Rohöl-Höchstkurse treiben den Abwärtstrend des USD voran.
Economical News
USD
Gestern sah der USD eine fallende Tendenz gegenüber den meisten seiner Währungsrivalen. So fiel der USD um 34 Punkte gegenüber dem Euro und schloss bei einer EUR/USD-Rate von 1,5794. Gegenüber dem GBP fiel der USD ebenfalls und durchlief einen volatilen Handel gegenüber dem JPY.
Eine große Anzahl wirtschaftlicher Nachrichten erreichte uns gestern aus den USA. Der einflussreichste Indikator war der Manufacturing Index des Institute of Supply Management (ISM). Dieser Indikator misst den Aktivitätslevel von Einkäufern in der verarbeitenden Industrie. Liegt der Wert bei über 50 so lässt das auf wirtschaftliche Expansion schließen. Der Index stieg von 49,6 auf 50,2 und damit weit über den erwarteten Wert von 48,6. Die ISM Manufacturing Prices, welcher die von Herstellern wahrgenommene monatliche Inflationsrate misst, stieg im Juni ebenfalls von 87,0 auf 91,5. Zusätzliche Indikatoren waren die Monthly Construction Spending, die um 0,4% fielen, sowie die Domestic Vehicle Sales, die bei 9,7M notierten, gegenüber dem Vormonatswert von 10,3. Diese Indikatoren haben jedoch wenig Einfluss auf den Kurs des USD.
Heute wird wiederum ein wichtiger Tag für den US-Dollar sein. Vom sehr wichtigen Nonfarm Employment Change wird erwartet, dass er um 20K abfällt. Sollte dieses tatsächlich eintreten, so wird es sich mit Sicherheit mit fallenden Trends auf den USD auswirken. U.S. Factory Orders werden mit einem Abfall zum 0,4% Wert des Monats Mai vorausgesagt, nach einem Anstieg von 1,1% im Vormonat. Crude Oil Inventories könnten den Wert von -0.1M erreichen, gegenüber dem der Vorwoche von 0,8M. Der letzte wichtige Event des heutigen Tages wird um 16:00 GMT die Rede des US-Notenbank Chefs Frederic Mishkin sein, die er im Caesarea Forum des Israel Democracy Institute in Eilat halten wird. Die Rede ist betitelt: „Die globalen finanziellen Erschütterungen und die Weltwirtschaft“. Vielleicht sind in dieser Rede vereinzelte Hinweise auf die zukünftige Währungspolitik der USA zu finden. Händlern wird geraten die heutigen finanziellen Nachrichten aufmerksam zu verfolgen und auch ein wachsames Auge auf den Rohölpreis zu halten, da dieser einen großen Einfluss auf den Kurs des USD zu haben scheint.
EUR
Gestern durchlief der EUR einen schwankenden Handel gegenüber den meisten Hauptwährungen. Der Kurs des EUR stieg gegen den USD, fluktuierte aber gegenüber dem GBP und dem JPY.
Gestern kamen die wichtigsten Nachrichten für den Euro von der deutschen Wirtschaft, der stärksten in der Euro-Zone. Die deutschen Einzelhandelsumsätze stiegen um 1,3% gegenüber April und um 0,7% im Jahresvergleich. Die deutsche Arbeitslosenzahl fiel um 38K gegenüber dem Vormonat. Ein weiterer Indikator der gestern veröffentlicht wurde ist der European Manufacturing Purchasing Manager's Index (PMI) der leicht anstieg auf 49,2 gegenüber 40,1 im Mai. Der PMI ist damit immer noch auf dem niedrigsten Wert seit Mai 2005, was darauf schließen lässt, dass dieser Sektor nach wie vor kontrahierend ist. Die europäische Arbeitslosenquote lag im Mai wie im April unverändert bei 7,2%. Obwohl die gestrigen Veröffentlichungen keine sonderlich positiven Nachrichten für die europäische Wirtschaft beinhalteten stieg der Kurs des EUR gegenüber dem USD. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass generell erwartet wird, dass die EZB am Donnerstag den Leitzins um ¼ % Punkt auf 4,25% erhöhen wird, was die Nachfrage nach Euro-dominierten Kapitalanlagen ansteigen lassen wird.
Heute wird der EZB-Präsident Jean-Claude Trichet eine Rede vor der 15. Veranstaltung der Rencontres Finacueres Internationales in Paris halten. Händler sollten dieser Rede aufmerksam folgen, da jeglicher Hinweis auf zukünftige Zinssatzänderungen große Volatilität im Markt auslösen kann.
Heute wird der einzige Indikator der in der Euro-Zone veröffentlicht wird der Producer Price Index sein, der Änderungen in Endverbraucherpreisen bei Waren und Dienstleistungen misst. Analysten sagen voraus, dass der Index im Mai um 0,9% gestiegen ist, gegenüber einer Wachstumsrate von 0,8% im April. Aufs Jahr gerechnet ist das ein Anstieg um 6,7% gegenüber dem Vorjahres-Vergleichsmonat. Händler sollten auch auf die Führenden Indikatoren aus den USA achten, da sie im heutigen Handel eine wichtige Rolle spielen sollten.
