manufacturing CompositeThe Institute of Supply Management (ISM) Non-Manufacturing Composite measures activity level, new orders, empoyement and supplier deliveries of purchasing managers in the services sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||
| 2008-07-03 | 14:35 | USD | Natural Gas Storage | 90B | 89B | ![]() | |
Natural Gas StorageMeasures Change in the number of cubic feet of natural gas held in underground storage during the past week; Usual Effect No clear effect, there are both inflationary and growth implications; Frequency Released weekly, 5 days after the week ends; FF Notes While this is a US indicator, it most affects the loonie due to Canada's massive oil sands; Acronyms Energy Information Administration (EIA); Also Called Nat Gas Stocks, Nat Gas Inventories; Why Traders Care It influences the price of petroleum products which affects inflation, but also impacts growth as many industries rely on oil to produce goods; | |||||||










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