JPY
Der JPY verzeichnete gestern durchwachsene Ergebnisse gegenüber seinen Haupt-Währungspartnern. Der JPY stieg zunächst kräftig gegenüber dem USD, begünstigt durch die Tatsache, dass Anleger zur Risikovermeidung und aus Befürchtung weiterer globaler Börsenverluste lieber den Yen kaufen. Der JPY scheint an Unterstützung zu gewinnen wenn solche Risikovermeidungen auftreten, da Anleger dann Kreditaufnahmen des JPY zu niedrigen Zinssätzen vornehmen. Der USD/JPY Kurs stieg jedoch wieder, hauptsächlich aufgrund des positiven U.S. ISM-Berichts. Ebenfalls gestern wurden die Japanese Average Cash Earnings (durchschnittliches Nettoeinkommen) veröffentlicht. Diese stiegen um 0,2% gegenüber Vorjahr, niedriger als die erwarteten 0,7%, jedoch war es der fünfte monatliche Anstieg in Folge und steht im Vergleich zu einem 0,8% Anstieg im April. Das durchschnittliche Grundeinkommen in Japan stieg um 0,3% und es war der siebte monatliche Anstieg in Folge. Spät in der Nacht stieg der Japanese Monetary Base um 0,4% im Juni gegenüber dem Vorjahr und verzeichnete so den ersten Anstieg in vier Monaten. Dieser Index misst den Wert aller Währungen und Barvermögen der Öffentlichkeit. Heute wird der JPY vom wirtschaftlichen Kalender abwesend sein, und Händlern wird geraten weltweite wirtschaftliche Nachrichten und insbesondere die der U.S.-Wirtschaft aufmerksam zu verfolgen.
Technical Analysis
EUR/USD
Dieses Paar wurde eine ganze Zeit lang in einem stark schwankendem Kursbereich gehandelt. Heute setzt sich ein Abwärtstrend scheinbar fort. Dennoch findet auf der 4-Stunden-Chart leichte zinsbullische Bewegungen stellenweise statt. Heute könnte es ratsam sein, mit eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
GBP/USD
Nach einer relativ lang anhaltenden Phase mit zinsbullischer Tendenz, hat dieses Paar nun einen Einbruch erlitten. Dabei scheint sich ein Ausgangspunkt für einen starken Abwärtstrend herausgebildet zu haben. Der Slow Stochastic der Tages-Chart bestätigt dieses Abwärts-Momentum. Daher scheint heute die richtige Strategie für dieses Paar zu lauten: Orientieren Sie sich in Richtung Verkauf.
USD/JPY
Die Tages-Chart lässt eine flach verlaufende Konsolidierung um die 106,00- Marke erkennen, dabei ohne eindeutige Preisausrichtung. Auf der 4-Stunden-Chart werden gemischte Signale deutlich, während die Tages-Chart im neutralen Bereich verweilt. Händlern sei empfohlen, etweder auf ein klares Anzeichen in jeglicher Richtung zu warten oder sich von diesem Markt am heutigen Tage fernzuhalten.
USD/CHF
Nachdem dieses Paar die Talsohle von 1,0130 erreicht hat, lassen sich auf der Tages-Chart Anzeichen einer Verbesserung erkennen. Die Slow Stochastic-Anzeige auf der 4-Stunden-Chart zeigt keine Kreuzkurse an und der RSI deutet auf den Ansatz einer Verbesserung hin. Allem Anschein nach steht ein Antesten der Schlüsselmarke Fibonacci Level (1,0350) bevor.
Wild Card
Rohöl
Die absolut wichtige Widerstandsmarke von 144,00 rückt näher und, wie auch auf der Tages-Chart zu erkennen, scheint die zinsbullische Tendenz sich zu verlängern. Forex -Händlern bieten sich gute Handelsmöglichkeiten, diesem Markt vor dem großen Durchbruch beizutreten, um anschließend von einem zinsbullischen Momentum zu profitieren.
Market Trend
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daily Trend | ![]() |
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| Weekly Trend | ![]() |
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| Resistance | 1.5900 | 2.0030 | 106.80 | 1.0270 | 0.9990 | 0.8020 |
| 1.5870 | 2.0000 | 106.50 | 1.0240 | 0.9660 | 0.7980 | |
| 1.5840 | 1.9970 | 106.20 | 1.0210 | 0.9630 | 0.7950 | |
| Support | 1.5780 | 1.9900 | 105.60 | 1.0140 | 0.9560 | 0.7880 |
| 1.5750 | 1.9870 | 105.30 | 1.0110 | 0.9530 | 0.7850 | |
| 1.5720 | 1.9840 | 105.00 | 1.0080 | 0.9500 | 0.7820 |
Indicators
| Date | Time GMT | $€£¥ | Event | Period | Prev. | Forecast | Imp |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008-07-02 | 01:30 | AUD | Building Approvals | m/m | 5.4% | -3.3% | ![]() |
Building ApprovalsMeasures the number of new construction intentions. This data is a leading indicator for the construction industry since the issuance of a building permit is one of the first steps in the construction process. | |||||||
| 2008-07-02 | 01:30 | AUD | Retail Sales | m/m | -0.1% | 0.1% | ![]() |
Retail SalesMeasures the value of sales at the retail level. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because Retail Sales make up a large portion of consumer spending, which is a major driver of the economy and has a sizable impact on GDP. Traders pay close attention to Retail Sales because it is usually the first significant indicator of the month that relates to consumer behavior and is susceptible to surprises. | |||||||
| 2008-07-02 | 07:15 | EUR | ECB President Trichet Speaks | * | * | ![]() | |
ECB President Trichet SpeaksEuropean Central Bank (ECB) President Jean-Claude Trichet will speak at the 36th Economics Conference organized by Oesterreichische Nationalbank, in Austria. As head of the central bank's governing body, which is responsible for setting the euro zone's short term interest rate, his speeches can sometimes cause market volatility as traders react to clues regarding future monetary policy. | |||||||
| 2008-07-02 | 08:30 | GBP | Construction PMI | 43.9 | 43.1 | ![]() | |
Construction PMIThe Chartered Institute of Purchasing and Supply (CIPS) Construction Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the construction sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||
| 2008-07-02 | 08:30 | GBP | Housing Equity Withdrawal | q/q | 7.3B | 5.4B | ![]() |
Housing Equity WithdrawalMeasures the value of new loans secured on housing that is not used for house purchases or home improvements. A rising trend has a positive effect on the nation's currency because historically consumer borrowing and spending have a high degree of correlation. | |||||||
| 2008-07-02 | 09:00 | EUR | PPI | m/m | 0.8% | 0.9% | ![]() |
PPIThe Producer Price Index (PPI) measures the rate of inflation (i.e., the rate of price changes) experienced by manufacturers when purchasing goods and services. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. When manufactures pay more for goods and services, they are likely to pass the higher costs to the consumer, so PPI is thought to be a leading indicator of consumer inflation. PPI is highly regarded, and at extremes will have a market impact equal to that of its CPI counterpart. | |||||||
| 2008-07-02 | 11:30 | USD | Challenger Job Cuts | y/y | 45.6% | * | ![]() |
Challenger Job CutsThe Measures the change in number of job cuts. This indicator is released by Challenger, Gray & Christmas, a private placement firm | |||||||
| 2008-07-02 | 12:15 | USD | ADP Nonfarm Employment Change | 40K | -20K | ![]() | |
ADP Nonfarm Employment ChangeMeasures the number of new jobs created in the previous month, excluding the farming industry. ADP, a leading provider of employment solutions for businesses, releases this indicator two days before the highly anticipated official Nonfarm Employment Change. ADP claims that this indicator has predictive value in regard to official statistics, but it hasn't yet gained acclaim from traders due to it's short history. | |||||||
| 2008-07-02 | 14:00 | USD | Factory Orders | m/m | 1.1% | 0.4% | ![]() |
Factory OrdersMeasures the value of new purchase orders placed with domestic manufacturers for durable and non-durable goods. Factory Orders tend to have a low impact because it reports much of the same information contained in the Durable Goods Orders report released over a week earlier. | |||||||
| 2008-07-02 | 14:35 | USD | Crude Oil Inventories | 0.8M | * | ![]() | |
Crude Oil InventoriesThe Energy Information Administration's (EIA) Crude Oil Inventories measures the weekly increase in barrels of commercial crude oil held in inventory by US firms. The level of inventories influences the price of petroleum products, which can have an impact on inflation and other economic forces. | |||||||
| 2008-07-02 | 15:00 | USD | Treasury Secretary Paulson Speaks | * | * | ![]() | |
Treasury Secretary Paulson SpeaksUS Treasury Secretary Henry Paulson will hold a press conference with French Finance Minister Christine Lagarde, in Paris. | |||||||
| 2008-07-02 | 16:00 | USD | FOMC Member Mishkin Speaks | * | * | ![]() | |
FOMC Member Mishkin SpeaksFederal Reserve FOMC members vote on where to set the nation's key interest rates and their public engagements are often used to drop subtle clues regarding future monetary policy. | |||||||
| 2008-07-02 | 23:30 | AUD | Services PMI | 49.7 | * | ![]() | |
Services PMIThe Services Purchasing Manager's Index (PMI) measures the activity level of purchasing managers in the services sector, with a reading above 50 indicating expansion. A rising trend has a positive effect on the nation's currency. To produce the index, purchasing managers are surveyed on a number of subjects including employment, production, new orders, supplier deliveries, and inventories. Traders watch these surveys closely because purchasing managers, by virtue of their jobs, have early access to data about their company’s performance, which can be a leading indicator of overall economic performance. | |||||||










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